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DINOTHERIENSANDE

Andere Begriffe: Dinotheriensande Dinotherium Deinotherium Ur-Rhein Rhein Mainz Wiesbaden Openheim Nierstein Nackenheim


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Die Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen aus dem Obermiozän vor etwa zehn Millionen Jahren werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Zähne und Knochenreste des riesigen Rüsseltieres Deinotherium (auch Dinotherium genannt) enthalten. Berühmt ist ein Schädel von Deinotherium giganteum ("Schreckenstier"), der 1835 in einer Sandgrube bei Eppelsheim in Rheinhessen entdeckt wurde. Ein Abguss dieses Schädels ist im Dinotherium-Museum Eppelsheim zu sehen. Der Ur-Rhein hatte einen ganz anderen Lauf als heute. Er floss nicht in der Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz und Wiesbaden, sondern westlich davon quer durch Rheinhessen. Bekannte Dinotheriensande-Fundorte sind Eppelsheim, Gau-Weinheim und der Wissberg bei Gau-Weinheim.


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Eintrag vom: 03.02.2009 13:54:25

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