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LORCH-AM-RHEIN

Andere Begriffe: Lorchhausen Wollmerschied Ranselberg Ransel Espenschied


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Lorch  hat ca. 4080 Einwohner und ist ca.54 km² groß.

Zur Stadt gehören neben Lorch die Stadtteile Lorchhausen, Espenschied, Ransel, Ranselberg und Wollmerschied und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen ist die Weinpatenstadt der Stadt Lorch und zu den Partnerstädten gehören Ligugé in Frankreich, St. Benoît, Frankreich.

Das älteste schriftliche Zeugnis der Stadt Lorch ist eine Urkunde aus dem Jahre 1085. Diese beurkundet Erzbischof Wezilo, dass der Mainzer Domkanonikus Embricho dem Domkapitel eine Anzahl Güter geschenkt habe, darunter ein Haus und Weinberge in Lorch.

Über der Stadt steht ein Rest der ehemaligen Stadtbefestigung, die Ruine Nollig.

Die Erbauung der Ruine Nollig  erfolgte vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert. Errichtet wurde diese auf dem die Stadt Lorch überragenden Bergrücken mit dem Namen "Wachtenberg" als Teil der Stadtummauerung.

In der Endphase des Zweiten Weltkriegs und in den Jahren 1460, 1631, 1794 kam es in Lorch zu Kriegshandlungen, die zum Teil erhebliche Zerstörungen verursacht haben.

Im 13. Jahrhundert wurde in Lorch eine Pfarrei eingerichtet, die im Jahr 1254 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.

Die katholische Pfarrkirche St. Martin aus dem 13. Jahrhundert wurde über den Resten einer noch teilweise erhaltenen spätromanischen Basilika errichtet.  1483 entstand der Hochaltar der den Mittelpunkt bildet. Als größter und vielleicht erster ursprünglich monochrom konzipierter Schnitzaltar des deutschen Kunstbereichs besitzt er herausragende kunstgeschichtliche Bedeutung. Sie wurde im Jahr 2006 nach dem Einzug des neue Pfarrers gründlich renoviert.

Der Freistaat Flaschenhals der am 10. Januar 1919 ausgerufen wurde, war eine provisorische Staatsbildung zwischen den Besatzungszonen. An den Ministaates im Stadtgebiet erinnern noch heute zahlreiche Wappen an diese Zeit.


Signatur: (anonym)  Webseite Autor-/in
Eintrag vom: 23.12.2009 21:23:10

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