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		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen D</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben D bei KLIXS.de.</description>
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			<title>KLIXS - Deutschland</title>
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			<title>DINOTHERIENSANDE</title>
			<description><![CDATA[<p class="smalldesc">Die Ablagerungen des Ur-Rheins in Rheinhessen aus dem Obermioz&auml;n vor etwa zehn Millionen Jahren werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Z&auml;hne und Knochenreste des riesigen R&uuml;sseltieres Deinotherium (auch Dinotherium genannt) enthalten. Ber&uuml;hmt ist ein Sch&auml;del von&nbsp;Deinotherium giganteum (&quot;Schreckenstier&quot;), der 1835 in einer Sandgrube bei Eppelsheim in Rheinhessen entdeckt wurde. Ein Abguss dieses Sch&auml;dels ist im Dinotherium-Museum Eppelsheim zu sehen. Der Ur-Rhein hatte einen ganz anderen Lauf als heute. Er floss nicht in der Gegend von Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz und Wiesbaden, sondern westlich davon quer durch Rheinhessen. Bekannte Dinotheriensande-Fundorte sind Eppelsheim, Gau-Weinheim und der Wissberg bei Gau-Weinheim.</p>]]></description>
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			<title>DICK-MOL</title>
			<description><![CDATA[<p>Dick Mol, geboren 1955 in Winterswijk (Niederlande), genie&szlig;t weltweit einen guten Ruf als Mammut-Experte. In den Medien wird er international als Pal&auml;ontologe oder Wissenschaftler bezeichnet, obwohl er in Wirklichkeit als Zollbeamter am Flughafen Schiphol arbeitet. Beim Zoll gilt er als Spezialist f&uuml;r gef&auml;lschte Markenartikel-Produkte. In dieser Funktion war er in den 1990-er Jahren in der Fernsehserie &bdquo;Flughafen Schiphol&ldquo; zu sehen. Im Bereich der Wissenschaftsdisziplin Pal&auml;ontologie, also der Lehre vom Leben in der Urzeit, gilt er als Koryph&auml;e ersten Ranges f&uuml;r Mammute. Sein ph&auml;nomenales Wissen &uuml;ber diese R&uuml;sseltiere aus der Zeit vor etwa 300.000 bis 10.000 Jahren hat ihm den ehrenvollen Titel &bdquo;Mister Mammoth&ldquo; eingebracht. </p>
<p>Mol ist ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter f&uuml;r fossile S&auml;ugetiere am renommierten Natural History Museum Rotterdam. Er arbeitete bei zahlreichen Ausgrabungen in Europa, Asien (Sibirien) und Nordamerika (Kanada) mit, bei denen Mammute und andere Tiere aus dem Eiszeitalter (etwa 2,6 Millionen bis 11.700 Jahre) geborgen wurden. Au&szlig;erdem sammelt er Funde von Eiszeittieren, die beim Fischfang in der Nordsee, die zeitweise Festland (&bdquo;Nordseeland&ldquo;) war, ins Netz gehen, schreibt zusammen mit renommierten Forschern lesenswerte <a class="snap_noshots" id="HLSysAdLink1" style="BORDER-TOP-WIDTH: 0px; CURSOR: pointer; COLOR: #009900; BORDER-TOP-COLOR: #009900; BORDER-BOTTOM: #009900 2px dotted; TEXT-DECORATION: none">B&uuml;cher</a>, h&auml;lt h&ouml;renswerte Vortr&auml;ge in seiner Heimat und im Ausland und ist oft im Fernsehen zu bewundern. </p>
<p>2002 erhielt Dick Mol f&uuml;r seine Verdienste um die Pal&auml;ontologie die &quot;Karl-Alfred-von-Zittel-Medaille&quot; der renommierten Pal&auml;ontologischen Gesellschaft.</p>]]></description>
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			<title>DINOTHERIUM-MUSEUM</title>
			<description><![CDATA[Das Dinotherium-Museum in Eppelsheim (Kreis Alzey-Worms) in Rheinhessen (Rheinland-Pfalz) zeigt Originalfunde und Kopien von Tieren aus Ablagerungen des Ur-Rheins. Diese Ablagerungen - Sande und Kiese - werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Z&auml;hne und Knochenreste des riesigen R&uuml;sseltieres Dinotherium (auch Deinotherium genannt) enthalten. Sie sind sch&auml;tzungsweise zehn Millonen Jahre alt. Das Dinotherium-Museum geht auf eine Idee und Initiative von Altb&uuml;rgermeister Heiner Roos aus Eppelsheim zur&uuml;ck. Eine Attraktion ist der Abguss des Sch&auml;dels von Dinotherium giganteum (&quot;Schreckenstier&quot;), der 1835 in einer Sandgrube bei Eppelsheim entdeckt wurde.]]></description>
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		</item>
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			<title>DESKTOP-PUBLISHING</title>
			<description><![CDATA[Desktop-Publishing <em class="bbcode italic">(aus dem englischen: Ver&ouml;ffentlichung vom Schreibtisch (hier: Bildschirm) aus)</em><span class="searchhighlight"> DTP</span> ist das Erstellen bzw. Gestalten von (Druck-)Dateien zur sp&auml;teren Ver&ouml;ffentlichung (wie Zeitungen, Zeitschriften, Folder, Flyer usw.). das <span class="searchhighlight">DTP</span> wurde erstmals 1985 von den Firmen Adobe, Apple, Aldus und Linotype ins Leben gerufen. damit wurden Gutenbergs Satz- und Druckverfahren erstmals grundlegened revolutioniert. Mindestvorrausetzungen sind ein PC oder MAC, ein Monitor (oder auch mehrere), Software wie InDesing, QuarkXpress usw., sowie Scanner und Drucker. Zuerst als Spielerei f&uuml;r Laien abgetan hat <span class="searchhighlight">DTP</span> heute die althergebrachten Methoden des Layouts und Satzes (fast) vollst&auml;ndig ersetzt. <span class="searchhighlight">DTP</span> wird erg&auml;nzt durch sogenannte Redaktionssysteme, die nach dem WYSIWYG (what you see is what you get = was du siehst, ist das, was du bekommst) arbeiten. so werden Dateien in Datenbanken gespeichert. somit k&ouml;nnen unterschiedliche Publikationsarten und Medien bedient werden:]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/desktop-publishing/D/3555.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DTP</title>
			<description><![CDATA[<span class="searchhighlight">dtp</span> - desktop-publishing <em class="bbcode italic">(aus dem englischen: ver&ouml;ffentlichung vom schreibtisch (hier: bildschirm) aus) </em>  <span class="searchhighlight">dtp</span> ist das erstellen bzw. gestalten von (druck-)dateien zur sp&auml;teren ver&ouml;ffentlichung (wie zeitungen, zeitschriften, folder, flyer usw.). das <span class="searchhighlight">dtp</span> wurde erstmals 1985 von den firmen adobe, apple, aldus und iinotype ins leben gerufen. damit wurden gutenbergs satz- und druckverfahren erstmals grundlegened revolutioniert. mindestvorrausetzungen sind ein pc oder mac, ein monitor (oder auch mehrere) , software wie indesing, quarkxpress usw., sowie scanner und drucker. zuerst als spielerei f&uuml;r laien abgetan hat <span class="searchhighlight">dtp</span> heute die althergebrachten methoden des layouts und satzes (fast) vollst&auml;ndig ersetzt. <span class="searchhighlight">dtp</span> wird erg&auml;nzt durch sogenannte redaktionssysteme, die nach dem WYSIWYG (what you see is what you get = was du siehst, ist das, was du bekommst) arbeiten. so werden dateien in datenbanken gespeichert. somit k&ouml;nnen unterschiedliche publikationsarten und medien bedient werden:
<ul>
    <li>seiten</li>
</ul>
<ul>
    <li>hefte</li>
</ul>
<ul>
    <li>zeitungen</li>
</ul>
<ul>
    <li>kataloge</li>
</ul>
<ul>
    <li>b&uuml;cher</li>
</ul>
<ul>
    <li>preislisten</li>
</ul>
<ul>
    <li>technische dokumentation</li>
</ul>
<ul>
    <li>CD-ROM, DVD</li>
</ul>
<ul>
    <li>HTML, XHTML</li>
</ul>
<ul>
    <li>XML</li>
</ul>
<ul>
    <li>PDF </li>
</ul>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>DIABETES</title>
			<description><![CDATA[<p>Diabetes oft auch als Zuckerkrankheit bezeichnet Man unterscheidet zwischen 2 Typen von Diabetes&nbsp;. </p>
<p>Der Typ 2 Diabetes (s.g. Altersdiabetes) und Typ 1 Diabetes </p>
<p>Typ1 Diabetes zerst&ouml;rt das k&ouml;rpereigene Abwehrsystem.&nbsp; Die insulinproduktion wurde von der Bauchspeicheldr&uuml;se komplett eingestellt. Ohne das Hormon Insulin kann die&nbsp; Nahrung&nbsp; &quot;Brennstoffe&quot;&nbsp; nicht mehr in die K&ouml;rperzellengelangen , um sie mit Energie und&nbsp; zu versorgen.&nbsp; Ein Typ 1 Diabetiker mu&szlig; ein leben lang&nbsp; Insulin spritzen. </p>
<p>Typ2 Diabetes (Altersdiabetes , Ungesunde Ern&auml;hrung , &Uuml;bergewicht ) kommt zehnmal h&auml;ufiger&nbsp;als Diabetes&nbsp; Typ 1 vor . Dabei ist die Wirkung des Insulins im K&ouml;rper&nbsp; gemindert. Die Bauchspeicheldr&uuml;se f&auml;hrt die Produktion von Insulin&nbsp; runter. Um dieses auszugleichen wird Insulin dem K&ouml;rper hinzugef&uuml;gt ( Tabletten ). </p>
<p>Im weiteren Krankenverlauf kann sich die Insulin Produktion komplett einstellen so das auch dieser Diabetes Typ Insulin Spritzen mu&szlig; www.diabetes-wasnun.de</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/diabetes/D/63.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DISCOSAURISCUS</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=980009"><img title="Discosauriscus23,5x20cm" alt="Discosauriscus23,5x20cm" hspace="5" vspace="5" src="http://data2.blog.de/media/009/980009_5db6cf3819_s.jpg" /></a></p>
<p>Discosauriscus ist ein altert&uuml;mliches Amphibium (Lurch), also ein im Wasser und auf dem Land lebendes Tier - und kein Dinosaurier. In der heutigen Tierwelt geh&ouml;ren die Fr&ouml;sche, Salamander und Blindw&uuml;hlen zu den Amphibien. Ihre Larventwicklung erfolgt im S&uuml;&szlig;wasser. </p>
<p>Den Namen Discosauriscus hat 1877 der Wissenschaftler A. Makowsky erstmals verwendet. Discosauriscus lebte in der fr&uuml;hen Permzeit vor etwa 300 Millionen Jahren. In seinen breiten Kiefern trug er scharfe Z&auml;hne. Er ging auf vier kurzen ausgespreizten Beinen und hatte einen langen Schwanz. </p>
<p>Von diesem Tier wurden zahlreiche Fossilien in Zentral- und Westeuropa entdeckt. Funde liegen vor allem aus Tschechien, aber auch aus Deutschland und Polen, vor. Eine der bekanntesten Fundstellen von Discosauriscus ist Boskovice in B&ouml;hmen (Tschechien). </p>
<p>Bisher sind nur Skelettreste von jugendlichen Exemplaren bekannt, erwachsene Tiere kennt man noch nicht. Discosauriscus geh&ouml;rt zur Klasse der Amphibien, zur Ordnung der Seymouriamorpha, zur Familie Seymouridae und zur Gattung Discosauriscus, der man die Arten Discosauriscus pulcherrimus (1876 von A. Makowsky beschrieben) und Discosauriscus austriacus (1879 von A. Fritsch beschrieben) zurechnet. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/discosauriscus/D/939.html</link>
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		</item>
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			<title>DOROTHY-GARROD</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/w/wissenschafts-news/img/DorothyGarrod.jpg" /></p>
<p>Eine der bedeutendsten Pr&auml;historikerinnen Gro&szlig;britanniens war <strong>Dorothy Garrod</strong> (1892&ndash;1968). Sie gilt als die erste Frau, welche die Altsteinzeit (Pal&auml;olithikum) und das Leben der fr&uuml;hen Menschen erforschte. Ihr gelangen bei Ausgrabungen in Europa und Asien bedeutende Entdeckungen aus der Altsteinzeit. Au&szlig;erdem erforschte und benannte sie eine Kulturstufe der j&uuml;ngeren Altsteinzeit (Jungpal&auml;olithikum) in Europa und eine Kulturstufe der Mittelsteinzeit (Mesolithikum) in Pal&auml;stina. </p>
<p>Dorothy Garrod kam am 5. Mai 1892 als eines von vier Kindern einer Arztfamilie in London zur Welt. Ihr Vater arbeitete am St. Bartholomew&rsquo;s Hospital, erforschte die angeborenen Fehler von Stoffwechselkrankheiten und gilt als einer der Entdecker der biochemischen Vererbungslehre. Ihre Br&uuml;der Noel und Tom starben als Soldaten im Ersten Weltkrieg (1914&ndash;1918), ihr j&uuml;ngerer Bruder Basel erlag 1919 an Influenza (Grippe). </p>
<p>Zun&auml;chst besuchte Dorothy Garrod eine kleine Privatschule. Danach beschloss sie, obwohl sie sich f&uuml;r viele Wissensgebiete interessierte, Geschichte zu studieren. Sie bestand die Aufnahmepr&uuml;fung f&uuml;r die &bdquo;Birklands School&ldquo; in Newnham, die sie von 1913 bis 1916 besuchte. </p>
<p>W&auml;hrend des Ersten Weltkrieges lebte die Familie Garrod auf Malta. Dort sah sich Dorothy zu Ostern einmal die jungsteinzeitlichen Tempelausgrabungen des Arch&auml;ologen Temi Zammitz (1864&ndash;1935) an und gewann rasch einen Eindruck von mediterraner Pr&auml;historie. Nun hatte sie ihre Berufung gefunden. Nach Kriegsende kehrten die Garrods nach England zur&uuml;ck.</p>
<p>1921 begegnete Dorothy Garrod in Oxford dem Wissenschaftler Robert Ranulph Marett (1866&ndash;1943), der sich auf die Religion der fr&uuml;hen Menschen spezialisiert hatte. Sein Enthusiasmus &uuml;bertrug sich auf Dorothy, die er mit den ber&uuml;hmten franz&ouml;sischen Pr&auml;historikern Henri Breuil (1877&ndash;1961) und Henri Graf B&eacute;gou&euml;n (1863&ndash;1956) in Verbindung brachte.</p>
<p>Nach ihrer Auszeichnung mit dem &bdquo;Diplom f&uuml;r Anthropologie&ldquo; in Oxford konnte Dorothy Garrod dank der &bdquo;Mary Ewart Travelling Scholarship&ldquo; ab 1922 unter Henri Breuil am &bdquo;Institut de Pal&eacute;ontologie Humaine&ldquo; in Paris arbeiten. W&auml;hrend dieser Zeit freundete sie sich mit Pierre Teilhard de Chardin (1881&ndash;1955) an, der damals asiatische Skelette untersuchte.</p>
<p>Einer Anregung von Henri Breuil folgend, untersuchte Dorothy Garrod von 1925 bis 1927 das Felsdach &bdquo;Devil&rsquo;s Tower&ldquo; auf Gibraltar. 1926 barg sie dort etwa 50000 Jahre alte Sch&auml;del- und Kieferreste eines jugendlichen Neanderthalers. Im selben Jahr erschien ihr Werk &bdquo;The Upper Palaeolithic in Britain&rdquo;.</p>
<p>Im Januar 1928 ging Dorothy Garrod nach Pal&auml;stina. Dort untersuchte sie die Skubah-H&ouml;hle im Wadi An Natuf (Westjordanland) und entdeckte Zeugnisse einer Kulturstufe, die sie sp&auml;ter (1957) als &bdquo;Natufien&ldquo; bezeichnete. Das zwischen dem 10. und 8. Jahrtausend v. Chr. in Pal&auml;stina verbreitete &bdquo;Natufien&ldquo; repr&auml;sentiert den bruchlosen &Uuml;bergang zwischen sp&auml;ter Altsteinzeit und fr&uuml;her Jungsteinzeit (Neolithikum). Nach der erfolgreichen Untersuchung der Skubah-H&ouml;hle in Jud&auml;a und einer Expedition in Kurdistan fungierte Dorothy Garrod als Leiterin der Ausgrabungen im Karmelgebirge.</p>
<p>Auch in einigen der H&ouml;hlen an der Westseite des Karmel gelangen Dorothy Garrod Aufsehen erregende Entdeckungen: In der H&ouml;hle &bdquo;Mugharet et-Tabun&ldquo; (&bdquo;Backofenh&ouml;hle&ldquo;) fand sie unter anderem das etwa 41000 Jahre alte Skelett einer Neanderthalerin und in der H&ouml;hle &bdquo;Mugharet es-Skuhl&ldquo; (&bdquo;Ziegenh&ouml;hle&ldquo;) sogar zehn zwischen 100000 und 80000 Jahre alte Skelette von Urmenschen, die von f&uuml;nf M&auml;nnern, zwei Frauen und drei Kindern stammten. </p>
<p>1938 f&uuml;hrte Dorothy Garrod den Begriff &bdquo;Gravettien&ldquo; f&uuml;r eine Kulturstufe der Altsteinzeit zwischen etwa 26000 und 19000 v. Chr. ein. Diese Bezeichnung beruht auf der Halbh&ouml;hle &bdquo;La Gravette&ldquo; bei Bayac im franz&ouml;sischen Departement Dordogne. Das &bdquo;Gravettien&ldquo; war in Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, Deutschland, &Ouml;sterreich, in Tschechien und in Russland verbreitet.</p>
<p>Die Menschen im &bdquo;Gravettien&ldquo; wohnten &ndash; nach heutigen Erkenntnissen &ndash; meistens im Freiland in Zelten und H&uuml;tten und suchten nur zeitweise H&ouml;hlen auf. Nach ihren Jagdbeuteresten zu schlie&szlig;en, haben sie vor allem Mammute, Rentiere und Wildpferde zur Strecke gebracht. Gelegentlich erlegten sie auch H&ouml;hlenb&auml;ren, W&ouml;lfe und Eisf&uuml;chse. Als einzige Waffen standen ihnen Sto&szlig;lanzen und Wurfspeere zur Verf&uuml;gung. </p>
<p>Zu den ber&uuml;hmtesten Funden aus dem &bdquo;Gravettien&ldquo; in Mitteleuropa geh&ouml;rt die 1908 entdeckte und im &bdquo;Naturhistorischen Museum Wien&ldquo; aufbewahrte etwa 25000 Jahre alte &bdquo;Venus von Willendorf&ldquo; aus Nieder&ouml;sterreich. Dabei handelt es sich um ein 10,3 Zentimeter hohes Kunstwerk aus Kalkstein, das eine nackte Frau in aufrechter Haltung, mit rundem Kopf, H&auml;ngebr&uuml;sten, Spitzbauch, stark betonten Genitalien, dickem Ges&auml;&szlig; und breiten Oberschenkeln darstellt. </p>
<p>Die Universit&auml;t Oxford verlieh Dorothy Garrod f&uuml;r ihre Publikation &bdquo;The Stone Age of Mount Carmel&ldquo; (1938) den akademischen Grad &bdquo;Doctor of Science&ldquo; (&bdquo;Doktor der Wissenschaften&ldquo;). Von 1939 bis 1952 wirkte sie als &bdquo;Professorin f&uuml;r Arch&auml;ologie&ldquo; in Cambridge. Sie war die erste Frau, die in Cambridge Professorin wurde. </p>
<p>W&auml;hrend der Zeit des Zweiten Weltkrieges (1939&ndash;1945) stagnierte die wissenschaftliche Arbeit in Cambridge. Dorothy Garrod arbeitete von 1942 bis 1945 f&uuml;r den &bdquo;Photographic Intelligence Service&ldquo; und lebte in Medmenham. Dabei machte sie wertvolle Erfahrungen bei Luftaufnahmen arch&auml;ologischer Fundstellen, worauf sie sp&auml;ter die Luftbildarch&auml;ologie f&ouml;rderte. </p>
<p>Ab 1949 leitete Dorothy Garrod das &bdquo;Department f&uuml;r Archaeology and Anthropology&ldquo; in Cambridge. Im Alter von 60 Jahren schied sie 1952 nach betr&auml;chtlichem Bedenken aus ihrem Amt aus. Sie baute ein kleines Haus in Chamtoine (Frankreich), widmete sich eigenen Forschungen und verbrachte den Winter jeweils in Paris. Ihre Gesundheit verschlechterte sich 1965 merklich. Im Hospital war sie wegen ihrer unkomplizierten Art sehr beliebt. </p>
<p>Die wissenschaftliche Arbeit von Dorothy Garrod ist mit zahlreichen Auszeichnungen gew&uuml;rdigt worden. Im April 1968 war sie die erste Frau, die die Goldmedaille der &bdquo;Society of Antiquaries of London&ldquo; entgegennehmen konnte. </p>
<p>W&auml;hrend eines Aufenthalts bei ihrer Cousine Lovedy Smith erlitt Dorothy Garrod am 30. Juni 1968 einen Schlaganfall. Im September 1968 zog sie nach Cambridge, wo sie von vielen Freunden besucht wurde. Am 18. Dezember 1968 starb Dorothy Garrod nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren im &bdquo;Hope House Nursing Home&ldquo; in Cambridge.</p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; von Ernst Probst<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a><br />
</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>DOLORES-IBARRURI</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=189320"><img alt="Ibarruri" hspace="5" vspace="5" src="http://data1.blog.de/media/320/189320_c87dd37dfd_s.jpg" /></a></p>
<p>Spaniens legend&auml;rste Kommunistin war die Politikerin Dolores Ib&aacute;rruri (1895&ndash;1089), eigentlich Isidora Ib&aacute;rruri G&oacute;mez. In ihrer Heimat nannte man sie &bdquo;La Pasionaria&ldquo; (&bdquo;die Leidenschaftliche&ldquo;). Nach ihrem Tod erkl&auml;rte eine Regierungssprecherin, sie sei das gr&ouml;&szlig;te Symbol der Arbeiter im Spanien des 20. Jahrhunderts gewesen. Mit ihr sei ein St&uuml;ck von Spaniens Vergangenheit endg&uuml;ltig Geschichte geworden. </p>
<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=436960"><img alt="Ibarruri" hspace="5" vspace="5" src="http://www.blog.de/srv/media/img/audio.gif" /></a></p>
<p>Stimme von Dolores Ib&aacute;rruri</p>
<p>Isidora Ib&aacute;rruri G&oacute;mez kam am 9. Dezember 1895 in Gallarte (Provinz Vizcaya) als achtes von elf Kindern eines baskischen Bergarbeiters zur Welt. Auch ihr Gro&szlig;vater und einer ihrer Br&uuml;der waren Bergarbeiter. Ihre Eltern lebten in &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen und waren streng katholisch. Aus religi&ouml;sen Gr&uuml;nden nahm Isidora sp&auml;ter den Vornamen ihrer Mutter Dolores (&bdquo;Schmerzensreiche&ldquo;) an.</p>
<p>Dank ihrer Intelligenz und ihrer guten Leistungen in der Volksschule h&auml;tte Dolores Ib&aacute;rruri eigentlich ein Studium an einem Lehrerseminar beginnen k&ouml;nnen, doch daf&uuml;r fehlte ihren Eltern das n&ouml;tige Geld. Deswegen erlernte sie das Schneiderhandwerk und verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Hausm&auml;dchen und Fischverk&auml;uferin.</p>
<p>1916 heiratete Dolores Ib&aacute;rruri den Bergmann Juli&aacute;n Ruiz Gabina (1890&ndash;1972), der sich zun&auml;chst in der sozialistischen und sp&auml;ter in der kommunistischen Bewegung Spaniens engagierte. Aus der Ehe der beiden gingen sechs Kinder hervor, von denen jedoch nur zwei das Erwachsenenalter erreichten. Weil ihr Gatte wegen seiner Aktivit&auml;ten mehrfach Gef&auml;ngnisstrafen verb&uuml;&szlig;te, war Dolores h&auml;ufig auf sich allein gestellt.</p>
<p>1917 trat Dolores Ib&aacute;rruri in Somorrostro in die &bdquo;Spanische Sozialistische Arbeiterpartei&ldquo; (PSOE) ein. Nach der Oktoberrevolution 1917 in Russland studierte sie die Schriften von Karl Marx (1818&ndash;1883) und Friedrich Engels (1820&ndash;1895). Dabei &ouml;ffnete sich f&uuml;r sie &bdquo;ein Fenster ins Leben hinaus&ldquo;.</p>
<p>1920 beteiligte sich Dolores Ib&aacute;rruri an der Gr&uuml;ndung der ersten Zellen der &bdquo;Kommunistischen Partei&ldquo; in Asturien. Au&szlig;erdem w&auml;hlte man sie in das erste Provinzkomitee der damals aus der Taufe gehobenen spanischen KP (PCE) im Baskenland. Unter dem Pseudonym &bdquo;La Pasionaria&ldquo; verfasste sie Artikel f&uuml;r die Bergarbeiterzeitung &bdquo;El Minero Vizcaino&ldquo;.</p>
<p>Ab 1930 fungierte Dolores Ib&aacute;rruri als Delegierte der Nationalkon-ferenz der PCE und Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der PCE. 1932 wurde sie in das Politb&uuml;ro gew&auml;hlt. Von 1931 an arbeitete sie f&uuml;r die Parteileitung auch in Paris und schrieb f&uuml;r das ZK-Organ, &bdquo;El Mundo Obrero&ldquo; (&bdquo;Welt des Ar-beiters&ldquo;). 1933 besuchte sie erstmals die &bdquo;Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken&ldquo; (UdSSR), um am 13. Parteitag teilzunehmen. 1934 rief sie eine antifaschistische Frauenvereinigung ins Leben.</p>
<p>Zu Beginn der 1930-er Jahre plante die KPS eine &bdquo;Volksfront&ldquo; aller Linksparteien. 1934 schlossen sich zun&auml;chst die KP und die &bdquo;Spanische Sozialistische Arbeiterpartei&ldquo; von Francisco Largo Caballero (1869&ndash;1946) zusammen. Diese beiden Parteien organisierten einen Aufstand in den asturischen Bergwerken, der jedoch von der Regierung in Madrid unterdr&uuml;ckt werden konnte. </p>
<p>1935 fl&uuml;chteten Dolores Ib&aacute;rruri und der Generalsekret&auml;r der spanischen KP, Jos&eacute; Diaz (1896&ndash;1942), &uuml;ber die Pyren&auml;en. In Moskau w&auml;hlte man Dolores 1935 zum Mitglied der Exekutive der &bdquo;Kommunistischen Internationale&ldquo; (&bdquo;Komintern&ldquo;). 1936 erk&auml;mpften Republikaner, Sozialisten und Kommunisten in Spanien einen gro&szlig;en Wahlsieg. Dolores Ib&aacute;rruri kam als Abgeordnete f&uuml;r Oviedo in das spanische Parlament, die Cortes.</p>
<p>W&auml;hrend des Spanischen B&uuml;rgerkrieges von 1937 bis 1939 fungierte Dolores Ib&aacute;rruri als Pr&auml;sidentin der Cortes. Damals und vor allem bei den K&auml;mpfen um Madrid tat sie sich als Agitatorin hervor. Von ihr stammt der Ausspruch &bdquo;Lieber stehend sterben, als kniend leben&ldquo;. Ihre Parole &bdquo;No pasaran&ldquo; (&bdquo;Sie kommen nicht durch&ldquo;) ging um die Welt und machte sie zu einem Mythos.</p>
<p>Als Barcelona, wohin sich die republikanische Regierung aus Madrid zur&uuml;ckgezogen hatte, fiel, fl&uuml;chtete Dolores Ib&aacute;rruri mit Mitgliedern der Regierung zun&auml;chst nach Paris und sp&auml;ter in die Sowjetunion. Sie &uuml;berlebte die S&auml;uberungen durch den Diktator Josef Stalin (1879&ndash;1953) und wurde 1942 nach dem Tod von Jos&eacute; Diaz zum Generalsekret&auml;r der spanischen Exil-KP gew&auml;hlt. 1942 fiel ihr Sohn Rub&eacute;n bei Stalingrad. </p>
<p>Am 13. Mai 1977 kehrte Dolores Ib&aacute;rruri nach 38-j&auml;hrigem Moskauer Exil nach Spanien zur&uuml;ck. Bei ihrem ersten Auftreten in der &Ouml;ffentlichkeit verwies sie auf ihre Bindungen an die Sowjetunion und lobte das dortige Regime. Im Juni 1977 unterst&uuml;tzte sie jedoch den spanischen KP-Chef Santiago Carrillo, der von Moskau wegen seiner Ansichten &uuml;ber den Eurokommunismus heftig kritisiert wurde.</p>
<p>1977 wurde Dolores Ib&aacute;rruri ins Parlament gew&auml;hlt und als Pr&auml;sidentin der KPS Mitglied des Pr&auml;sidiums. In Begleitung von Carillo besuchte sie im Oktober 1977 Moskau. Sp&auml;ter best&auml;tigte man sie mehrfach als Parteipr&auml;sidentin. Am Streit zwischen dem stalinistischen Fl&uuml;gel und den Reformern, die zur Spaltung f&uuml;hrten, beteiligte sich die &bdquo;gro&szlig;e Mutter in Schwarz&ldquo; nicht mehr. </p>
<p>Dolores Ib&aacute;rruri erhielt 1964 den Lenin-Friedenspreis und 1965 den Leninorden. Aus ihrer Feder stammen die B&uuml;cher &bdquo;Die Frauen w&uuml;nschen Volksfrieden&ldquo; (1938), &bdquo;El &uacute;nico camino&ldquo; (1962, Autobiographie), &bdquo;De febrero a octobre 1917&ndash;1967&ldquo;, &bdquo;En la Lucha&ldquo; (1968), &bdquo;Espa&ntilde;a estado multinacional&ldquo; (1970), &bdquo;Guerra y Revoluci&oacute;n en Espa&ntilde;a 1960&ndash;1977&ldquo; und &bdquo;Memorias de Pasionara 1939&ndash;1977&ldquo;. Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway (1899&ndash;1961) verewigte sie in seinem Werk &bdquo;Pilar&ldquo; (&bdquo;Wem die Stunde schl&auml;gt&ldquo;).</p>
<p>Den Lebensabend verbrachte Dolores Ib&aacute;rruri bei ihrer Tochter Amaya, die sie bis zu ihrem Tod pflegte. Am 12. November 1989 starb &bdquo;die Pasionara&ldquo; im Alter von 93 Jahren in einem Madrider Krankenhaus an den Folgen einer Lungenentz&uuml;ndung.</p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; bei:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/dolores-ibarruri/D/935.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DORIS-PROBST</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/l/literatur-news/img/MuetterBuch.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/l/literatur-news/img/MuetterBuch_small.jpg" /></a></p>
<p><strong>Doris Probst</strong>, geborene Baumbauer, wurde am 10. November 1947 in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) geboren. Sie interessiert sich f&uuml;r Literatur und Musik und malt gerne. Seit 1983 lebt sie in Mainz-Kostheim im Stadtkreis Wiesbaden (Hessen). Sie ist Herausgeberin der zehnb&auml;ndigen Taschenbuchreihe &quot;Weisheiten und Torheiten&quot; mit Zitaten (Aphorismen) ber&uuml;hmter Leute:</p>
<p>Weisheiten und Torheiten &uuml;ber das Alter<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber die Arbeit<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber die Ehe<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber Frauen<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber Kinder<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber die Liebe<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber M&auml;nner<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber M&uuml;tter<br />
Der Ball ist ein Sauhund<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber Fu&szlig;ballWorte sind wie Waffen<br />
Weisheiten und Torheiten &uuml;ber die Medien<br />
</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/doris-probst/D/930.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DENDRIT</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/f/fossilien-news/img/Dendriten1.jpg" /></p>
<p>Als Dendriten (altgriechisch: dendron = Baum) bezeichnet man netzf&ouml;rmig ver&auml;stelte, wie Farne, kleine Str&auml;ucher oder B&auml;umchen aussehende dunkle Mineralgebilde auf Gesteins-, Schicht- oder Kluftfl&auml;chen. Dendriten wurden und werden oft als fossile Pflanzenreste - wie Farne oder Moose - fehlgedeutet. Aber dabei handelt es sich nur um so genannte Pseudofossilien (Scheinfossilien).</p>
<p>Besonders pr&auml;chtige Dendriten sind aus den Solnhofener Plattenkalken bekannt, die in der Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren aus Meeresablagerungen entstanden.<br />
<br />
Solnhofener Plattenkalke kommen nicht nur in der Umgebung des kleinen Altm&uuml;hlortes Solnhofen vor, der ihnen den Namen gab, sondern in einem Gebiet von etwa 70 Kilometer L&auml;nge und maximal 30 Kilometer Breite. Das Vorkommen erstreckt sich von Monsheim im Westen bis nach Kelheim im Osten und reicht von der Donau im S&uuml;den bis &uuml;ber die Altm&uuml;hl hinaus nach Norden.</p>
<p>Der ehemalige Kalkschlamm des Jurameeres in der Lagune von Solnhofen war schon zu Stein geworden, als sich die Dendriten darin bildeten. Die Dendriten entstanden durch Regenwasser, das mit gel&ouml;sten Eisen- und Mangansalzen angereichert war. Dieses sickerte in die senkrechten Spalten der Solnhofener Plattenkalke und drang von dort langsam in die einzelnen horizontalen Schichtfl&auml;chen ein. Die mitgef&uuml;hrten Mineralsalze schlugen sich allm&auml;hlich als farbiger Belag auf den Plattenkalken nieder. Auf diese Weise &quot;wuchsen&quot; schwarze Mangan-Dendriten oder braune Eisen-Dendriten.</p>
<p>Auf den Solnhofener Plattenkalken gibt es sehr sch&ouml;ne farn&auml;hnliche Formen von Dendriten. Vielfach treten Dendriten sogar in unmittelbarer N&auml;he fossiler Insekten, Krebse, Fische oder anderer Tiere aus den Solnhofener Plattenkalken auf. Dies geschah meistens dort, wo an der Grenze vom Fossil zum Gestein kleine kapillare Hohlr&auml;ume entstanden sind, in denen sich die Mineralsalze (Hydrate) ausscheiden konnten.<br />
</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/dendrit/D/929.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DORIS-DAY</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/DorisDay.jpg" /></p>
<p>Eine der ber&uuml;hmtesten Leinwandheldinnen in Musicals der fr&uuml;hen 1950-er Jahre und in zahlreichen jungfr&auml;ulichen Sexkom&ouml;dien der sp&auml;ten 1950-er war die amerikanische Schauspielerin und S&auml;ngerin <strong>Doris Day,</strong> geborene Doris von Kappelhoff. Unvergessen sind vor allem ihre Filme, die sie an der Seite des amerikanischen Schauspielers Rock Hudson (1925&ndash;1985) drehte. </p>
<p>Doris von Kappelhoff kam am 3. April 1924 als Tochter deutscher und katholischer Einwanderer in Cincinnati (Ohio) zur Welt. Ihr Vater William von Kappelhoff arbeitete als Musiklehrer, Kirchenorganist und Chorleiter. Doris trug den Kosenamen &bdquo;Do-Do&ldquo;, erhielt Ballettunterricht, trat bereits mit f&uuml;nf Jahren in einem Restaurant auf, sollte auf Wunsch ihres Vaters aber Konzertpianistin werden und besuchte die &bdquo;Withrow High School&ldquo; in Cincinnati. </p>
<p>Nach der Scheidung ihrer Eltern zog die achtj&auml;hrige Doris mit ihrer Mutter Alma Sophia von Kappelhoff und ihrem Bruder Paul nach Evanston (Illinois) und lebte dort in bescheidenen Verh&auml;ltnissen. Neben dem Schulbesuch nahm sie Tanzstunden und trat als Amateurt&auml;nzerin auf. Mit zw&ouml;lf Jahren gewann sie zusammen mit einem Jungen namens Jerry Doherty einen Tanzwettbewerb in Cincinati und besuchte die &bdquo;Fanchon and Marco School&ldquo; in Los Angeles (Kalifornien).</p>
<p>1938 wurde die 14-j&auml;hrige Doris von Kappelhoff in Cincinnati das Opfer eines folgenschweren Autounfalls. Wegen der dabei erlittenen Verletzungen lag sie 14 Monate lang im Krankenhaus und musste das Tanzen aufgeben. Im Hospital begann sie zu singen und nahm bald darauf Gesangsunterricht.</p>
<p>Als 17-J&auml;hrige trat Doris von Kappelhoff 1941 ohne Honorar als S&auml;ngerin im lokalen Rundfunksender &bdquo;WCPO&ldquo; auf. Der Orchesterleiter Barney Rapp verpflichtete sie an einen Nachtclub. Nach einem Auftritt mit ihrem Erfolgssong &bdquo;Day by Day&ldquo;, vor dem ihr M&auml;dchenname &bdquo;Doris von Kappelhoff&ldquo; dem Ansager nur schwer &uuml;ber die Lippen gekommen war, entschloss sich die S&auml;ngerin, sich k&uuml;nftig &bdquo;Doris Day&ldquo; zu nennen. Dieses Pseudonym soll der Besitzer des Nachtclubs, in dem sie sang, vorgeschlagen haben.</p>
<p>Der Erfolg von Doris Day wuchs durch Auftritte, eigene Shows sowie durch die Zusammenarbeit mit gro&szlig;en Jazz-Bands, darunter Barney Rapp, Bob Crosby (1904&ndash;1977), Fred Waring und Les Brown, mit dem sie von 1943 bis 1946 auf Tournee ging. Ihre Lieder &bdquo;Sentimental Journey&ldquo;, &bdquo;Que sera&ldquo; und &bdquo;Everybody loves a Lover&ldquo; entwickelten sich zu Ohrw&uuml;rmern und hievten sie an die Spitze nationaler Schlagerparaden. </p>
<p>Bei einer Tournee kam Doris Day mit Hollywood in Ber&uuml;hrung. Dort erkannte der Regisseur Michael Curtiz (1888&ndash;1962) ihr schauspielerisches Talent. 1946 erhielt sie einen Vertrag mit dem Filmstudio &bdquo;Warner Brothers&ldquo;. 1948 kam sie unverhofft zu einer Hauptrolle in dem Musical &bdquo;Romance on the High Seas&ldquo; (&bdquo;Zaubern&auml;chte in Rio&ldquo;), weil die daf&uuml;r vorgesehene Betty Hutton schwanger wurde. Von 1948 bis 1950 trat sie als S&auml;ngerin in der &bdquo;Bob Hope radio show&ldquo; bei der Rundfunkgesellschaft &bdquo;National Broadcasting Corporation&ldquo; (NBC) auf. </p>
<p>1950 schloss Doris Day mit &bdquo;Columbia Records&ldquo; einen Plattenvertrag ab, der ihr innerhalb weniger Jahre mehr als 17 Millionen verkaufte Platten bescherte. 1952/1953 hatte sie bei der Rundfunkgesellschaft &bdquo;Columbia Broadcasting System&ldquo; (CBS) eine eigene Radio&ndash;Show. Bereits 1952 geh&ouml;rt sie zu den zehn am Besten verdienenden Filmschauspielerinnen. 1954 sah man sie als Partnerin von Howard Keel in dem Western-Musical &bdquo;Calamity Jane&ldquo;, in dem sie den Evergreen &bdquo;Secret Love&ldquo; vortrug. 1955 l&ouml;ste sie ihren Vertrag mit &bdquo;Warner Brothers&ldquo; und arbeitete fortan als selbst&auml;ndige Produzentin und Schauspielerin. </p>
<p>Als Partnerin von James Stewart (1908&ndash;1997) sorgte Doris Day in dem Film &bdquo;The Man who knew too much&ldquo; (&bdquo;Der Mann, der zuviel wu&szlig;te&ldquo;, 1956) von Alfred Hitchcock (1899&ndash;1980) f&uuml;r Aufsehen. Dieser Streifen schloss mit ihrem Lied &bdquo;Que sera, sera&ldquo; ab. </p>
<p>In der Folgezeit begeisterte Doris Day in jungfr&auml;ulichen Sexkom&ouml;dien &ndash; wie &bdquo;Pillow Talk&ldquo; (&bdquo;Bettgefl&uuml;ster&ldquo;, 1959), &bdquo;Love Come Back&ldquo; (&bdquo;Pyjama f&uuml;r zwei&ldquo;, 1961), &bdquo;That Touch of Mink&ldquo; (&bdquo;Ein Hauch von Nerz&ldquo;, 1962) und &bdquo;Send Me No Flowers&ldquo; (&bdquo;Schick mir keine Blumen&ldquo;, 1964) ein Millionenpublikum. F&uuml;r &bdquo;Pillow Talk&ldquo; wurde sie f&uuml;r den &bdquo;Oscar&ldquo; nominiert. Als Mitte der 1960-er Jahre die &bdquo;Sexwelle&ldquo; begann, lie&szlig; das Interesse an der sauberen Traumfrau Doris Day nach. In ihren Sexkom&ouml;dien wurde zwar st&auml;ndig auf das eine hingearbeitet, aber ohne dass man es je zeigte. 1963 wurde sie zum M&auml;dchen gew&auml;hlt, mit dem Amerikas Astronauten am liebsten zum Mond fliegen w&uuml;rden. Weniger schmeichelhaft war 1964 der &bdquo;Saure Apfel als pressefeindlichster Star&ldquo;. </p>
<p>Von 1968 bis 1972 trat Doris Day in 128 Folgen der Fernsehserie &bdquo;The Doris Day Show&ldquo; auf. 1989 erhielt sie f&uuml;r ihr Gesamtwerk den &bdquo;Cecil B. De Mille Award&ldquo;. In jenem Jahr unterschrieb sie bei der Rundfunkgesellschaft &bdquo;American Broadcasting Company&ldquo; (ABC) einen Vertrag &uuml;ber drei Fernsehfilme, die 1991 in der Serie &bdquo;Widows Club&ldquo; zu sehen waren.</p>
<p>Doris Day war vier Mal verheiratet. Ihre erste Ehe schloss sie als 17-J&auml;hrige im M&auml;rz 1941 mit dem Musiker Al Jordon. Aus dieser Verbindung, die bis 1943 w&auml;hrte, stammt ihr Sohn Terry (geb. 1942), der sp&auml;ter Filmproduzent wurde. Die im M&auml;rz 1946 geschlossene zweite Ehe mit George Weidler, einem Bruder der Filmschauspielerin Virginia Weidler, endete am 31. Mai 1949 mit der Scheidung. </p>
<p>Dritter Ehemann von Doris Day wurde im April 1951 der Manager und Produzent Marty Melcher (1915&ndash;1968), Ex-Gatte der S&auml;ngerin Patti Andrews von der Gruppe &bdquo;The Andrew Sisters&ldquo;. Melcher starb an Herzversagen und lie&szlig; seine Witwe fast v&ouml;llig verarmt zur&uuml;ck, weil ihr Verm&ouml;gen in H&ouml;he von mehr als 20 Millionen US-Dollar in schlechte H&auml;nde geraten war. </p>
<p>Am 18. September 1974 gewann Doris Day einen Prozess gegen ihren fr&uuml;heren Rechtsanwalt und Manager Jerome B. Rosenthal, der ihr Geld angelegt hatte. Sie sagte hierzu: &bdquo;Mein Ehemann vertraute Rosenthal, und ich vertraute meinem Ehemann.&ldquo; </p>
<p>Die vierte Ehe von Doris Day mit dem Restaurateur Barry Comden w&auml;hrte vom 14. April 1976 bis 1980. Danach wagte sie keinen weiteren Versuch als Ehefrau. Ihre Memoiren sind unter dem Titel &bdquo;Doris Day: Her Own Story&ldquo; (1976) erschienen. Seit Anfang der 1980-er Jahre lebt sie allein mit ihren Hunden und Katzen in Carmel (Kalifornien) und engagiert sich f&uuml;r ihre Stiftung f&uuml;r leidende Haustiere.</p>
<p>Literatur: &quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; von Ernst Probst<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/doris-day/D/916.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>DAPHNE-DU-MAURIER</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=741729"><img title="DaphneduMaurier" alt="DaphneduMaurier" hspace="5" vspace="5" src="http://data2.blog.de/media/729/741729_7170a0ee2e_s.jpg" /></a></p>
<p>Zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Welt geh&ouml;rte die britische Autorin Daphne du Maurier (1907&ndash;1989). Von ihren Romanen und Erz&auml;hlungen, die innerhalb von mehr als einem halben Jahrhundert erschienen, erreichten 13 einen Platz auf den Bestsellerlisten und erzielten Verkaufsrekorde. Viele ihrer Werke wurden auch gro&szlig;e Erfolge auf der Leinwand. Den gr&ouml;&szlig;ten Erfolg erzielte sie mit ihrem Roman &bdquo;Rebecca&ldquo;.</p>
<p>Daphne du Maurier kam am 13. Mai 1907 als zweite von drei T&ouml;chtern des Schauspielers Sir Gerald du Maurier (1873&ndash;1934) und seiner Frau Muriel Beaumont (1877&ndash;1957) in London zur Welt. Ihre &auml;ltere Schwester Angela wurde bereits 1904 geboren, die j&uuml;ngere Schwester Jeanne erst 1911. </p>
<p>Daphne stammte aus einer Familie, die w&auml;hrend der &bdquo;Franz&ouml;sischen Revolution&ldquo; (1789&ndash;1799) von Frankreich nach Gro&szlig;britannien emigrierte und der offenbar die Schauspielerei und Schriftstellerei im Blut lag. Der Gro&szlig;vater George du Maurier (1834&ndash;1896) war ein bedeutender Schriftsteller, der Vater ein gro&szlig;er Schauspieler, die &auml;ltere Schwester Angela zun&auml;chst Schauspielerin und sp&auml;ter Schriftstellerin.</p>
<p>Als Kind sehnte sich Daphne vergeblich nach der Liebe ihrer Mutter, die sie &ndash; nach eigener Aussage &ndash; nie auf den Scho&szlig; nahm und die Arme um sie legte. Statt dessen f&uuml;hlte sie sich von ihrer Mutter mit einer Art missbilligender Irritation und einer merkw&uuml;rdigen Feindseligkeit betrachtet. Aus diesem Grund wurde sie extrem sch&uuml;chtern. </p>
<p>Daphne hasste es, sich wie ein M&auml;dchen anzuziehen, die Haare in Locken zu legen und lange zu b&uuml;rsten. Sie und ihre Schwester Jeanne trugen lieber Knaben-Shorts, Jungenhemden, Krawatten, dicke Socken und Jungenschuhe. Weil sie kein M&auml;dchen sein wollte, erschien Daphne der Beginn ihrer Pubert&auml;t mit zw&ouml;lf Jahren als verheerendes Ereignis und sah sich der M&ouml;glichkeit beraubt, l&auml;nger als Junge auftreten zu k&ouml;nnen. Im Sommer 1929, kurz nach ihrem 22. Geburtstag, gab sie sich erstmals einem Mann hin, dem gleichaltrigen Carol Reed.</p>
<p>Nach der Erziehung durch Privatlehrer und in Paris verfasste Daphne du Maurier ab 1928 Kurzgeschichten und Zeitungsartikel. Auf die erste Novelle &bdquo;The Loving Spirit&ldquo; (&bdquo;Der Geist von Plynn&ldquo;, 1931) folgten die Romane &bdquo;I&rsquo;ll Never Be Young Again&ldquo; (1932), &bdquo;The Progress of Julius&ldquo; (1933, deutsch: &bdquo;Karriere&ldquo;, 1951) &ndash; eines ihrer besten Werke &ndash;, &bdquo;Gerald, a Portrait&ldquo; (1934), &bdquo;Jamaica Inn&ldquo; (1936) und &bdquo;The du Mauriers&ldquo; (1937, deutsch: &bdquo;Kehrt wieder, die ich liebe&ldquo;, 1954).</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr 1932 verliebte sich Daphne du Maurier &bdquo;auf den ersten Blick&ldquo; in den knapp 1,80 Meter gro&szlig;en Major Frederick Browning (1897&ndash;1965), den seine Familie &bdquo;Tommy&ldquo; und sein Regiment &bdquo;Boy&ldquo; nannte. Drei Monate sp&auml;ter heirateten beide am 19. Juli 1932. Nach der Hochzeit erwarb &bdquo;Tommy&ldquo; das Landschloss Menabilly in Cornwall. Aus der Ehe gingen die T&ouml;chter Tessa (geb. 1933) und Flavia (geb. 1937) sowie der Sohn Christian (geb. 1940) hervor. </p>
<p>Frederick Browning leitete im Zweiten Weltkrieg die Aufstellung der britischen Luftlandetruppen und sprang im Herbst 1944 als stellvertretender Allierter Oberbefehlshaber mit der ersten Welle in Arnheim (Niederlande) ab. Im Dezember 1944 wurde er als rechte Hand von Lord Mountbatten (1900&ndash;1979) zum Stabschef in S&uuml;dostasien bef&ouml;rdert. Nach dem Krieg erhielt er den Titel Sir und wurde Schatzmeister des Herzogs von Edinburgh.</p>
<p>Zu Weltruhm gelangte Daphne du Maurier durch das Werk &bdquo;Rebecca&ldquo; (1938), das 1940 von dem britischem Regisseur Alfred Hitchcock (1899&ndash;1980), dem &bdquo;K&ouml;nig des Thrillers&ldquo;, und 1978 vom Fernsehsender BBC verfilmt wurde. Nach einer Erz&auml;hlung von Daphne du Maurier drehte Hitchcock den Film &bdquo;Die V&ouml;gel&ldquo; (1963), der als Buch im angels&auml;chsischen Raum 42 Auflagen erreichte. </p>
<p>Au&szlig;er zahlreichen Erz&auml;hlungen und Romanen schrieb Daphne du Maurier auch Theaterst&uuml;cke wie &bdquo;The Years Between&ldquo; (1945) und &bdquo;September Tide&ldquo; (1949). In Biographien schilderte sie das Leben ihres Vaters (&bdquo;The Young George du Maurier&ldquo;, 1951) und von Branwell Bront&euml;(&bdquo;The Infernal World of Branwell Bront&euml;&ldquo;, 1960), dem ungl&uuml;cklichen Bruder der drei Schriftstellerinen Anne, Charlotte und Emily Bront&euml;.</p>
<p>Die erfolgreiche Autorin wollte &ndash; nach eigener Aussage &ndash; keine gro&szlig;e Kunst produzieren, sondern erz&auml;hlen, unterhalten und ablenken, was ihr gl&auml;nzend gelungen ist. Literarische Empf&auml;nge oder Interviews erschienen ihr als Greuel. Der &bdquo;Spiegel&ldquo; charakterisierte sie einmal so: &bdquo;Mit einfachen Strichen schaffte sie Situationen, Stimmung und Charaktere. Auf meist phantastischer Grundlage baute sie eine spannende Handlung auf, gespickt und angetrieben von Einf&auml;llen &uuml;berquellender Phantasie&ldquo;.</p>
<p>Besonders eindringlich schilderte Daphne du Maurier h&auml;ufig Geb&auml;ude der Upper class und Landschaften, vor allem das von St&uuml;rmen gepeitschte Cornwall im S&uuml;dwesten Gro&szlig;britanniens, wo sie in dem erw&auml;hnten Landschloss Menabilly lebte. Ein Hauptmotiv ihrer Werke war der Kontrast zwischen Englands melancholischem Norden und dem verf&uuml;hrerischen Mittelmeer. Das Schreiben bedeutete f&uuml;r sie alles &ndash; wenn Sie nach Fertigstellung eines Buches nicht bald eine Idee f&uuml;r ein neues Projekt hatte, war sie stets ungl&uuml;cklich. </p>
<p>Nach au&szlig;en hin f&uuml;hrte Daphne du Maurier an der Seite ihres Mannes ein konventionelles Leben, innerlich litt sie jedoch darunter, dass sie den &bdquo;Jungen in ihr in einen K&auml;fig&ldquo; eingesperrt hatte. Sie selbst betrachtete sich nicht als Lesbierin, sondern als &bdquo;eine Mischung&ldquo;, etwas, was im Innern m&auml;nnlich und &auml;u&szlig;erlich weiblich gewesen ist. Lange war sie auf die fr&uuml;here Verlobte ihres Gatten eifers&uuml;chtig, weil sie meinte, er habe die attraktive und dunkelhaarige Jan Ricardo attraktiver gefunden, als sie selbst. </p>
<p>1969 wurde Daphne du Maurier zur &bdquo;Dame of the British Empire&ldquo; geadelt. Gegen Ende ihres Lebens zog sie sich in ein Pflegeheim in Par (Cornwall) zur&uuml;ck. Dort empfing sie keinen Besuch und duldete nur die Gegenwart einer Schwester und ihrer Hunde. Am 19. April 1989 starb sie im Alter von 81 Jahren w&auml;hrend des Schlafes im Pflegeheim von Par. Auf ihren ausdr&uuml;cklichen Wunsch wurde kein Gedenkgottesdienst gehalten.</p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; bei:<br />
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			<link>http://www.KLIXS.de/daphne-du-maurier/D/915.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/daphne-du-maurier/D/915.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>DOMAIN</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Domain</strong>: Die Geschichte zur Entstehung der Domain:</p>
<p>Jeder Rechner im Internet ist &uuml;ber eine IP (Internet-Protocol) Adresse erreichbar.</p>
<p>Die&nbsp;IP ist eine mehrstellige Zahlenfolge die sich kaum ein&nbsp;Mensch merken kann. Deshalb suchte man nach Alternativen und L&ouml;sungen, die mit der Einf&uuml;hrung des Domain Namensraum, gefunden war.</p>
<p>Dabei werden Namen vergeben, die dann auf eine bestimmte IP aufl&ouml;sen k&ouml;nnen. Diesen Namen nennt man Internet <strong>Domain<br />
</strong><br />
Eine Domain besteht aus mehreren Teilen.<br />
Als Beispiel nehmen wir die <a target="_blank" href="http://domainunion.de/">Domain</a> der Domainunion <br />
<br />
<strong>Die Beispiel-Domain www.domainunion.de besteht aus:</strong><br />
1. Top Level Domain&nbsp; &quot;.de&quot; (auch TLD genannt)<br />
2. Second Level Domain &quot;domainunion&quot;<br />
3. Third-Level-Domain www. (auch Subdomain genannt)<br />
<br />
<br />
Jedes Land hat im Regelfall seine eigene DOMAIN TLD<br />
So steht z.B. .de f&uuml;r Deutschland, .at f&uuml;r &Ouml;stereich, .ch f&uuml;r die Schweiz<br />
<br />
Jede TLD wird von einer zentralen Stelle verwaltet<br />
f&uuml;r .de ist das die <a target="_blank" href="http://denic.de/">DENIC</a></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/domain/D/885.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/domain/D/885.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>DALIDA</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Dalida.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Dalida_small.jpg" /></a></p>
<p>Eine der erfolgreichsten Schlagers&auml;ngerinnen Europas war die K&uuml;nstlerin Dalida (1933&ndash;1987), die eigentlich Yolanda Christina Gigliotti hie&szlig;. Insgesamt sollen von ihr weltweit sch&auml;tzungsweise 40 bis 60 Millionen Schallplatten verkauft worden sein. F&uuml;r ihre zahlreichen Hits erhielt sie &bdquo;Goldene Schallplatten&ldquo;, Platinplatten und sogar eine &bdquo;Diamantene Schallplatte&ldquo;. In ihrem Leben wechselten sich glanzvolle Erfolge mit privaten Trag&ouml;dien ab.</p>
<p>Die Eltern von Yolanda Christina Gigliotti waren Nachfahren kalabrischer Einwanderer und sind in &Auml;gypten zur Welt gekommen. Yolanda Christina wurde am 17. Januar 1933 in Kairo geboren. Ihr Vater Pietro Gigliotti musizierte als Konzertgeiger an der Oper der &auml;gyptischen Hauptstadt. W&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges internierten die Engl&auml;nder ihren Vater wegen seiner italienischen Nationalit&auml;t.</p>
<p>Yolanda Christina wuchs in Kairo auf, ging dort zur Schule und hatte zwei Br&uuml;der namens Bruno und Orlando. W&auml;hrend ihrer Kindheit musste sie zwei Augenoperationen ertragen. Als kleines M&auml;dchen fand sie sich h&auml;sslich. Nach dem fr&uuml;hen Tod des Vaters im Jahre 1945 verdiente die Mutter als N&auml;herin ihren Lebensunterhalt. Yolanda Christinas Liebe zur Schauspielerei zeigte sich bereits bei Auff&uuml;hrungen in der Schule. </p>
<p>Durch ihren Onkel Eugenio, der in Kairo als Filmvorf&uuml;hrer arbeitete, begeisterte sich Yolanda Christina Gigliotti f&uuml;r den Film. Zwischen 1951 und 1954 arbeitete sie als Sekret&auml;rin bei einer Export-Import-Firma. </p>
<p>1954 nahm die 21-j&auml;hrige Yolanda Christina Gigliotti spa&szlig;eshalber an einem Sch&ouml;nheitswettbewerb teil und wurde zu ihrer gro&szlig;en &Uuml;berraschung als &bdquo;Miss &Auml;gypten&ldquo; gew&auml;hlt. Hinterher vertraute sie Freunden an, sie h&auml;tte sich eigentlich wenig Chancen ausgerechnet, weil sie keine gr&uuml;nen Augen habe. 1954 wirkte sie in den Filmen &bdquo;Joseph et ses fr&egrave;res&ldquo;, &bdquo;The Mask of Toutankhamon&ldquo; und &bdquo;A Drink and a Cigarette&ldquo; mit. </p>
<p>Allein und ohne Geld flog Yolanda Christina Gigliotti am 25. Dezember 1954 nach Paris, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee erblickte. In der franz&ouml;sischen Hauptstadt hetzte sie von einem Vorstellungsgespr&auml;ch zum anderen, konnte aber in der Filmbranche nicht richtig Fu&szlig; fassen. 1955 spielte sie in zwei trivialen Krimis mit, die sie schnell vergessen wollte.</p>
<p>Dalidas Laufbahn als S&auml;ngerin begann 1956, als sie sich an einem Chanson-Nachwuchswettbewerb in der Pariser Music-Hall &bdquo;Olympia&ldquo; beteiligte. Dabei fiel sie dem Chef des Hauses, Bruno Coquatrix, dem Plattenproduzenten Eddie Barclay und dem Programmdirektor des Senders &bdquo;Europe 1&ldquo;, Lucien Morisse (1929&ndash;1970), auf. Coquatrix lobte sie: &bdquo;Ihre wandlungsf&auml;hige Stimme hat alles, was M&auml;nner m&ouml;gen: Z&auml;rtlichkeit, Sinnlichkeit, Erotik.&ldquo;</p>
<p>Bereits die erste Schallplatte &bdquo;Bambino&ldquo; (1956) von Dalida entwickelte sich zum Superhit und brachte ihr die erste &bdquo;Goldene Schallplatte&ldquo; ein. Fortan erschien ihr Name h&auml;ufig in den internationalen Hitparaden. 1958 w&auml;hlte man Dalida zur &bdquo;S&auml;ngerin des Jahres&ldquo; und zeichnete sie zusammen mit dem Franzosen Yves Montand mit dem &bdquo;Music Hall Bravo&ldquo; aus. </p>
<p>Weitere &bdquo;Goldene Schallplatten&ldquo; heimste Dalida 1959 mit &bdquo;Ciao Ciao Bambina&ldquo;, &bdquo;Guitar et Tambourine&ldquo; und &bdquo;Am Tag als der Regen kam&ldquo; ein. Mit dem Schlechtwetterlied erreichte sie Platz 1 der Hitparade und behauptete sich ein halbes Jahr lang unter den zehn erfolgreichsten Schlagern. Damals galt sie als &bdquo;K&ouml;nigin der Jukebox&ldquo;. Allein 1960 verdiente sie sich f&uuml;nf &bdquo;Goldene Schallplatten&ldquo; mit &bdquo;Romantica&ldquo;, &bdquo;Je t&rsquo;aime follement&ldquo;, &bdquo;Les enfants des Pire&eacute;&ldquo;, &bdquo;Itsi-Bitsi-Teeni&ldquo; und &bdquo;Milord&ldquo;. </p>
<p>Am 18. April 1961 heiratete die &bdquo;Schlagerk&ouml;nigin&ldquo; Dalida auf dem Standesamt des XVI. Arrondissements in Paris ihren Entdecker Lucien Morisse. Die Ehe mit dem sch&uuml;chternen und scheuen Mann scheiterte schon einige Monate sp&auml;ter: Die 28-j&auml;hrige Dalida verliebte sich in den vier Jahre j&uuml;ngeren polnischen Maler Jean Sobieski und zog mit ihm zusammen.</p>
<p>K&uuml;nstlerisch war auch 1961 f&uuml;r Dalida ein erfolgreiches Jahr. Damals &uuml;berreichte man ihr &bdquo;Goldene Schallplatten&ldquo; f&uuml;r &bdquo;Last Waltz&ldquo;, &bdquo;Papa achet mor un jukebox&ldquo; und &bdquo;Garde moi la derniere&ldquo;. Im Dezember 1961 bezog Dalida auf dem Montmartre in Paris ein M&auml;rchenschloss. Nach dem Bruch mit Jean Sobieski begann f&uuml;r sie eine Zeit der Trauer. </p>
<p>1964 begleitete Dalida f&uuml;r den Rundfunksender &bdquo;Europe 1&ldquo; die &bdquo;Tour de France&ldquo;. Jeden Abend trat sie nach dem Rennen auf der B&uuml;hne auf. Sie fuhr durch ganz Frankreich und sang fast 3000 Lieder. Im September 1964 nahm Dalida f&uuml;r mehr als zehn Millionen verkaufte Schallplatten ihre erste Platinplatte entgegen. 1967 ehrte man sie in Italien als popul&auml;rste S&auml;ngerin mit dem &bdquo;Oscar Canzonissima&ldquo;.</p>
<p>Tragisch endete die Teilnahme von Dalida und ihrem Freund, dem italienischen Komponisten und S&auml;nger Luigi Tenco (1940&ndash;1967), am Festival in San Remo. Am 25. Januar 1967 sangen erst Tenco und dann Dalida das Chanson &bdquo;Ciao amore, ciao&ldquo;. Vom Lampenfieber gel&auml;hmt, versagte ihm die Stimme, Dalida dagegen wurde bejubelt. </p>
<p>Als die Jury um 1 Uhr morgens entschied, dass beide K&uuml;nstler nicht am Finale teilnehmen durften, schrieb Tenco im Hotel &bdquo;Savoy&ldquo; einen Abschiedsbrief, in dem er die kommerzielle Entscheidung der Jura anprangerte, und t&ouml;tete sich durch einen Schuss in den Kopf. Dalida, die ihren Geliebten tot aufgefunden hatte, musste von zwei M&auml;nnern vom Leichnam getrennt werden. </p>
<p>Nach dieser Trag&ouml;die war Dalida innerlich wie tot und plante heimlich, Tenco, den sie im April 1967 heiraten hatte wollen, in den Tod zu folgen. </p>
<p>Die von Depressionen geplagte Dalida schrieb ihr Testament, gab ihrer Mutter Geld, stieg in dem Hotel ab, in dem sie mit Tenco die Zeit ihrer Liebe verbracht hatte, und versuchte vergeblich, sich mit einer &Uuml;berdosis Schlaftabletten zu vergiften. Nach f&uuml;nf Tagen wachte sie wieder aus dem Koma auf. </p>
<p>Dalida &uuml;berwand die damalige Krise mit Hilfe der Psychoanalyse. &bdquo;Wer sich selbst nicht versteht, versteht auch die anderen nicht&ldquo;, sagte sie. Der Schriftsteller Arnaud Desjardins, der sein Leben fern&ouml;stlichen Religionen gewidmet hatte, wurde ihr neuer Freund. Sie begleitete ihn nach Indien und reiste drei Jahre lang alleine dorthin, um sich in die Obhut eines geistlichen F&uuml;hrers zu begeben. </p>
<p>1968 &uuml;berreichte man Dalida f&uuml;r ihre Verdienste um das franz&ouml;sische Chanson die Medaille des Pr&auml;sidenten Charles de Gaulle (1890&ndash;1970). Das &bdquo;Maison des Intellectuels&ldquo; erhob sie zum &bdquo;Commandeur des Arts, Sciences et Lettres&ldquo; und verlieh ihr das &bdquo;Ehrenkreuz von Vermeil&ldquo;. Au&szlig;erdem nahm sie f&uuml;r &bdquo;Les temps des fleurs&ldquo;, &bdquo;Gigi&ldquo; und &bdquo;J&rsquo;attendrai&ldquo; weitere &bdquo;Goldene Schallplatten&ldquo; entgegen.</p>
<p>Nach etwa 15-j&auml;hriger Zusammenarbeit mit der Firma &bdquo;Barclay&ldquo; &uuml;bernahm Dalida 1970 selbst die Produktion ihrer Schallplatten und stellte ihren &auml;lteren Bruder Orlando Gigliotti als Produzent und Manager ein. Im September jenes Jahres beging ihr fr&uuml;herer Mann Lucien Morisse mit 41 Jahren Selbstmord.</p>
<p>Im November 1971 h&ouml;rte man Dalida nach vierj&auml;hriger Pause mit einem neuen Repertoire wieder im &bdquo;Olympia&ldquo; in Paris. Da man nicht an ihr Comeback glaubte, musste sie selbst die Saalmiete tragen. Doch ihr Auftritt in einem strahlend wei&szlig;en Kleid wurde ein Riesenerfolg.</p>
<p>1973 wurde der Maler und S&auml;nger Richard Chamsray (1940&ndash;1983) der neue Lebensgef&auml;hrte von Dalida. Mit ihm lebte sie auf der Mittelmeerinsel Korsika. 1974 tauchte sie mit &bdquo;Gigi l&rsquo;amoroso&ldquo; (&bdquo;Gigi der Geliebte&ldquo;) und &bdquo;Il venait d&rsquo;avoir 18 ans&ldquo; (&bdquo;Er war gerade 18 Jahr&ldquo;) erneut an der Spitze der Hitparade auf. 1974 bekam sie zum zweiten Mal den &bdquo;World Oscar for the Hit-Record of the Year&ldquo;. &bdquo;Gigi l&rsquo;amoroso&ldquo; wurde 1975 mit einer Platinplatte belohnt.</p>
<p>1977 trat Dalida zum ersten Mal in der ber&uuml;hmten New Yorker &bdquo;Carnegie-Hall&ldquo; auf. Im selben Jahr feierte sie auch ihr 20-j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um im Pariser &bdquo;Olympia&ldquo;. Mit 45 Jahren wandte sie sich der Show zu. 1978 sah man sie in dem Film &bdquo;Disco Superstar&ldquo;. Mit dem Lied &bdquo;Monday, Tuesday&ldquo; war sie 1979 auch in der Disco-Welle erfolgreich. </p>
<p>1980 gastierte Dalida als Revue-Star im Pariser &bdquo;Palais des Sports&ldquo; und wirkte in dem Film &bdquo;Killer stellen sich nicht vor&ldquo; mit. Im selben Jahr &uuml;berreichte man ihr anl&auml;sslich ihres 25-j&auml;hrigen K&uuml;nstlerjubil&auml;ums die seltene &bdquo;Diamantene Schallplatte&ldquo;. Mit 48 Jahren nahm sie Tanzunterricht. An der Schwelle zu ihrem 50. Geburtstag &uuml;berfiel sie eine gro&szlig;e M&uuml;digkeit. Bis dahin hatte sie bereits Arbeit f&uuml;r ein ganzes Jahrhundert geleistet. Im Juli 1983 erfuhr Dalida vom Selbstmord ihres fr&uuml;heren Lebensgef&auml;hrten Richard Chamsray.</p>
<p>W&auml;hrend der letzten Jahre ihres Lebens sah man den Namen von Dalida nicht mehr in den internationalen Hitparaden. 1986 feierte man sie st&uuml;rmisch bei der Urauff&uuml;hrung des Films &bdquo;Le 6eme jour&ldquo; (&bdquo;Der sechste Tag&ldquo;) in ihrer Geburtsstadt Kairo. In dem Streifen spielte sie die Hauptrolle und sang das Titellied.</p>
<p>Am Sonntag, dem 3. Mai 1987, gegen 18 Uhr wurde Dalida in ihrem Pariser Haus auf dem Montmarte von einer Hausangestellten tot aufgefunden. Die Polizei teilte mit, sie sei an einer &Uuml;berdosis Schlaftabletten gestorben. Im Abschiedsbrief der 53-J&auml;hrigen stand nur der Satz: &bdquo;Das Leben ist mir unertr&auml;glich geworden &ndash; vergebt mir.&ldquo; Mit ihr ging die Epoche der Vinyl-Schallplatte und der gro&szlig;en Variet&eacute;shows im Fernsehen zu Ende. Der ehemalige franz&ouml;sische Kulturminister Jack Lang bezeichnete ihr Werk als &bdquo;Hymne an das Leben&ldquo;.</p>]]></description>
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