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		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen G</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben G bei KLIXS.de.</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 21:08:26 GMT</lastBuildDate>
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			<title>KLIXS - Deutschland</title>
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			<title>GEBRAUCHTWAGEN</title>
			<description><![CDATA[Sie wollen einen Gebrauchtwagen kaufen? Im Internet finden Sie eine gro&szlig;e Auswahl an Gebrauchtwagenanbietern mit Fahrzeugen aller Marken. Gebrauchtwagenportale im Internet bieten dazu&nbsp; die passenden Autokredite - und Versicherungen an sowie Fahrzeugzubeh&ouml;r- und Ersatzteile und viele relevanten Links &uuml;ber Gebrauchtwagen. Daneben besteht auch die <br />
M&ouml;glichkeit seinen gebrauchten PKW dort zu inserieren, wodurch Sie kostenlos und ohne Risiko einen gro&szlig;en K&auml;uferkreis erreichen.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gebrauchtwagen/G/448.html</link>
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			<title>GEOGRAPHIE</title>
			<description><![CDATA[<strong>Die Geographie</strong> (griechisch f&uuml;r : Erdbeschreibung) ist die Wissenschaft von der Erdoberfl&auml;che, ihrer Beschaffenheit und ihrer Bedeutung f&uuml;r den Menschen und seiner verschiedenen Kulturen. Forschungsgegenst&auml;nde sind L&auml;nder und Landschaften. <br />
Die Geographie teilt&nbsp; sich in verschiedene Teilberiche:<u> 1.) L&auml;nderkunde 2.) Allgemeine Geographie</u><br />
Weiterhin in kleinere Abspaltungen wie: <em>physische Geographie</em> ( Geologie, Geomorphologie, Ozeanographie, Hydrographie, Klimatologie, Meteorolgie, Biogeographie) <em>Anthropogeographie </em>(Bevlkerungsgeographie, Siedlungsgeographie, Wirtschaftsgeographie, Verkehrsgeographie, Tourismus, politische Geographie, historische Geographie) <em>theorethische Geographie,</em> <em>angewandte Geographie</em>.<br />
Allgemein l&auml;sst sich bei der Geographie immer die Frage stellen: WAS IST WO,WIE,WARUM?]]></description>
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			<title>GEMUENDINA</title>
			<description><![CDATA[<p>Der Begriff&nbsp; &quot;Gemuendina&quot; kommt von &quot;Gem&uuml;nden&quot;. Es ist der Ort Gem&uuml;nden im Hunsr&uuml;ck (Rheinland-Pfalz) gemeint. </p>
<p>Hier wurde beim Abbau von Dachschiefer in einer Schiefergrube die Versteinerung eines Fisches gefunden.</p>
<p>Dieser Fisch (Panzerfisch) erhielt von einem Wissenschaftler namens Traquair den Namen &quot;Gemuendina st&uuml;rtzi Traquair&quot;;</p>
<p>1903 ver&ouml;ffentlichte dieser Wissenschaftler in einer schottischen Zeitschrift (Traquair arbeitete an der Universit&auml;t Edinburgh) seinen Befund.</p>]]></description>
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		<item>
			<title>GRASHÜPFER</title>
			<description><![CDATA[<strong>Grash&uuml;pfer </strong>sind Heuschrecken mit kurzen F&uuml;hlern. Ihre F&auml;rbung ist gr&uuml;n, braun oder eine Mischung dieser Farben. Das Weibchen hat sehr kurze zugespitzte Fl&uuml;gel. Beim M&auml;nnchen reichen die Fl&uuml;gel nicht ganz bis zur Hinterleibsspitze. <br />
<br />
Die Verbreitung der Grash&uuml;per erstreckt sich durch Europa bis zum S&uuml;den Schwedens und Gro&szlig;britanniens, in Westasien und Sibirien.<br />
<br />
Der K&ouml;rper des Grash&uuml;pfers ist 16 bis 25 mm lang. Er lebt auf Wiesen und auf Waldwegen. <br />
<br />
Grash&uuml;pfer k&ouml;nnen ziemlich hoch und sehr weit springen, weil sie besonders starke Hinterbeine besitzen. Wenn Gefahr droht, springen Grash&uuml;pfer einfach davon, jeder in eine andere Richtung. Das Springen klappt gut, aber bei der Landung machen sie oft Purzelb&auml;ume. <br />
<br />
<strong> Es gibt verschiedene Arten von Grash&uuml;pfer:</strong><br />
Der Rotleibige Grash&uuml;pfer (Omocestus haemorrhoidalis) ist mit 14 und 19 mm K&ouml;rperl&auml;nge f&uuml;r M&auml;nnchen bzw. Weibchen der kleinste Grash&uuml;pfer dieser Gattung. Beim M&auml;nnchen ist die Hinterleibsspitze r&ouml;tlich gelb, doch nie so tief orange wie beim Buntb&auml;uchigen Grash&uuml;pfer. Die Art ist ziemlich unauff&auml;llig und leicht mit verwandten Arten zu verwechseln. Eindeutige Kennzeichen sind bestimmte Fleckenmuster an den Vorderfl&uuml;geln, zusammen mit den stets hellgrauen F&uuml;hlern. Auch der rotleibige Grash&uuml;pfer ben&ouml;tigt W&auml;rme und Trockenheit. D&uuml;rre, kurzgrasige Weiden und D&uuml;nengebiete bilden die Lebensr&auml;ume dieser Art. Sie ist selten und gesch&uuml;tzt.<br />
<br />
Der Gemeine Grash&uuml;pfer hat eine gr&uuml;n, braun oder gemischte F&auml;rbung. Beim M&auml;nnchen reichen die Fl&uuml;gel nicht ganz bis zur Hinterleisspitze. Beim Weibchen reichen die Fl&uuml;gelstummel nur bis zur Mitte des Hinterleibs und sind hinten zugespitzt. Die Hinterfl&uuml;gel fehlen, so dass beide Geschlechter flugunf&auml;hig sind. Die K&ouml;rperl&auml;nge bei M&auml;nnchen betr&auml;gt zwischen 13 - 16 mm und bei Weibchen 17 - 23 mm. Sein Lebensraum ist vor allem auf Wiesen, aber auch auf Trockenrasen, in Mooren und im Gebirge bis 2000 m. Erwachsene Gemeine Grash&uuml;pfer findet man von Juni bis November. <br />
<br />
Der Nachtigall Grash&uuml;pfer (Chorthippus biguttulus) ist neben dem gemeinen Grash&uuml;pfer eine unserer h&auml;ufigsten Heuschreckenarten. Er lebt an m&auml;&szlig;ig trockenen Stellen, z.B. Wiesen und Wegr&auml;ndern und ist nirgends selten. Diese Art kann leicht mit zwei sehr &auml;hnlichen Arten (Chorthippus mollis und brunneus) verwechselt werden. Lange Zeit wurden die drei Arten f&uuml;r eine einzige gehalten, bis man die Ges&auml;nge untersuchte und daran drei verschiedene Arten identifizieren konnte. Die F&auml;rbung der Art ist au&szlig;erordentlich variabel, vor allem bei den Weibchen, und kann von tristen Braunt&ouml;nen bis zu leuchtend roten Farbvarianten reichen. <br />
<br />
Bei den Feldheuschrecken sitzen am Hinterbeinpaar die sogenannten &quot;Stridulationsorgane&quot;. Das sind gez&auml;hnte Leisten an den Innenseiten der Oberschenkel (Schrillleiste), mit denen die Grash&uuml;pfer &uuml;ber eine vorstehende, zu diesem Zweck besonders stark entwickelte Ader des Fl&uuml;gels (Schrillkante) streichen. Die Fl&uuml;gel werden dabei dachartig &uuml;ber dem K&ouml;rper gehalten, um einen Resonanzk&ouml;rper f&uuml;r die Lautverst&auml;rkung zu bilden. Manchen Arten der Feldheuschrecken haben Stridulationsorgane<br />
paarig an beiden Beinen/Fl&uuml;geln, andere unpaarig, d.h. nur an einem Bein/Fl&uuml;gel. Fast alle <br />
Heuschrecken zirpen mit &auml;hnlicher Technik, aber nicht auf dieselbe Weise. Arten aus anderen Familien reiben die Fl&uuml;gel aneinander. Die Knarrschrecken erzeugen Laute mit ihren Kiefern. Einige Arten der Feldheuschrecken k&ouml;nnen au&szlig;erdem schnarrende Flugger&auml;usche erzeugen, bis hin zu einem deutlichen Klappern. Die Erzeugung dieser Ger&auml;usche ist noch nicht vollst&auml;ndig erforscht, wird aber vermutlich mit Hilfe bestimmter Fl&uuml;gelfelder erzeugt, die gegeneinander beweglich sind.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/grashuepfer/G/148.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GRANATAPFEL</title>
			<description><![CDATA[<p><font face="Arial">Granatapfel der Grenadine (engl. Pomegranate, franz. Grenade, ital. Melagrana, span. Granada) geh&ouml;rt zur Familie der Weiderichgew&auml;chse bzw. zu den Myrtengew&auml;chsen. </font></p>
<p><font face="Arial">Der Granatapfel ist in der orientalischen K&uuml;che eine unverzichtbare Obstsorte. Hier kommt er sehr h&auml;ufig und in vielen Variationen zum Einsatz. Auch in Deutschland ist die Exotenfrucht von Juni bis Dezember erh&auml;ltlich. Der Garnatapfel ist&nbsp;an seiner br&auml;unliche bis dunkelroten Farbe und seiner apfel&auml;hnlichen Form sowie -Gr&ouml;&szlig;e zu erkennen. Die Frucht ist kugelig mit einem Durchmesser bis 9 cm. Die harte, lederartige Schale ist br&auml;unlich oder rot gef&auml;rbt. An einem Ende <br />
befindet sich der eingetrocknete Bl&uuml;tenkelch. In Inneren ist die Frucht durch d&uuml;nne W&auml;nde in mehrere Kammern eingeteilt. In ihnen befinden sich mehrere hundert hellbraune, bis 5 mm lange Samen. Jeder dieser Samen ist von rotem, durchscheinendem, knackigem Fruchtfleisch umgeben. </font></p>
<p><font face="Arial">F&uuml;r den Verzehr schneidet man die Frucht am besten in der Mitte durch und l&ouml;ffelt das Fruchtfleisch heraus. Jetzt kann man sich den fruchtigen, aromatischen Geschmack auf der Zunge zergehen lassen und genie&szlig;en. Im Innern der in den F&auml;cher unterteilten Frucht befinden sich einige Kerne, die entweder mitgegessen oder ausgespuckt werden. </font></p>
<p><font face="Arial">F&uuml;r abwechnslungsreiche Kreationen mit Granat&auml;pfel sollte man einmal einen Blick in ein orientalisches Kochbuch werfen. <br />
Au&szlig;erdem eignet sich die Frucht gut f&uuml;r Obstsalate. Auch die Granatapfelcreme ist einen Versuch wert. </font></p>
<p><font face="Arial">Ein wenig Vorsicht ist jedoch bei dem Verzehr dieses Obstes geboten: Der Saft hinterl&auml;sst h&auml;ssliche Flecken auf Textilien und ist im Regelfall nicht oder nur sehr schwierig zu entfernen. Vorsicht also vor Kleckereien. </font></p>
<p><font face="Arial">Granat&auml;pfel k&ouml;nnen nicht mit einem hohen Vitamin C - Gehalt prahlen wie so viele tropische Fr&uuml;chte, auch der Mineralstoffgehalt<br />
ist nicht von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die Ern&auml;hrung, dennoch: frisch gepresster Saft wirkt wohltend, erquickend. </font></p>
<p><font face="Arial">Um den Granatapfelsaft zu gewinnen, hat sich folgende Methode bew&auml;hrt: Man rollt die Frucht auf einer harten Unterlage mit Druck solange hin und her, bis im Innerern deutliche Knackger&auml;usche zu h&ouml;ren sind. Dann schneidet man ein Loch in die Schale und pre&szlig;t den Saft heraus. Will man ihn nicht weiterverwenden, kann man ihn auch direkt mit einem Strohhalm aus der Frucht trinken. </font></p>
<p><font face="Arial">Granat&auml;pfeln wirde eine gesundheitsf&ouml;rdernde und teilweise sogar heilende Wirkung zugeschrieben. Sie soll helfen bei Magenschmerzen, Fieber sowie Herzerkrankungen. Die Rinde der Wurzeln wurde mit Erfolg gegen Darmparasiten eingesetzt, daher<br />
nutzte man die Pflanze fr&uuml;her oft als Bandwurmmittel. Die Fruchtschale hat adstringierende, also zusammenziehende Wirkung<br />
und wurde fr&uuml;her in Form von Aufg&uuml;ssen gegen die Ruhr verwendet. Der Schale werden blutstillende Eigenschaften zugeschrieben.</font></p>
<p><font face="Arial">Der Granatapfel ist eine sehr alte Kulturpflanze. In der Bibel lesen Wir: &quot;... dein Gott f&uuml;hrt Dich in ein gutes Land...; ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinst&ouml;cke, Feigenb&auml;ume und Granat&auml;pfel sind;...&quot; (5. Moses (8, 7-8) Der Baum war schon im alten &Auml;gypten bekannt. Auf Grabgem&auml;lden aus der Zeit 2500 v. Chr. sind Granat&auml;pfel abgebildet, ebenfalls in den Grabkammern Ramses IV. Schon im fr&uuml;hen Altertum war die Pflanze im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet, in den Riten der Syrier und&nbsp; Ph&ouml;nizier, dort nannte man ihn &quot;Rimmon&quot;, spielte der Granatapfel eine gro&szlig;e Rolle. </font></p>
<p><font face="Arial">Der Zwerggranatapfel Punica granatum 'Nana' ist als K&uuml;belpflanze gerade f&uuml;r kleine Balkone und Terrassen bestens geeignet. Der im Mittelmeerraum beimatete und dort als Nutzpflanze kultivierte Granatapfel ist sowohl wegen seiner sch&ouml;nen, saftigen Fr&uuml;chte als auch wegen seiner Bl&uuml;tenpracht begehrt. Die K&uuml;belpflanzen wird im Handel als Hochst&auml;mmchen oder in buschiger Form angeboten. Je nach Sorte werden die Pflanzen zwischen 1,50 m und 3,00 m hoch, und lassen sich als H&auml;ngepflanze, Pyramide, Trauer- oder Hochst&auml;mmchen und Spalier ziehen. <br />
&nbsp;<br />
Standort und Pflege: </font><font face="Arial">Der Granatapfel darf ab Ende M&auml;rz, nach den strengen Fr&ouml;sten und bevor er neu austreibt, ins Freie. Die Pflanze soll an einem hellen warmen sonnigen Ort die Sommermonate verbringen. Sie muss von M&auml;rz bis Ende Juli ein- bis zweimal m&auml;&szlig;ig gegossen und ged&uuml;ngt werden. Ab August sollten die D&uuml;nger- und die Wassergaben verringert werden, um einem zu fr&uuml;hen Austrieb im <br />
Winterquartier vorzubeugen, der sich negativ auf die Bl&uuml;te auswirken w&uuml;rde. </font></p>
<p><font face="Arial">&Uuml;berwintern: </font><font face="Arial">Im Winter m&uuml;ssen die Pflanzen bei den ersten Fr&ouml;sten einger&auml;umt werden und in einem dunklen, k&uuml;hlen Raum bei 2 bis 6 Grad &uuml;berwintern. Die schw&auml;chlichen Triebe werden beim Einr&auml;umen abgeschnitten, die jungen Triebe aus demselben Jahr um etwa ein <br />
Drittel, und lange Zweige gek&uuml;rzt. Im k&uuml;hlen Winterquatier sollte die Pflanze nur leicht oder so gut wie garnicht gegossen werden, um einen zu fr&uuml;hen Austrieb zu verhindern. Treibt der Strauch dennoch im Winterquartier aus, dann empfiehlt es sich ihn zum Schutz der jungen Triebe ihn erst nach der Frostperiode ins Freie zu stellen. </font></p>
<p><font face="Arial">Umtopfen: </font><font face="Arial">In der Regel werden die Pflanzen nur dann in K&uuml;belpflanzenerde umgetopft, wenn der Wurzelballen zu eng in dem K&uuml;bel sitzt. </font></p>
<p><font face="Arial">Vermehrung: </font><font face="Arial">Granat&auml;pfel lassen sich im Februar/M&auml;rz, bevor die Pflanzen neu austreiben, relativ einfach vermehren, in dem die etwa 10 cm langen blattlosen Zweigabschnitte in feuchte Anzuchterde gesteckt werden. Schon nach wenigen Wochen bilden sich Wurzeln und nach dem Erscheinen der ersten Bl&auml;tter werden sie in kleine T&ouml;pfe umgepflanzt. </font></p>
<p><font face="Arial">Krankheiten und Sch&auml;dlinge: </font><font face="Arial">Die Pflanzen werden gelegentlich an den jungen Trieben von Blattl&auml;usen befallen.&nbsp; </font></p>
<p><font face="Arial">Sorten: </font><font face="Arial">&quot;Albo Pleno&quot; -wei&szlig; gef&uuml;llt-, &quot;Flore Luteo&quot; -creme gef&uuml;llt-, &quot;Flore Pleno&quot; -granatrot gef&uuml;llt-, &quot;Nana&quot; -orangerot gef&uuml;llt-,&nbsp;&quot;Nana Plena&quot; -orangerot gef&uuml;llt-, &quot;Legrelli&quot; wei&szlig; und rot gef&uuml;llt mit gro&szlig;en Bl&uuml;ten</font></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/granatapfel/G/1344.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GENOVEFA</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Genovefa.jpg" /></p>
<p>Als Retterin in h&ouml;chster Not erwies sich w&auml;hrend schlimmer Zeiten im f&uuml;nften Jahrhundert f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung von Lutetia, wie Paris damals hie&szlig;, die heilige Genovefa (um 422&ndash;502), die man in Frankreich &bdquo;Genevi&egrave;ve de Paris&ldquo; nennt. Auf ihre Initiative geht auch die Gr&uuml;ndung der Kirche Saint-Denis bei Paris zur&uuml;ck. Genovefa wird als Patronin der Hirten, Hutmacher, Wachszieher, Weinbauern, Hirten und der Stadt Paris verehrt.</p>
<p>Genovefa wurde um 422 als Tochter armer Bauern in dem Dorf Nanterre, etwa zwei Stunden zu Fu&szlig; von Lutetia entfernt, geboren. Ihr Vater trug den r&ouml;mischen Namen Severus, ihre Mutter hatte den griechischen Namen Gerontia. Als kleines M&auml;dchen arbeitete Genovefa als Hirtin. </p>
<p>Laut Legende begegnete die siebenj&auml;hrige Genovefa dem heiligen Germanus von Auxerre (um 378&ndash;448), der w&auml;hrend einer Missionsreise nach England in ihrem Heimatort &uuml;bernachtete. Als sich eine gr&ouml;&szlig;ere Menschenmenge segnen lassen wollte, rief Germanus die Kleine und ihre Eltern herbei, sagte die Heiligkeit Genovefas voraus und schenkte ihr am n&auml;chsten Tag vor seiner Abreise eine Kupfermedaille, in die ein Kreuz eingraviert war. </p>
<p>Nach dem fr&uuml;hen Tod ihrer Eltern wurde die 15-j&auml;hrige Genovefa von einer Tante in Lutetia aufgenommen, wo sie ein zur&uuml;ckgezogenes Leben f&uuml;hrte. Sie half Armen, pflegte Kranke und spendete allen, die in Not gerieten, Trost. Im jugendlichen Alter gelobte sie ewige Jungfr&auml;ulichkeit und erhielt aus der Hand des Bischofs von Lutetia den Schleier. Als Nonne a&szlig; sie wenig und verbrachte betend die N&auml;chte.</p>
<p>451 offenbarte Gott &ndash; einer Legende zufolge &ndash; der frommen Genovefa, die in Gallien eingefallenen Hunnen von K&ouml;nig Attila (gest. 453) w&uuml;rden Lutetia nicht angreifen. Daraufhin beschwor sie die Einwohner, Lutetia nicht zu verlassen, weil die Gegend, in die sie fl&uuml;chten wollten, von Attila verw&uuml;stet werde. Statt dessen sollten sie beten und fasten, um sich Gottes Schutz w&uuml;rdig zu erweisen. </p>
<p>Erboste M&auml;nner beschimpften Genovefa als Verr&auml;terin, die sie den Hunnen ausliefern wolle, und drohten, sie zu steinigen und in den Fluss zu werfen. Doch Frauen lie&szlig;en sich von Genovefa umstimmen, knieten nieder und beteten mit ihr. Es geschah ein Wunder: Die Hunnen umgingen Lutetia und wandten sich Orl&eacute;ans zu, wo die Bev&ouml;lkerung Lutetias urspr&uuml;nglich Zuflucht suchen wollte.</p>
<p>Die eingetroffene Prophezeiung bewirkte, dass Genovefa als Dienerin Gottes respektiert und als Retterin gefeiert wurde. Gem&auml;&szlig; einer anderen Legende verhielt sie sich auch bei einer sp&auml;teren Belagerung von Lutetia durch die Franken heldenhaft. Sie durchbrach den Ring der Belagerer und versorgte eingeschlossene B&uuml;rger mit dringend ben&ouml;tigten Lebensmitteln.</p>
<p>W&auml;hrend einer Hungersnot besorgte Genovefa bei Bauern aus der Umgebung Korn und transportierte es selbst auf K&auml;hnen nach Lutetia. Als eine Seuche ausbrach, k&uuml;mmerte sie sich vorbildlich um die Kranken. Ungeachtet dessen verbreiteten missgesinnte Zeitgenossen &uuml;ble Ger&uuml;chte &uuml;ber sie, weswegen der Bischof von Lutetia eine Untersuchung vornehmen lie&szlig;, die jedoch alle Anschuldigungen L&uuml;gen strafte. </p>
<p>Genovefa war eine gl&uuml;hende Verehrerin des franz&ouml;sischen Nationalheiligen Dionysius (Denis) aus dem dritten Jahrhundert, der als erster Bischof von Paris und einer der 14 Nothelfer gilt. Dionysius wurde w&auml;hrend der Christenverfolgungen um 285 zusammen mit dem Priester Rustikus und dem Diakon Eleutherius auf dem Montmarte enthauptet. Auf Genovefa geht die Gr&uuml;ndung der Dionysius geweihten Kirche Saint-Denis nahe dem Montmartre zur&uuml;ck. </p>
<p>Am 3. Januar 502 starb Genovefa im Alter von etwa 80 Jahren in Lutetia. Wo sie begraben wurde, lie&szlig; der fr&auml;nkische K&ouml;nig Chlodwig I. (um 466&ndash;511), der das gallisch-r&ouml;mische Lutetia 508 zur Hauptstadt seines Reiches machte, eine Kirche erbauen. Etwa 100 Jahre nach dem Tod Genovefas wurden ihre Gebeine in die Kirche &bdquo;St. Etienne-du-Mont&ldquo; &uuml;bertragen und in einem kostbaren Schrein beigesetzt. </p>
<p>Nach einer weiteren Legende erwies sich Genovefa 1129 erneut als Helferin in h&ouml;chster Not. Damals grassierte in Frankreich eine bis dahin unbekannte Fieberkrankheit, die Blattern, die man &bdquo;feu sacre&ldquo; nannte. Weil dagegen jegliche menschliche Heilkunst versagte, rief man Genovefa um ihre Hilfe an. Alle Kranken, die ihre Reliquien ber&uuml;hrten, wurden geheilt.</p>
<p>Von 1764 bis 1790 wurde an der Stelle, wo einst das Grab von Genovefa lag, die Abteikirche Sainte-Genevi&eacute;ve errichtet. Letzteres Gotteshaus ist 1791 in einen Ehrentempel, das &bdquo;Panth&eacute;on&ldquo;, umgewandelt worden, in dem man im Laufe der Zeit 60 ber&uuml;hmte Franzosen bestattete. Auf Wandgem&auml;lden des K&uuml;nstlers Puvis de Chavannes (1824&ndash;1898) im &bdquo;Panth&eacute;on&ldquo; werden Szenen aus dem Leben der heiligen Genovefa dargestellt. </p>
<p>W&auml;hrend der &bdquo;Franz&ouml;sischen Revolution&ldquo; (1789&ndash;1799) wurden die Reliquien der Heiligen und ihr kostbarer Schrein zerst&ouml;rt. Man hat ihre Gebeine 1793 &ouml;ffentlich verbrannt. Auf Kunstwerken stellte man Genovefa mitunter als Sch&auml;ferin mit Hirtenstab und Tasche, h&auml;ufiger jedoch mit brennender Kerze, den Teufel zu F&uuml;&szlig;en, oder mit einem Kelch und zwei Schl&uuml;sseln der Stadt Paris dar. </p>
<p>Die Kerze und der Kelch erinnern an weitere Legenden, die sich um das Leben von Genovefa ranken. Als der Teufel ihr nachts beim Gang zum Gottesdienst eine Kerze ausblies, soll ein Engel diese wieder angez&uuml;ndet haben. Der Kelch soll sich auf das Gebet von Genovefa hin solange gef&uuml;llt haben, bis der Durst der Bauleute von St. Denis gel&ouml;scht und der Kirchenbau vollendet war. Der Gedenktag von Genovefa wird am 3. Januar begangen.</p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; bei:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/genovefa/G/1327.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GRESSLYOSAURUS</title>
			<description><![CDATA[<p>Der zu den Vor-Echsenf&uuml;&szlig;ern geh&ouml;rende Dinosaurier Gresslyosaurus ist &ndash; nach Ansicht vieler Pal&auml;ontologen &ndash; vielleicht mit der Gattung Plateosaurus, dem &bdquo;schw&auml;bischen Lindwurm&ldquo; oder &bdquo;Deutschen Lindwurm&ldquo;, identisch, die er mit maximal 10 Meter L&auml;nge an Gr&ouml;&szlig;e etwas &uuml;bertraf. Funde von Gresslyosaurus kennt man aus Niedersch&ouml;nthal bei F&uuml;llinsdorf im Kanton Basel und bei Hallau im Kanton Schaffhausen (Schweiz) sowie aus Degerloch bei Stuttgart (Deutschland). Das Degerlocher Skelett ohne Kopf kam 1847 zum Vorschein. Die Fundstelle Niedersch&ouml;nthal wurde um 1850 von dem schweizerischen Geologen Amanz Gressly (1814&ndash;1865) entdeckt. Der schweizerische Zoologe und Anatom Ludwig R&uuml;timeyer (1825&ndash;1895) beschrieb 1857 Gresslyosaurus. Bei Hallau ist Gresslyosaurus seit 1915 nachgewiesen. Der Gattungsname Gresslyosaurus erinnert an Amanz Gressly.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gresslyosaurus/G/1326.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GABRIELA-MISTRAL</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=744967"><img title="GabrielaMistral" alt="GabrielaMistral" hspace="5" vspace="5" src="http://data2.blog.de/media/967/744967_14525b2daa_s.jpg" /></a></p>
<p>Zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen Chiles geh&ouml;rt die Lehrerin, Diplomatin und Lyrikerin <strong>Gabriela Mistral</strong> (1889&ndash;1957), eigentlich Lucila Godoy Alcayaga. Ihre Werke umfassen Gedichte, Essays, literaturkritische Texte und Autorenportr&auml;ts. Mitte der 1940-er Jahre erhielt sie als erste s&uuml;damerikanische Schriftstellerin und vierte Frau den &bdquo;Nobelpreis f&uuml;r Literatur&ldquo;.</p>
<p>Lucila Godoy Alcayaga kam am 7. April 1889 als Tochter des Dorfschullehrers Jer&oacute;nimo Godoy und seiner Frau Petronila Alcayaga in Vicu&ntilde;a im Norden von Chile zur Welt. Ihr Vater war der zweite Mann ihrer Mutter, deren erster Gatte gestorben war. Die Mutter brachte eine erwachsene Tochter namens Emelina mit in die Ehe. Jer&oacute;nimo Godoy verlie&szlig; seine Familie, als Lucila erst drei Jahre alt war.</p>
<p>Von ihrem Vater erbte Lucila das dichterische Talent und die Wanderlust. Bereits als Kind f&uuml;hlte sie sich stark mit der Natur verbunden: Sie suchte gerne den Garten auf, bewunderte bl&uuml;hende Mandelb&auml;ume und sprach mit V&ouml;geln und Blumen. Zur Schule ging sie anfangs in Vicu&ntilde;a, sp&auml;ter ab zw&ouml;lf Jahren &ndash; nach einem Umzug ihrer Mutter &ndash; in La Serena, wo ihre Gro&szlig;mutter v&auml;terlicherseits lebte und sie zum ersten Mal das Meer sah.</p>
<p>In der Schule von La Serena erlitt Lucila gro&szlig;es Unrecht. Und das kam so: Die blinde Direktorin lie&szlig; sie zu Beginn jeder Stunde Papier mit dem Wasserzeichen des Staates f&uuml;r die Aufgaben verteilen. Dabei rissen ihr die Mitsch&uuml;lerinnen die Bogen in so gro&szlig;en Mengen aus der Hand, dass der Vorrat bald verbraucht war. Die Direktorin bezichtigte Lucila als Diebin, glaubte ihren Erkl&auml;rungen nicht und befragte sie alleine, worauf das scheue M&auml;dchen in Ohnmacht fiel. </p>
<p>Als Lucila nach diesem Vorfall die Schule verlie&szlig;, wurde sie auf der Stra&szlig;e von den Mitsch&uuml;lerinnen gesteinigt. Zu ihrem Ungl&uuml;ck fand man zu Hause bei einer Durchsuchung ihres Zimmers noch Bogen desselben Papiers, das sie jedoch von ihrer Schwester erhalten hatte, die als Lehrerin in Monte Grande unterrichtete. Die Direktorin schrieb unter Lucilas Namen ins Klassenbuch &bdquo;geistesschwach&ldquo; und verwies sie von der Schule.</p>
<p>Im Alter von 14 oder 15 Jahren arbeitete Lucila als Hilfslehrerin an einer Landschule und ab 1905 als Referendarin. Mit 17 Jahren verliebte sie sich in den 22-j&auml;hrigen Eisenbahnangestellten Romelio Ureta, der sich sp&auml;ter einem anderen M&auml;dchen und dann wieder ihr zuwandte und sich 1909 wegen seiner Schulden erschoss. Ihr Leben blieb lebenslang beeinflusst von diesem Trauma. Selbst in ihrer sp&auml;teren Lyrik spiegelt sich die Ersch&uuml;tterung durch den Selbstmord ihres Geliebten.</p>
<p>Zehn Jahre lang arbeitete Lucila Godoy Alcayaga vorbildlich als Dorfschullehrerin in den chilenischen Anden. Ab 1918 leitete sie Lyzeen in Punta Arenas, Temuco und Santiago. Sie war eine begnadete P&auml;dagogin, und seit 1922 wirkte sie als Staatsbeauftragte f&uuml;hrend bei der mexikanischen Schulreform mit. 1923 berief man sie auf eine Professor f&uuml;r Literatur an der &bdquo;Universidad de Chile&ldquo;. </p>
<p>1926 wurde Lucila Godoy Alcayaga als chilenische Delegierte zur Genfer V&ouml;lkerbundsversammlung entsandt. 1927 adoptierte sie ihren vierj&auml;hrigen Neffen Juan Miguel. In S&uuml;damerika war Lucila eine der ersten Frauen, die als Diplomatin aktiv wurden. Sie wirkte als chilenische Konsulin in Neapel, Madrid, Lissabon, Rapallo, Nizza, Rio de Janeiro und Los Angeles. </p>
<p>Der Name &bdquo;Gabriela Mistral&ldquo;, unter dem Lucila Godoy Alcayaga ihre Werke ver&ouml;ffentlichte, ist ein Pseudonym. Hierzu erkl&auml;rte sie einerseits, sie habe als Kind and&auml;chtig zum Erzengel Gabriel gebetet und deswegen den Namen &bdquo;Gabriela&ldquo; gew&auml;hlt, der zweite Name &bdquo;Mistral&ldquo; beruhe auf dem Mittelmeerwind Mistral, weil sie von den Kr&auml;ften der Natur stark angezogen w&uuml;rde. Andererseits sagte sie, sie habe ihr Pseudonym zur Erinnerung an die Dichter Gabriele d&rsquo;Annunzio (1863&ndash;1938) und Fr&eacute;d&eacute;ric Mistral (1830&ndash;1914) gew&auml;hlt. </p>
<p>Im Fr&uuml;hling 1914 reichte die 25-j&auml;hrige Lehrerin unter dem Pseudonym &bdquo;Gabriela Mistral&ldquo; drei &bdquo;Todes-Sonette&ldquo; beim chilenischen Literaturwettbewerb &bdquo;Juegos Florales&ldquo; ein. Sie gewann den ersten Preis und sollte im Stadttheater von Santiago de Chile einen Lorbeerkranz und eine goldene Krone entgegennehmen. Doch die sch&uuml;chterne Frau traute sich nicht, im &uuml;berf&uuml;llten Festsaal die B&uuml;hne zu betreten, versteckte sich auf der Galerie und schwieg verlegen, als ihre Sonette vorgelesen wurden. Erst nach der offiziellen Feier nahm sie ihren Preis entgegen.</p>
<p>Die Dichtung von Gabriele Mistral ist von einem leidenschaftlichen Humanismus gepr&auml;gt. Ihre soziologischen Artikel erregten vor allem in S&uuml;damerika erhebliches Aufsehen. An einigen s&uuml;d- und nordamerikanischen Universit&auml;ten hatte sie den Lehrstuhl f&uuml;r Hygiene inne. Au&szlig;erdem beteiligte sie sich an p&auml;dagogischen Vorhaben.</p>
<p>Zwei der am meisten gelesenen B&uuml;cher Gabriela Mistrals sind in den 1920-er Jahren erschienen. Eines davon hei&szlig;t &bdquo;Desolaci&oacute;n&ldquo; (&bdquo;Verlassenheit&ldquo;, 1922), das andere tr&auml;gt den Titel &bdquo;Ternura&ldquo; (&bdquo;Z&auml;rtlichkeit&ldquo;, 1924). Manche Kritiker empfanden es als seltsam, dass einer derart tatkr&auml;ftigen Frau so zarte, melancholisch get&ouml;nte, wie hingelispelte Strophen gelangen.</p>
<p>1943 erlebte Gabriela Mistral eine weitere private Trag&ouml;die: Ihr Neffe Juan Miguel beging aus unbekannten Gr&uuml;nden Selbstmord. </p>
<p>1945 wurde Gabriela Mistral &bdquo;f&uuml;r ihre von starken Gef&uuml;hlen getragene Lyrik, die ihren Namen zu einem Symbol f&uuml;r die ideellen Bestrebungen der lateinamerikanischen Welt gemacht hat&ldquo; als vierter Frau der &bdquo;Nobelpreis f&uuml;r Literatur&ldquo; zugesprochen. Dies machte sie weit &uuml;ber S&uuml;damerika hinaus bekannt. 1946 war sie offizieller Gast der Regierungen Gro&szlig;britanniens, Frankreichs und Italiens. </p>
<p>Zu Gabriela Mistrals bekanntesten Werken geh&ouml;ren &bdquo;Desolaci&oacute;n&ldquo; (1922), &bdquo;Ternura&ldquo; (1924), eine Sammlung von Wiegen- und Kinderliedern, &bdquo;Tala&ldquo; (1938), &bdquo;Antolog&iacute;a&ldquo; (1941), &bdquo;Lagar&ldquo; (1954) und &bdquo;Poesias completas&ldquo; (1958). Ihr dichterisches Werk erfuhr zahlreiche Ehrungen. 1954 erschien ihr letztes gro&szlig;es Werk &bdquo;Lagar&ldquo;. </p>
<p>Ihren Lebensabend verbrachte Gabriela Mistral zusammen mit ihrer Freundin Doris Dana in einem Haus auf Long Island bei New York. Am 10. Januar 1957 starb Gabriela Mistral nach l&auml;ngerer Krankheit im Alter von 67 Jahren im Krankenhaus von Hempstead im US-Bundesstaat New York an Bauchspeicheldr&uuml;senkrebs. Ihr Leichnam wurde in die &bdquo;St.-Patricks-Kirche&ldquo; nach Santiago de Chile &uuml;berf&uuml;hrt und 1960 im Mausoleum in Monte Grande bestattet. In Chile tragen Schulen und &ouml;ffentliche Bibliotheken ihren Namen.</p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; von Ernst Probst<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-600691">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-600691</a></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gabriela-mistral/G/1324.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GANS</title>
			<description><![CDATA[<p>Schon die Griechen, R&ouml;mer und Germanen hielten Hausg&auml;nse als Haustiere. Ihre Ahnen sind die wilden Graug&auml;nse, die ihren Namen wegen der Farbe ihres Gefieders tragen. Haus- und Graug&auml;nse geh&ouml;ren zur Familie der Entenv&ouml;gel. </p>
<p>Es gibt heute zahlreiche Hausgans-Rassen. Zu den wichtigsten geh&ouml;ren die Diepholzer Gans die Emdener Gans, die Pommersche Gans und die Rheinische Gans. Von der wilden Graugans gibt es eine &ouml;stliche und eine westliche Rasse. Der Schnabel der westlichen Rasse ist st&auml;rker orangerot. </p>
<p>Eine nahe Verwandte der Graugans ist die Saatgans. Sie ist genauso gro&szlig;, aber an Kopf, Hals und Vorderfl&uuml;gel dunkler gef&auml;rbt. </p>
<p>Die Kurzschnabelgans ist kleiner als die Graugans und kommt nur im Winter nach Gro&szlig;britannien und in ein paar wenige Flecken Westeuropas. </p>
<p>Die Rassenbildung bei der Gans geschah haupts&auml;chlich in Europa. Zuerst stand eine Zunahme der K&ouml;rpergr&ouml;&szlig;e im Vordergrund. Schon vor 150 Jahren waren bei Hausg&auml;nsen 8 kg Lebendgewicht, bei Marschg&auml;nsen sogar 15 bis 20 kg erreicht. Sp&auml;ter wurde die Vermehrungsleistung zunehmend wichtiger. </p>
<p>Hausg&auml;nse werden 75 bis 90 Zentimeter lang und wiegen, wenn sie gem&auml;stet werden viereinhalb bis f&uuml;nfeinhalb, manchal sogar bis sechseinhalb Kilogramm. </p>
<p>Bei allen Hausg&auml;nsen sind durch die Domestikation die K&ouml;rperproportionen der Wildform verlorengegangen; sie haben teilweise starke &quot;Wammen&quot; (ausgepr&auml;gte Fettpolster im Bauchbereich), kurze Beine sowie k&uuml;rzere H&auml;lse und Schn&auml;bel. Auch k&ouml;nnen die Federn ihre urspr&uuml;ngliche Form verlieren und zu Locken auswachsen oder stark verk&uuml;mmern. </p>
<p>Das &quot;Nudeln&quot; von Hausg&auml;nsen - die gewaltsame F&uuml;tterung (Stopfen) mit schnell fettmachender Nahrung - ist heute in Deutschland untersagt. Auch ohne diese Tierqu&auml;lerei setzen G&auml;nse bei ausreichender Futtermenge schnell Fett an. </p>
<p>Hausg&auml;nse wurden fr&uuml;her frei auf Wiesen und abgeernteten Feldern gehalten. Durch die Umstellung der Landwirtschaft auf rationellere Wirtschaftsmethoden aber gind die G&auml;nsehaltung in den 1960er Jahren stark zur&uuml;ck. Heutzutage z&uuml;chten &quot;Fabriken&quot; gen&uuml;gend Nachwuchs von sehr legefreudigen Rassen (&quot;Vielleger&quot;) heran, der dann mit industriell gefertigtem Futter schnell gem&auml;stet wird. </p>
<p>De Griechen und R&ouml;mer hielten Hausg&auml;nse nicht nur wegen ihres Fleischs und ihrer Federn. Sie hatten bei ihnen noch eine ganz besondere Bedeutung: G&auml;nse galten als heilig und wurden zum Beispiel im Tempel auf dem Kapitol in Rom gehalten. Dort sollen sie sogar durch ihr Geschrei die Wachen bei einem feindlichen &Uuml;berfall geweckt und dadurch gerettet haben. </p>
<p>Haus- und Graug&auml;nse kommen nie allein vor: Sie sind sehr gesellige Tiere und leben und br&uuml;ten in gr&ouml;&szlig;eren Gruppen. </p>
<p>M&auml;nnchen und Weibchen sind an &auml;u&szlig;eren Merkmalen so gut wie gar nicht zu unterscheiden. Ungef&auml;hr im Juli beginnen sich die G&auml;nse zu mausern: Das hei&szlig;t, sie bekommen nach und nach ein neues Federkleid. </p>
<p>Die wei&szlig;en Hausg&auml;nse sind heute durch den Menschen auf der ganzen Welt verbreitet. </p>
<p>Graug&auml;nse gibt es in Europa, Nordamerika und Asien. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Island bis Westsibirien und von Portugal &uuml;ber Nordafrika bis nach Afghanistan. </p>
<p>Graug&auml;nse k&ouml;nnen etwa 17 Jahre alt werden. Hausg&auml;nse k&ouml;nnen sogar noch &auml;lter werden. </p>
<p>Graug&auml;nse sind recht anspruchslos und k&ouml;nnen auch in n&ouml;rdlichen Gegenden gut &uuml;berwintern, sofern man ihnen nur einen windgesch&uuml;tzten Unterstand gibt. Hausg&auml;nse fehlten als Lieferanten von Eiern, Federn und sehr wohlschmeckendem Fleisch auf kaum einem Bauernhof. </p>
<p>Die Tiere k&ouml;nnen sehr gut schwimmen und laufen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen sie lange Strecken fliegen. Obwohl die V&ouml;gel tag- und nachtaktiv sind, verl&auml;uft ihr Leben recht ruhig: Etwa die H&auml;lfte des Tages verbringen sie mit Futtersuche und Fressen. Die andere H&auml;lfte liegen sie still und verdauen. </p>
<p>&Uuml;brigens: Wenn jemand eine Person eine &quot;dumme Gans&quot; nennt, dann ist das Unsinn: G&auml;nse sind zielich kluge und lernf&auml;hige Tiere. </p>
<p>Haus- und Graug&auml;nse sind reine Vegetarier. Im Sommer ern&auml;hren sie sich von Wasser- und Landpflanzen. Dazu ziehen sie zum Teil an Land auf die Weide und rupfen dort Gr&auml;ser und Bl&auml;ttchen. Sp&auml;ter im Jahr futtern sie Getreidek&ouml;rner, Kartoffeln und Wildgr&auml;ser. Hausg&auml;nse werden mit Fertigfutter oder H&uuml;hnerfutter, mit M&ouml;hren oder Kartoffeln sowie Gr&uuml;nfutter gef&uuml;ttert. Zum Trinken brauchen G&auml;nse reichlich frisches Wasser. </p>
<p>&quot;Fuchs, du hast die Gans gestohlen&quot; hei&szlig;t es in dem alten Kinderlied - und F&uuml;chse geh&ouml;ren wie andere Raubtiere tats&auml;chlich zu den Feinden der G&auml;nse. Allerdings fallen ihnen eher Hausg&auml;nse zum Opfer, da die wilden Graug&auml;nse auf dem Wasser meist in Sicherheit vor Freinden sind. </p>
<p>Graug&auml;nse sind als Brutv&ouml;gel in manchen Gebieten vom Aussterben bedroht. Das hei&szlig;t, sie sind dort nur noch beim Durchzug ins Winterquartier zu sehen. In anderen Regionen d&uuml;rfen sie noch gejagt werden. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gans/G/74.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GEROLD-BIELOHLAWEK-HÜBEL</title>
			<description><![CDATA[<h2><a title="" href="http://www.public-relations-blog.de/wp-content/images/99.pic.jpg"><img class="alignleft" alt="" src="http://www.public-relations-blog.de/wp-content/images/99.thumb.jpg" /></a> </h2>
<div class="entrytext">
<p>Gerold Bielohlawek-H&uuml;bel wurde 1948 in Ingolstadt/Donau (Bayern) geboren. Er machte 1969 das Abitur und studierte danach Medizin in Bonn. 1972 brach er das Studium ab und begann ein Volontariat als Journalist beim Donau-Kurier in seiner Heimatstadt. Danach absolvierte er in Frankfurt am Main ein Studium f&uuml;r das Lehramt in den F&auml;chern Biologie und Sozialkunde. Ab 1978 arbeitete er als Lehrer in Gro&szlig;-Gerau. Der Autor lebt heute in Riedstadt bei Darmstadt, direkt am Naturschutzgebiet und Europareservat K&uuml;hkopf-Knoblochsaue, &uuml;ber das er B&uuml;cher und einen Wanderf&uuml;hrer verfasst hat.</p>
<p>B&uuml;cher von Gerold Bielohlawek-H&uuml;bel:</p>
<p>Erlebnis K&uuml;hkopf-Knoblochsaue</p>
<p>Damals auf dem K&uuml;hkopf<br />
Jugenderinnerungen von Christian Damm<br />
(geb. 1876)</p>
<p>Forum - Quiz 1: Region K&uuml;hkopf</p>
<p>Wie der K&uuml;hkopf entstand.<br />
Das Werk des Darmst&auml;dter Wasserbaudirektors<br />
Dr. Claus Kr&ouml;ncke</p>
<p>K&uuml;hkopf Geschichte(n)</p>
<p>Martin, der Enkel des Korbflechters<br />
Erz&auml;hlungen aus dem Ried</p>
<p>Auli der K&uuml;hkopf-Frosch<br />
Illustriert von Marcel Bender</p>
<p>Mein Juraland - Lesebuch</p>
<p>Schmunzelgeschichten aus dem Juraland</p>
<p>Wer fand den Urvogel?<br />
Die Geschichte des Archaeopteryx<br />
aus dem Altm&uuml;hljura</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.main-rheiner.de/kinderecke/objekt.php3?artikel_id=1621882"></a></p>
B&uuml;cher von Gerold Bielohlawek-H&uuml;bel bei www.amazon.de<br />
<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/index=books-de&amp;field-author=Bielohlawek-H%FCbel">www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/index=books-de&amp;field-author=Bielohlawek-H%FCbel<br />
%2C%20Gerold/302-7936164-8292052</a>
<p>&nbsp;</p>
</div>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gerold-bielohlawek-huebel/G/1318.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GLORIA-SWANSON</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=447837"><img alt="GloriaSwanson" hspace="5" vspace="5" src="http://data1.blog.de/media/837/447837_d7087e5432_s.jpg" /></a></p>
<p>Zum Stummfilmstar der 1920-er Jahre entwickelte sich die amerikanische Schauspielerin <strong>Gloria Swanson</strong> (1897&ndash;1983), eigentlich Gloria Josephine Mae Swenson. Sie brachte das Mond&auml;ne auf die Leinwand und gl&auml;nzte vor allem in romantischen und verr&uuml;ckten Kom&ouml;dien. Sogar die Inschrift auf ihrem Grabstein zeugt noch von ihrem Humor. Der von ihr gew&uuml;nschte Text lautet: &bdquo;Sie bezahlte alle Rechnungen selbst. Das ist die Geschichte ihres Lebens&ldquo;.</p>
<p>Gloria Josephine Mae Swenson wurde am 27. M&auml;rz 1897 als Tochter eines Berufsoffiziers in Chicago geboren. Sie besuchte zahlreiche Schulen in verschiedenen St&auml;dten und studierte am &bdquo;Chicago Art Institute&ldquo;. 1913 stand sie im Alter von 16 Jahren beim &bdquo;Essanay-Studio&ldquo; in Chicago als Komparsin vor der Kamera. </p>
<p>1916 heiratete Gloria ihren Schauspielerkollegen Wallace Beery (1885&ndash;1949). Ihr Ehemann war bis dahin bereits Bahnarbeiter, Schmied, Elefantenw&auml;rter im Zirkus, Schauspieler, Komiker, Studio Manager und Produzent gewesen. Mit ihrem Gatten wechselte sie zu &bdquo;Mack Sennetts Keystone Company&ldquo; nach Hollywood (Kalifornien). </p>
<p>Von 1919 bis 1921 drehte Gloria Swanson in Hollywood mit dem Regisseur Cecil B. DeMille (1881&ndash;1959) sechs Stummfilme. Bereits im ersten davon mit dem Titel &bdquo;Don&rsquo;t change your husband&ldquo; (1919) brillierte sie exotisch kost&uuml;miert, hingehaucht auf den R&uuml;cken schwarzer Sklaven und lie&szlig; den kostbaren Inhalt einer Schatztruhe genie&szlig;erisch durch die Finger gleiten. </p>
<p>Als Gloria Swansons erster gro&szlig;er Erfolg galt der Film &bdquo;Male and female&ldquo; (&bdquo;M&auml;nnlich und weiblich&ldquo;, 1919). Damals f&auml;rbte man noch das Wasser, in dem sie badete, um nicht gegen die Moral zu versto&szlig;en. W&auml;hrend der ersten H&auml;lfte der 1920-er Jahre wirkte sie in einer Serie von Spitzenfilmen mit, die sie zum Star und zum Inbegriff des Hollywood-Glamours machten. Man bezeichnete sie damals zeitweise als &bdquo;Queen of Hollywood&ldquo;.</p>
<p>Als filmisches Ereignis galt Gloria Swansons Mitwirkung in dem Film &bdquo;Madame Sans G&ecirc;ne&ldquo; (1924), der in Paris entstand. Vor der R&uuml;ckkehr von den Dreharbeiten f&uuml;r diesen Streifen kabelte sie aus Frankreich an ihr Studio: &bdquo;Sorgt f&uuml;r Ovationen&ldquo;. In die USA kam sie mit dem frisch angetrauten Marquis Henri Le Bailly de la Falise de la Coudraye zur&uuml;ck.</p>
<p>Die nur 1,50 Meter gro&szlig;e Gloria Swanson war von Kopf bis Fu&szlig; ein Star. Auf der Leinwand trug sie funkelnde Diademe, bizarre Federn, kostbaren Brokat, glitzernde Seidenroben und pr&auml;chtige Silberf&uuml;chse. &Uuml;ber ihr Publikum sagte sie, dieses habe die Wirklichkeit nicht sehen wollen, und sie habe sich geh&uuml;tet, sie ihnen zu zeigen. Sogar im Privatleben glitt sie in ihrem Auto mit echten Tigerfellsitzen &uuml;ber den &bdquo;Sunset Boulevard&ldquo; von Hollywood. </p>
<p>Bis etwa 1960 wirkte Gloria Swanson in ungef&auml;hr 60 Filmen mit. Dazu geh&ouml;ren neben &bdquo;Don&rsquo;t change your husband&ldquo; (1919) unter anderem &bdquo;The Impossible Mrs. Bellew&ldquo; (1922), &bdquo;Bluebeard&rsquo;s Eight Wife&ldquo; (1923), &bdquo;Zaza&ldquo; (&bdquo;Zaza, das M&auml;del vom Variet&eacute;&ldquo;, 1923), &bdquo;Sadie Thompson&ldquo; (&bdquo;...aber das Fleisch ist schwach&ldquo;, 1928), &bdquo;Tonight or Never&ldquo; (1931) und &bdquo;Music in the Air&ldquo; (&bdquo;Liebesreigen&ldquo;, 1934). Ihre Welt war der Stummfilm gewesen, mit dem Tonfilm verschwand sie langsam von der Leinwand.</p>
<p>1926 gr&uuml;ndete Gloria Swanson ihre eigene Produktionsfirma im Rahmen der &bdquo;United Artists&ldquo;. Dabei wurde sie von dem Bankier Joseph Kennedy (1888&ndash;1969) und Vater des sp&auml;teren US-Pr&auml;sidenten, John F. Kennedy (1917&ndash;1963), finanziell unterst&uuml;tzt. Der verheiratete Bankier war &ndash; was sie sp&auml;ter in ihren Memoiren verriet &ndash; ihr Liebhaber. Erich von Stroheims (1888&ndash;1957) kostspieliger Flop &bdquo;Queen Kelly&ldquo; (&bdquo;K&ouml;nigin Kelly&ldquo;, 1928) f&uuml;hrte 1932 zum Bankrott von &bdquo;Gloria Swanson Productions&ldquo;.</p>
<p>Ab Beginn der 1930-er Jahre war Gloria Swanson beim Publikum als &bdquo;Femme fatale&ldquo; immer weniger gefragt. Nach dem von &bdquo;Metro-Goldwyn-Mayer&ldquo; produzierten Musical &bdquo;Music in the Air&ldquo; (1934) kehrte sie der Leinwand den R&uuml;-cken. Fortan widmete sie sich ihren zahlreichen Unternehmungen, zu denen im Laufe der Zeit ein Modehaus in Rom, Fabriken und eine Reiseagentur geh&ouml;rten. </p>
<p>W&auml;hrend der 1940-er Jahre stand Gloria Swanson h&auml;ufig auf der B&uuml;hne. Man sah sie in den St&uuml;cken &bdquo;Reflected Glory&ldquo;, &bdquo;Let Us Be Gay&ldquo; und &bdquo;A Goose for an Gander&ldquo;. In dem Film &bdquo;Father Takes a Wife&ldquo; (&bdquo;Vater nimmt sich eine Frau&ldquo;, 1941) gab es ein Wiedersehen mit ihr im Kino an der Seite des amerikanischen Schauspielers Adolphe Menjou (1890&ndash;1963). </p>
<p>Ein gl&auml;nzendes Comeback feierte Gloria Swanson in dem biographischen Film &bdquo;Sunset Boulevard&ldquo; (1950, deutsch: &bdquo;Boulevard der D&auml;mmerung&ldquo;) von Billy Wilder. In diesem Welterfolg mimte sie den Stummfilmstar Norma Desmond, der seelisch nicht damit fertig wird, in Vergessenheit geraten zu sein. Es folgten weitere Filme &ndash; wie &bdquo;Three for Bedroom C&ldquo; (1952), &bdquo;Mio figlio Nerone&ldquo; (&bdquo;Neros tolle N&auml;chte&ldquo;, 1956) und &bdquo;Airport&ldquo; (1975), die weniger Erfolg hatten.</p>
<p>1959/1960 ging Glora Swanson mit dem St&uuml;ck &bdquo;Red Letter Day&ldquo;, 1961/1962 mit &bdquo;Between Seasons&ldquo; und 1962/1963 mit &bdquo;the Inkwell&ldquo; auf Gastspielreisen. Letztere Tournee wurde 1967 wiederholt. 1971 gl&auml;nzte sie in &bdquo;Butterflies Are Free&ldquo; am Broadway in New York. Zudem sah man sie auf dem Bildschirm und bei Talkshows. Au&szlig;erdem gr&uuml;ndete sie das Unternehmen &bdquo;Essence of Nature Cosmetics&ldquo; und bet&auml;tigte sich als Malerin und Kost&uuml;mdesignerin. </p>
<p>Gloria Swanson heiratete sechs Mal, wurde f&uuml;nf Mal geschieden, brachte zwei T&ouml;chter zur Welt und adoptierte einen Jungen. Ihr erster Ehemann war &ndash; wie erw&auml;hnt &ndash; Wallace Beery von 1916 bis 1919, ihr zweiter Herbert K. Somborn von 1919 bis 1922, ihr dritter der Marquis Henri Le Bailly de la Falise de la Coudraye von 1924 bis 1930, ihr vierter Michael Farmer von 1931 bis 1934, ihr f&uuml;nfter William Davey von 1945 bis 1948 und ihr sechster der Autor William Duffy von 1974 bis 1981.</p>
<p>Als Gloria Swanson mit 75 in einem Fernsehfilm eine 80-j&auml;hrige Frau spielte, musste sie erst k&uuml;nstlich &bdquo;gealtert&ldquo; werden, damit man ihr die Rolle glaubte. Kurz vor ihrem 80. Geburtstag sagte sie einem Journalisten, man sehe j&uuml;nger aus, wenn das tue, was man gern tue. Sie verriet damals auch, sie mache keine Gymnastik, habe beim Schwimmen Angst, tanze, schie&szlig;e, fotografiere und lese gerne, schlafe nie nackt und halte Kartenspielen f&uuml;r Zeitvergeudung. 1980 erschienen Gloria Swansons Memoiren &bdquo;Swanson on Swanson&ldquo;, f&uuml;r die sie von einem New Yorker Verlag einen Vorschu&szlig; von einer halben Million US-Dollar erhielt. Im Alter zweifelte sie an Ruhm, Karriere und Starmythos und klagte, Schauspielerinnen seien eigentlich nur Sardinen, die in B&uuml;chsen rund um die Welt verschifft w&uuml;rden. </p>
<p>Am 4. April 1983 erlag Gloria Swanson im Alter von 86 Jahren in einem New Yorker Krankenhaus &bdquo;friedlich im Schlaf&ldquo; einem Herzversagen. Im Sommer 1998 zierte sie in den USA eine 32-Cent-Briefmarke der Serie &bdquo;Legends of American Music&ldquo;.</p>
<p>Literatur: &nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; von Ernst Probst<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gloria-swanson/G/1304.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>GRACE-KELLY</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/GraceKelly.jpg" /></p>
<p>Ein Star des Kinos der 1950-er Jahre war die amerikanische Filmschauspielerin Grace Kelly (1929&ndash;1982), geborene Grace Patricia Brendon. Die Traumhochzeit der stillen Sch&ouml;nheit mit F&uuml;rst Rainier III. von Monaco bildete 1956 den H&ouml;hepunkt einer m&auml;rchenhaften Karriere. Danach f&uuml;hrte sie 26 Jahre lang als Prinzessin Gracia Patricia ein untadeliges Dasein als F&uuml;rstin, ehe sie bei einem tragischen Verkehrsunfall ihr Leben verlor. </p>
<p>Grace Patricia Brendon erblickte am 12. November 1929 in Philadelphia (USA) als drittes Kind des amerikanischen Million&auml;rs John Brendon (gest. 1960) und dessen Frau Margaret, geborene Majer, das Licht der Welt. Ihre Eltern haben sich aus bescheidenen Verh&auml;ltnissen flei&szlig;ig nach oben gearbeitet. </p>
<p>Der Vater von Grace fing sein Berufsleben als Maurer an und machte mit geliehenem Geld einen kleinen Betrieb zum gro&szlig;en Baukonzern. Als aktiver Sportler gewann er eine olympische Goldmedaille im Rudern. Da er sich f&uuml;r das Theater begeisterte, machte er Grace keine Schwierigkeiten, als diese den Wunsch &auml;u&szlig;erte, Schauspielerin werden zu wollen.</p>
<p>Die Gro&szlig;mutter m&uuml;tterlicherseits von Grace hie&szlig; Margaretha Berg und wurde als Tochter eines Sattlermeis-ters in Heppenheim an der Bergstra&szlig;e (Hessen) geboren. Im Alter von 20 Jahren wanderte sie in die USA aus und heiratete dort den Gutsbesitzersohn Carl Majer aus Immenstaad/Bodensee. Die Tochter des Paares namens Margaret brachte Grace zur Welt.</p>
<p>Grace besuchte die &bdquo;Ravenhill Academy of the Assumption&ldquo; in Philadelphia und die &bdquo;Stevens School&ldquo; in Cestnut Hill (Pennsylvania). Als Zw&ouml;lfj&auml;hrige ging sie zu den &bdquo;Old Academy Players of East Falls&ldquo;. Von 1947 bis 1949 studierte sie an der &bdquo;American Academy of Dramatic Art&ldquo; in New York. Bereits w&auml;hrend der Studienzeit verdiente sie als Fotomodell und im Werbefernsehen Geld. </p>
<p>Zu Beginn ihrer k&uuml;nstlerischen Karriere spielte Grace Kelly mittlere Rollen an Sommertheatern, unter anderem am &bdquo;Bucks County Playhouse&ldquo;, in Fairmouth Park und in Denver (Colorado). 1949 schaffte sie den Sprung an den New Yorker Broadway, wo sie in dem St&uuml;ck &bdquo;Fadren&ldquo; (&bdquo;Vater&ldquo;) des schwedischen Dichters August Strindberg (1849&ndash;1912) Hollywoodregisseuren wohltuend auffiel.</p>
<p>Im Kino sah man Grace Kelly erstmals in den Filmen &bdquo;Fourteen Hours&ldquo; (1951, deutsch: &bdquo;14 Stunden) und als friedliebende Verlobte von Gary Cooper (1901&ndash;1961) in dem Western &bdquo;High Noon&ldquo; (1952, deutsch: &bdquo;Zw&ouml;lf Uhr mittags&ldquo;). Nach diesem erfolgreichen Einstieg unterschrieb sie einen Siebenjahresvertrag bei &bdquo;Metro-Goldwyn-Mayer&ldquo; (MGM), die sie an andere Filmstudios &ndash; wie &bdquo;Warner Brothers&ldquo; oder &bdquo;Paramount&ldquo; &ndash; f&uuml;r 60000 US-Dollar pro Film auslieh.</p>
<p>Grace Kelly wirkte unter anderem in den Steifen &bdquo;Mogambo&ldquo; (&bdquo;Der tollk&uuml;hne Jockey&ldquo;, 1953), &bdquo;Green Fire&ldquo; (&bdquo;Gr&uuml;nes Feuer&ldquo;, 1954), &bdquo;Dial M for Murder&ldquo; (&bdquo;Bei Anruf Mord&ldquo;, 1954), &bdquo;Rear Window&ldquo; (&bdquo;Das Fenster zum Hof&ldquo;, 1954), &bdquo;To Catch a Thief&ldquo; (&bdquo;&Uuml;ber den D&auml;chern von Nizza&ldquo;, 1955), &bdquo;The Bridges at Toko-Ri&ldquo; (&bdquo;Die Br&uuml;cken von Toko-Ri&ldquo;, 1954) mit. Die k&uuml;hle, sch&ouml;ne Blonde entsprach genau dem Bild, das der britische Regisseur Alfred Hitchcock (1899&ndash;1980) immer suchte. Bei den Au&szlig;enaufnahmen f&uuml;r &bdquo;To Catch a Thief&ldquo; in Monaco lernte Grace Kelly den F&uuml;rsten Rainier III. kennen.</p>
<p>Ihren gr&ouml;&szlig;ten Erfolg feierte Grace Kelly als verlotterte Frau eines Alkoholikers in &bdquo;The Country Girl&ldquo; (&bdquo;Das M&auml;dchen vom Lande&ldquo;, 1954), f&uuml;r den sie den &bdquo;Oscar&ldquo; als beste Schauspielerin erhielt. 1956 verlieh ihr die Auslandspresse Hollywoods als beliebteste Schauspielerin das Gegenst&uuml;ck zum &bdquo;Oscar&ldquo;, die &bdquo;Henrietta&ldquo;.</p>
<p>Anfang Januar 1956 verlobte sich Grace Kelly mit F&uuml;rst Rainier III. von Monaco. Danach drehte sie nur noch zwei Filme: &bdquo;The Swan&ldquo; (&bdquo;Der Schwan&ldquo; und &bdquo;High Society&ldquo; (&bdquo;Die oberen Zehntausend&ldquo;). Die Traumhochzeit zwischen der Schauspielerin und dem F&uuml;rsten fand am 18. April 1956 in Monaco statt. Grace Kelly hie&szlig; fortan F&uuml;rstin Gracia Patricia. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Am 23. Januar 1957 kam Prinzessin Caroline zur Welt, am 14. M&auml;rz 1958 Erbprinz Albert Alexander und am 1. Februar 1965 Prinzessin Stephanie.</p>
<p>Das F&uuml;rstenpaar bot der Regenbogenpresse wenig Gelegenheit, sich mit ihm zu befassen. Gracia Patricia engagierte sich f&uuml;r caritative Aufgaben, achtete auf h&ouml;fische Etikette und bet&auml;tigte sich als K&uuml;nstlerin. 1963 gr&uuml;ndete sie die Kinderhilfs- und Schutzorganisation &bdquo;Association Mondiale des Amis de l&rsquo;Enfance&ldquo; (AMEDE). Im Herbst 1975 pr&auml;sentierte sie unter ihrem M&auml;dchennamen &bdquo;Grace Patricia Kelly&ldquo; auf einer Ausstellung in Monaco etwa 30 Collagen, meistens Kompositionen aus gepressten Blumen. Eine weitere Ausstellung folgte 1980 in Paris. Au&szlig;erdem trat sie bei Dichterlesungen auf.</p>
<p>Die F&uuml;rstin lehnte fast alle Angebote f&uuml;r B&uuml;hne und Film ab. Lediglich im November 1970 wirkte sie an einer Londoner Wohlt&auml;tigkeitsveranstaltung neben Frank Sinatra (1915&ndash;1998) und Bop Hope mit. 1976 w&auml;hlte man sie in den Aufsichtsrat des Filmstudios &bdquo;Twentieth Century Fox&ldquo;. Im Fr&uuml;hjahr 1982 stand sie f&uuml;r einige Szenen des Films &bdquo;The greatest Mystery&ldquo; &uuml;ber die Auferstehung Christi vor der Kamera, der f&uuml;r private kirchliche Fernsehsender in den USA produziert wurde.</p>
<p>F&uuml;rstin Gracia Patricia fand auf tragische Weise den Tod. Bei der Heimfahrt aus ihrer Sommerresidenz &bdquo;La Turbie&ldquo; am 13. September 1982 erlitt sie in Monaco hinter dem Lenkrad des von ihr gesteuerten Autos in einer Haarnadelkurve einen Schlaganfall. Daraufhin kam das Fahrzeug von der Stra&szlig;e ab und st&uuml;rzte 40 Meter tief einen Abhang hinunter. Gracia Patricia erlitt dabei folgenschwere Verletzungen, denen sie am 14. September 1982 erlag. Die mit im Ungl&uuml;ckswagen sitzende Prinzessin Stephanie ist schwer verletzt worden.</p>
<p>Das Fernsehen &uuml;bertrug die Trauerfeierlichkeiten anl&auml;sslich des Todes der F&uuml;rstin weltweit. Dabei wirkte F&uuml;rst Rainier III. schwer getroffen und um Jahre gealtert. </p>
<p>1976 erschien eine Biographie mit dem Titel &bdquo;Princess Grace&ldquo;. 1981 lie&szlig; die Rundfunkgesellschaft &bdquo;American Broadcasting Company&ldquo; (ABC) einen Fernsehfilm &uuml;ber den ersten Lebensabschnitt von Gracia Patricia bis zur Hochzeit prouzieren, wobei Cheryl Ladd die Hauptrolle spielte.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/grace-kelly/G/1297.html</link>
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		</item>
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			<title>GINA-LOLLOBRIGIDA</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Lollobrigida.JPG"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Lollobrigida_small.jpg" /></a></p>
<p>Italiens popul&auml;rste Filmschauspielerin der 1950-er Jahre war Gina Lollobrigida, geborene Luigina Mercuri. In ihrer Glanzzeit galt die &bdquo;Lollo&ldquo; als &bdquo;die sch&ouml;nste Frau der Welt&ldquo;. Man bezeichnete sie auch als &bdquo;die Mona Lisa des 20. Jahrhunderts&ldquo;. Ihr Stern verblasste in den 1960-er Jahren, als ihre Landsm&auml;nnin und sieben Jahre j&uuml;ngere Intimfeindin Sophia Loren ihr auf der Leinwand und in den Medien immer mehr die Schau stahl. </p>
<p>Luigina Mercuri wurde am 4. Juli 1927 als eines von vier Kindern des M&ouml;belfabrikanten Giovanni Mercuri und seiner Frau Guiseppina in Subacio in den Abruzzen geboren. Sie selbst bezeichnete sp&auml;ter 1932 als ihr Geburtsjahr, vermutlich weil sie sich j&uuml;nger machen wollte. Ihre Schwestern hei&szlig;en Guliana, Maria und Fernanda. Bereits als Dreij&auml;hrige k&uuml;rte man sie zum &bdquo;sch&ouml;nsten Kleinkind Italiens&ldquo;. </p>
<p>1935 feierte Luigina als kleiner Matrose mit einer Gruppe von Amateurschauspielern ihr Deb&uuml;t auf der B&uuml;hne. Au&szlig;er einem schulfreien Tag hatte dieser Auftritt keine weiteren Folgen. Die Eltern lie&szlig;en Luigina privat in Gesang, Tanz, Zeichnen und Sprachen unterrichten.</p>
<p>Die Familie Mercuri verlie&szlig; 1944 Subacio, nachdem ihr Haus und ihre kleine Fabrik bei Kriegsende zerst&ouml;rt worden waren, und fand zun&auml;chst in Todi und 1945 in Rom eine neue Heimat. In der italienischen Hauptstadt war der Vater arbeitslos, und die Familie lebte unter bescheidenen Verh&auml;ltnissen. Damals zeichnete Luigina f&uuml;r ein paar Lire Karikaturen und Portr&auml;ts von amerikanischen Soldaten, w&auml;hrend ihre Schwestern Guliana und Maria als Platzanweiserinnen in einem Kino arbeiteten.</p>
<p>1946 besserte sich die Lage der Familie Mercuri, die nun in ein Apartment in der Via Montebello einzog. Dank eines Stipendiums konnte Luigina an der r&ouml;mischen Kunsthochschule &bdquo;Liceo artistico&ldquo; Bildhauerei und Malerei studieren und sich als S&auml;ngerin ausbilden lassen. </p>
<p>Eines Tages fragte der Regisseur Stefano Canzio die attraktive Luigina auf der Stra&szlig;e, ob sie in einem Film mitspielen wolle, und diese willigte ein. 1946 spielte Luigina in den Streifen &bdquo;Aquila Nera&ldquo; (&bdquo;Schwarzer Adler&ldquo;), &bdquo;Lucia Lammermoor&ldquo; und 1947 in &bdquo;L&rsquo;elisir d&rsquo;amore&ldquo; kleine Statistenrollen. Der italienische Produzent Mario Costa engagierte sie 1947 f&uuml;r den Film &bdquo;Follie per l&rsquo;opera&ldquo; (&bdquo;Der Opernrausch&ldquo;). </p>
<p>Vom 3. Mai bis 5. Oktober 1947 sah man Luigina unter dem Pseudonym &bdquo;Diana Loris&ldquo; in 22 Episoden des Fotoromans &bdquo;In fondo al cuore&ldquo; im Magazin &bdquo;Mio Sogno&ldquo;. Im Sommer jenes Jahres erreichte sie bei der Wahl der &bdquo;Miss Roma&ldquo; den zweiten und bei der Wahl der &bdquo;Miss Italia&ldquo; den dritten Platz. 1948 trat die &bdquo;Lollo&ldquo; in Costas Film &bdquo;I pagliacci&ldquo; (&bdquo;Bajazzo&ldquo;) auf. </p>
<p>1949 heiratete Gina Lollobrigida den emigrierten jugoslawischen Arzt Dr. Milko Skofic, der bald darauf seine Praxis schloss und seine Frau jahrelang als Manager betreute. Der erste entscheidende k&uuml;nstlerische Erfolg stellte sich mit dem Streifen &bdquo;Campane e martello&ldquo; (&bdquo;Sturmglocken&ldquo;, 1949) ein. Danach lehnte sie ein Angebot der &bdquo;J. A. Rank-Film&ldquo; in Gro&szlig;britannien ab. 1950 folgten die Filme &bdquo;Cuori senza frontiere&ldquo; (&bdquo;Herzen kennen keine Grenzen&ldquo; und &bdquo;Miss Italia&ldquo;.</p>
<p>Der amerikanische Filmregisseur und Milliard&auml;r Howard Hughes (1905&ndash;1976) war von Gina Lollobrigidas Streifen &bdquo;Miss Italia&ldquo; beeindruckt und lud sie nach Hollywood ein. Auf Anraten ihres Mannes ging die Schauspielerin nach Amerika, f&uuml;hlte sich aber in der Atmosph&auml;re von Hollywood nicht wohl. Hughes bot der &bdquo;Lollo&ldquo; einen Langzeitvertrag an und dr&auml;ngte sie zur Scheidung von ihrem Mann Milco Scofic, worauf sie ver&auml;rgert nach Italien zur&uuml;ckkehrte. </p>
<p>Der Aufstieg der &bdquo;Lollo&ldquo; zur &bdquo;Gina nazionale&ldquo; und zum Weltruhm begann mit dem Film &bdquo;Fanfan la tulipe&rdquo; (&bdquo;Fanfan der Husar&ldquo;, 1951) an der Seite des franz&ouml;sischen Schauspielers G&eacute;rard Philipe (1922&ndash;1959) und mit dem Streifen &bdquo;Les belles-denuit&ldquo; (&bdquo;Die Sch&ouml;nen der Nacht&ldquo;, 1952). Danach weigerte sie sich, &bdquo;Die Dame ohne Kamelie&ldquo; zu spielen. Mitte der 1950-er Jahre empfing man sie bereits am britischen K&ouml;nigshof in London und im &bdquo;Wei&szlig;en Haus&ldquo; in Washington. Ab dieser Zeit stand sie auch f&uuml;r amerikanische und britische Filme vor der Kamera. </p>
<p>Die &bdquo;Lollo&ldquo; avancierte zur beliebtesten und bestbezahlten Schauspielerin. Zwischen 1947 und 1990 war sie in mehr als 60 Filmen zu sehen. In Hollywood zahlte man ihr angeblich allein f&uuml;r Zigaretten t&auml;glich 500 US-Dollar. Mitte der 1960-er Jahre konnten ihre Filme &ndash; wie &bdquo;Woman of Straw&ldquo; (&bdquo;Die Strohpuppe&ldquo;) und &bdquo;Monsignor Cupido&ldquo; (&bdquo;Die Puppen&ldquo;) &ndash; immer noch das Publikum begeistern, aber bald geriet sie zunehmend in den Schatten von Sophia Loren. </p>
<p>1968 trennte sich Gina Lollobrigida von ihrem Mann Milko Skofic, dem sie 1957 den Sohn Milko geboren hatte. 1969 heiratete sie George Kaufmann.</p>
<p>Anfang der 1970-er Jahre begann Gina Lollobrigida als Fotografin zu arbeiten. Von ihr lie&szlig;en sich im Laufe der Zeit Fidel Castro, Tito (1892&ndash;1980), Henry Kissinger, Paul Newman, Robert Redford, Indira Gandhi (1917&ndash;1984), Christiaan Barnard, Ronald Reagan, Salvador Dal&iacute; (1904&ndash;1989) und die deutsche Fu&szlig;ballnationalelf ablichten. Au&szlig;erdem publizierte sie Bildb&auml;nde &uuml;ber Italien (&bdquo;Italia mia&ldquo;, 1973) und die Philippinen (&bdquo;Le Filippine&ldquo;), drehte einen Fernsehfilm &uuml;ber Fidel Castro, der 1974 gesendet wurde, und war als Modefotografin f&uuml;r die Zeitschrift &bdquo;Vogue&ldquo; t&auml;tig. </p>
<p>Ein Wiedersehen mit Gina Lollobrigida auf der Leinwand gab es in den Filmen &bdquo;Him, Her, Male and Female&ldquo; (1984) und &bdquo;The Bocce Showdown&ldquo; (1990). Bald darauf beklagte sie sich dar&uuml;ber, es g&auml;be f&uuml;r sie keine interessanten Rollen mehr. </p>
<p>Gina Lollobrigida erhielt vier Mal den &bdquo;Bambi&ldquo; des Burda-Verlages als beliebteste ausl&auml;ndische Filmschauspielerin und zahlreiche ausl&auml;ndische Auszeichnungen. 1961 verlieh man ihr den &bdquo;Golden Globe&ldquo;, und 1985 nahm sie aus der Hand des franz&ouml;sischen Kulturministers Jack Lang das &bdquo;Offizierskreuz f&uuml;r Kunst und Wissenschaft&ldquo; entgegen. </p>
<p>1990 lernte Gina Lollobrigida bei Giacomo Manz&ugrave; die Bildhauerei. Bald schuf bald eigene Kunstwerke wie die riesige Plastik &bdquo;Fliegende Putte&ldquo;, die 1992 bei der Weltausstellung in Sevilla im italienischen Pavillon gezeigt wurde und negative Schlagzeilen machte. Politiker meinten, diese Plastik habe auf einer renommierten Schau nichts zu suchen. 1994 erschien ihr Bildband &bdquo;Wonder of Innocence&ldquo;.</p>
<p>Die k&uuml;nstlerische Laufbahn von Gina Lollobrigida erfuhr 1997 durch die Aufnahme in die 1563 gegr&uuml;ndete Kunstakademie von Florenz ihre Kr&ouml;nung. Zu ihrem 70. Geburtstag wurde sie in die Enzyklop&auml;die ber&uuml;hmter Italiener aufgenommen. Ihre Popularit&auml;t ging ihr eher auf die Nerven: &bdquo;Diejenigen, die mir gratulieren wollen, sind so zahlreich, dass ich am liebsten verschw&auml;nde&ldquo;, sagte sie. </p>
<p>Vom gegenw&auml;rtigen Kino h&auml;lt Gina Lollobrigida nicht viel. Sie erk&auml;rte: &bdquo;Heute brauchen die Regisseure reichlich Blut, Special Effects und Gewalt. Ich bevorzuge es, die alten Filme im Fernsehen zu sehen als neue im Kino.&ldquo;</p>]]></description>
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		</item>
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			<title>GRETA-GARBO</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Garbo.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Garbo_small.jpg" /></a></p>
<p>Zur Kultfigur des Films avancierte aufgrund zahlreicher Mythen und Legenden die schwedisch-amerikanische Filmschauspielerin Greta Garbo (1905&ndash;1990), deren b&uuml;rgerlicher Name Greta Lovisa Gustafsson war. In Stummfilmen der 1920-er Jahre beeindruckte die &bdquo;G&ouml;ttliche&ldquo; mit ihrer k&uuml;hlen, nordischen Sch&ouml;nheit und durch ihr Talent, Gef&uuml;hle mit sparsamen Gesten auszudr&uuml;cken. </p>
<p>Greta Lovisa Gustafsson kam am 18. September 1905 in Stockholm zur Welt. Ihre Eltern hatten in jungen Jahren ihr Bauerndorf verlassen, weil sie dort keine Existenzgrundlage fanden. Der stattliche Vater Karl Alfred Gustafsson kr&auml;nkelte, arbeitete als Stra&szlig;enkehrer, sang im M&auml;nnerchor und konnte dem Alkohol nicht widerstehen. Seine Frau Anna, geborene Karlsohn, warf ihm oft vor, er sei ein Versager. Greta wuchs als j&uuml;ngstes von drei Kindern im Stockholmer Arbeiterviertel S&ouml;dermalm auf. </p>
<p>Bereits als kleines M&auml;dchen bemalte Greta gerne ihr eigenes Gesicht und das anderer Familienmitglieder und zwang sie, mit ihr gro&szlig;e Dramen aufzuf&uuml;hren. Sie hasste Menschenansammlungen, liebte die Einsamkeit, sa&szlig; oft allein in einer Ecke und sinnierte. Die elterliche Wohnung befand sich in einem verkommenen Haus, bestand nur aus der K&uuml;che und einem weiteren Zimmer.</p>
<p>Nach dem fr&uuml;hen Tod ihres Vaters arbeitete die 14-J&auml;hrige als Friseurgehilfin. Im Friseursalon fiel sie dem Sohn des reichsten schwedischen Kaufhausbesitzers auf, der ihr eine besser bezahlte Stelle als Verk&auml;uferin in der Abteilung Damenkonfektion des v&auml;terlichen Warenhauses beschaffte. Als f&uuml;r einen Fr&uuml;hjahrskatalog ein Fotomodell f&uuml;r H&uuml;te gesucht wurde, erhielt sie den Auftrag und war 1921 mit f&uuml;nf Fotos in dem Katalog vertreten. Au&szlig;erdem stand Greta Lovisa Gustafsson 1921/1922 f&uuml;r drei kleine Reklamefilme des Warenhauses vor der Kamera, wof&uuml;r sie sich jeweils beurlauben lie&szlig;. Als man ihr einen weiteren Urlaub f&uuml;r Dreharbeiten verweigerte, k&uuml;ndigte sie ihre Stellung im Warenhaus und trat in der Filmposse &bdquo;Luffar-Peter&ldquo; (&bdquo;Luftfahrpeter&ldquo;, 1922) als Badesch&ouml;nheit erstmals in einer gr&ouml;&szlig;eren Rolle auf.</p>
<p>Danach nahm Greta Lovisa Gustafsson an der Schauspielschule des Stockholmer &bdquo;Dramatiska Teater&ldquo; bei dem Regisseur Gustaf Molander (1888&ndash;1973) Unterricht. In der Abschiedsvorstellung der Schauspielschule im Fr&uuml;hjahr 1923 mimte sie die Ellida in dem St&uuml;ck &bdquo;Frau vom Meer&ldquo; des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen (1828&ndash;1906). </p>
<p>Der schwedische Filmregisseur Mauritz Stiller (1883&ndash;1928) gab Greta Lovisa Gustafsson nach einer radikalen Abmagerungskur die Hauptrolle als Gr&auml;fin Elisabeth Dohna in seinem zweiteiligen Streifen &bdquo;G&ouml;sta Berlings saga&ldquo; (1923/1924) nach dem Roman der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerl&ouml;f (1858&ndash;1940). Dieser Film machte sie rasch in Europa bekannt. </p>
<p>Wer das Pseudonym &bdquo;Garbo&ldquo; erfand, ist unklar. Im Schwedischen bedeutet das Wort &bdquo;Garbo&ldquo; &bdquo;Kobold&ldquo;, im Spanischen &bdquo;Anmut&ldquo;. Nach einer Version soll das Pseudonym von der Schauspielerkollegin Mimi Pollak gepr&auml;gt worden sein, nach einer anderen jedoch von Mauritz Stiller. Eher ein Bonmot d&uuml;rfte die Version sein, der Name &bdquo;Garbo&ldquo; sei aus den Anfangsbuchstaben des schwedischen Satzes &bdquo;G&ouml;r alla roller ber&ouml;mv&auml;rt opersonlight&ldquo; (&bdquo;Sie spielt alle Rollen hervorragend unpers&ouml;nlich&ldquo;) entstanden.</p>
<p>Den n&auml;chsten Erfolg auf der Leinwand feierte Greta Garbo an der Seite von Asta Nielsen (1881&ndash;1972) und Werner Krau&szlig; (1884&ndash;1959) in dem deutschen Stimmfilm &bdquo;Die freudlose Gasse&ldquo; (1925), den der &ouml;sterreichische Regisseur Georg Wilhelm Pabst (1885&ndash;1967) in Berlin drehte. Dabei verliebten sich der Drehbuchautor Willy Haas (1891&ndash;1973) und Pabst hoffnungslos in den Filmstar. </p>
<p>Als man Mauritz Stiller einen Hollywoodvertrag anbot, musste er mit Drohungen durchsetzen, dass Greta Garbo ebenfalls in die USA eingeladen wurde. Der Mitbegr&uuml;nder des Filmstudios &bdquo;Metro-Goldwyn-Mayer&ldquo; (MGM), Louis B. Mayer (1895&ndash;1957), hatte die Garbo anfangs f&uuml;r zu fett gehalten. In Hollywood waren er und andere Verantwortliche sp&auml;ter entz&uuml;ckt &uuml;ber das neue Gesicht, manche Filmleute sp&ouml;ttelten jedoch auch &uuml;ber das &bdquo;Bauernm&auml;dchen mit den gro&szlig;en F&uuml;&szlig;en&ldquo;.</p>
<p>Der erste Film, f&uuml;r den die Garbo in den USA vor der Kamera stand, hie&szlig; &bdquo;The Torrent&ldquo; (&bdquo;Fluten der Leidenschaft&ldquo;, 1926). Im Stummfilm &bdquo;Flesh and the Devil&ldquo; (Es war...&ldquo;, 1927) mimte sie neben ihrem Liebhaber John Gilbert (1895&ndash;1936) noch einen Vamp, danach spielte sie immer &ouml;fter die in Sch&ouml;nheit Leidende, Edle und Reine. </p>
<p>Im Gegensatz zu vielen anderen Stars kam Greta Garbo nach dem &Uuml;bergang vom Stumm- zum Tonfilm noch besser zur Geltung. Bereits ihr erster Tonfilm &bdquo;Anna Christie&ldquo; (1930) geriet zum Erfolg. Ihre seltsame, heisere Stimme in fr&uuml;hen Tonfilmen und ihr Ausspruch &bdquo;Ich will, dass man mich in Ruhe l&auml;&szlig;t&ldquo; in &bdquo;Menschen im Hotel&ldquo; (1932) entwickelten sich immer mehr zum Markenzeichen Greta Garbos. </p>
<p>In Filmen wie &bdquo;Mata Hari&ldquo; (1933) &uuml;ber die gleichnamige niederl&auml;ndische Spionin und &bdquo;Ninotschka&ldquo; (1939) verk&ouml;rperte Greta Garbo mit melancholischer Sch&ouml;nheit einen romantischen, unnahbaren Typ. &bdquo;Ninotschka&ldquo; war ihr letzter gro&szlig;er Erfolg und gilt als ihr bester amerikanischer Streifen. In ihm gelang dem Regisseur Ernst Lubitsch (1892&ndash;1947) das Kunstst&uuml;ck, eine &bdquo;lachende Garbo&ldquo; zu pr&auml;sentieren. Lubitsch glaubte, die Garbo sei so ziemlich der gehemmteste Mensch, mit dem er je zusammengearbeitet habe.</p>
<p>Auf wenig Gegenliebe beim Kinopublikum stie&szlig; der Film &bdquo;Two-Faced Woman&ldquo; (&bdquo;Die Frau mit den zwei Gesichtern&ldquo;, 1941). Darin hatte MGM &ndash; verunsichert durch europ&auml;ische Marktverluste w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges &ndash; Greta Garbo statt der gro&szlig;en romantischen Liebhaberin erstmals eine &bdquo;gute Kameradin&ldquo; verk&ouml;rpern lassen. Die Garbo, die von der Idee besessen war, finstere M&auml;chte wollten ihren Sturz, zog daraus unerbittlich die Konsequenzen und kehrte der Leinwand den R&uuml;cken. Sie verlie&szlig; Hollywood und zog nach New York.</p>
<p>Danach bot man Greta Garbo zahlreiche Rollen an, von denen sie aber keine annahm. Jahrelang machten Ger&uuml;chte &uuml;ber ein Comeback auf der Leinwand die Runde, doch die &bdquo;G&ouml;ttliche&ldquo; &ndash; wie man sie respektvoll nannte &ndash; trat nie wieder vor eine Kamera. 1951 wurde sie amerikanische Staatsb&uuml;rgerin. 1954 verlieh ihr die &bdquo;Amerikanische Filmakademie&ldquo; einen Sonder-&bdquo;Oscar&ldquo; f&uuml;r ihre unvergessenen Filmdarstellungen. Zwischen 1929 und 1939 wurde sie vier Mal f&uuml;r den &bdquo;Oscar&ldquo; nominiert.</p>
<p>1963 sagte die Garbo: &bdquo;Das ewige R&auml;tselraten dar&uuml;ber, ob ich wieder filmen werde oder nicht, finde ich albern. Der Mythos, der meine Person umgibt, bringt mir viel Geld ein, weil meine Filme von Zeit zu Zeit wieder vorgef&uuml;hrt werden. W&uuml;rde ich bei meinem heutigen Aussehen wieder vor die Kamera treten, w&auml;re nicht nur dieser Mythos zerst&ouml;rt, sondern auch das Gesch&auml;ft ruiniert&ldquo;. </p>
<p>Um Greta Garbos Leben ranken sich zahlreiche Legenden. Man sagte der unverheirateten Schauspielerin Beziehungen zu dem erw&auml;hnten Schauspieler John Gilbert, dem Produzenten und Regisseur Rouben Mamoulian (1897&ndash;1987), dem Ern&auml;hrungsapostel Gaylord Hauser (1895&ndash;1984), dem Dirigenten Leopold Stokowski (1882&ndash;1977), dem verheirateten Million&auml;r Georg Schlee (1899&ndash;1964) sowie dem britischen Fotografen und B&uuml;hnenbildner Cecil Beaton (1904&ndash;1980) nach. </p>
<p>Ab Beginn der 1930-er Jahre hatte Greta Garbo eine lesbische Beziehung zu der Drehbuchautorin Mercedes de Acosta (1893&ndash;1968). Der homosexuelle Cecil Beaton war gleichzeitig in die Garbo und in einen reichen und gebildeten Mann mit sadomasochistischen Neigungen verliebt. Nach anderer Lesart soll der homosexuelle Regisseur Mauritz Stiller der einzige gewesen sein, den die Garbo liebte, aber er erwiderte ihre Gef&uuml;hle nicht. Gaylord Hauser fungierte bis zum Tod der Garbo als ihr Finanzberater, beiden geh&ouml;rte fast die gesamte Rodeo Drive, eine Einkaufsstra&szlig;e in Hollywood, die als &bdquo;teuerste Meile der Welt&ldquo; gilt. </p>
<p>Greta Garbo lebte in den letzten Jahren zur&uuml;ckgezogen in ihrer New Yorker Apartmentwohnung. Zuletzt litt sie an einer Nierenerkrankung, die st&auml;ndige Dialyse erforderte. Am 15. April 1990 starb sie im Alter von 84 Jahren in New York. Alleinerbin wurde ihre Nichte Gray Reisfield. </p>
<p>Das &bdquo;Hamburger Abendblatt&ldquo; w&uuml;rdigte Greta Garbo in einem Nachruf mit den Worten: &bdquo;Ihr Spiel war sparsam. Sie war einfach da. Wenn sie ihre langbewimperten Lider hob, war es, als br&auml;che der Tag an; wenn sie sie senkte, als w&uuml;rde es Nacht...&ldquo;</p>
<p>Neun Jahre nach dem Tod der Garbo wurde die schlichte Bronzeurne mit ihrer Asche am 16. Juni 1999 auf dem idyllisch gelegenen Waldfriedhof &bdquo;Skogskyrkogaarden&ldquo; im S&uuml;den ihrer Geburtsstadt Stockholm beigesetzt. Einen Tag nach der Urnenbeisetzung fand eine Trauerfeier im Kreis ausgew&auml;hlter Freunde statt. Nahe des Grabmals der Garbo sind ihre Eltern zur letzten Ruhe gebettet.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>GERTRUD-EDERLE</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Ederle.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Ederle_small.jpg" /></a></p>
<p>Die erste Frau, die den &Auml;rmelkanal zwischen Frankreich und Gro&szlig;britannien durchschwamm, war 1926 die deutsch-amerikanische Sportlerin Gertrud (&bdquo;Trudy&ldquo;) Ederle (1906&ndash;2003). Dabei stellte die mutige Sportlerin sogar einen neuen Rekord auf: Niemand vor ihr hatte das in noch k&uuml;rzerer Zeit geschafft. Das amerikanische Schwimmidol galt zu seiner Zeit als f&uuml;hrende Vertreterin des &bdquo;eight-beat crawl&ldquo; (&bdquo;Acht-Schlag-Kraulen&ldquo;).</p>
<p>Gertrud Ederle wurde am 23. Oktober 1906 in New York geboren. Ihr Vater Heinrich (Henry) Ederle stammte aus dem schw&auml;bischen Bissingen/Teck. Er war dort im Gasthof &bdquo;Lamm&ldquo; als eines von 20 Kindern zur Welt gekommen, hatte das Metzgerhandwerk gelernt und war 1892 im Alter von 16 Jahren nach Amerika ausgewandert. Er er&ouml;ffnete im New Yorker Stadtteil Queens einen Feinkostladen und hatte mit seiner Frau Gertrud, einer Ostpreu&szlig;in aus K&ouml;nigsberg, sieben Kinder.</p>
<p>Im M&auml;rz 1914 besuchte Trudy mit ihrer Mutter Bissingen, wo die Siebenj&auml;hrige im Bissinger See lernte, wie man schwimmt und nicht ertrinkt. Mit zw&ouml;lf schaffte sie im August 1919 in Indianapolis die 800 Meter Freistil in 13:19,0 Minuten &ndash; das war Weltrekord!</p>
<p>Zwischen 1921 und 1925 brach die Schwimmamateurin 18 amerikanische Rekorde sowie elf Weltrekorde auf den Strecken zwischen 50 Yards und einer halben Meile. In Brighton Beach im US-Bundesstaat New York stellte sie an einem einzigen Nachmittag sieben Rekorde auf. 1925 wurde sie Profi.</p>
<p>Bei den &bdquo;Olympischen Sommerspielen 1924&ldquo; wollte die haushohe Favoritin drei Goldmedaillen gewinnen, doch sie verkrampfte unter den Erwartungen und holte &bdquo;nur&ldquo; eine Goldmedaille in der 400 Meter Kraulstaffel sowie je eine Bronzemedaille im 100- und 400- Meter-Kraul. Trotzig setzte sich Trudy ein neues, noch ehrgeizigeres Ziel: Sie wollte beweisen, dass auch eine Frau den &Auml;rmelkanal &ndash; auch &bdquo;Englischer Kanal&ldquo; genannt &ndash; bezwingen konnte, was bis dahin nur f&uuml;nf M&auml;nner geschafft hatten. Wie besessen trainierte sie f&uuml;r ihr gro&szlig;es Ziel im Hudson River.</p>
<p>1925 versuchte Trudy zum ersten Mal, den &Auml;rmelkanal schwimmend zu &uuml;berqueren. Damals glaubte niemand, dass einer Frau dieses gef&auml;hrliche Vorhaben gelingen k&ouml;nnte. Fast schien es so, als ob die Skeptiker letztendlich recht behalten w&uuml;rden, denn der erste Versuch der Amerikanerin misslang: Sie musste fast bewusstlos aus dem Wasser gezogen werden.</p>
<p>Bereits ein Jahr sp&auml;ter &ndash; am 6. August 1926 &ndash; schaffte die 19-j&auml;hrige Schwimmerin die 35 Meilen (umgerechnet 56 Kilometer) lange Strecke von Cape Gris-Nez in Frankreich bis nach Dover in Gro&szlig;britannien in nur 14 Stunden und 39 Minuten. Zuvor lag der Rekord des besten m&auml;nnlichen Schwimmers bei 16 Stunden und 23 Minuten. </p>
<p>Vor dem Start um 5.30 Uhr hatte Trudys Vater seine Tochter zum Schutz vor K&auml;lte an den Armen und Beinen mit Schmalz und Oliven&ouml;l eingefettet. Unterwegs feuerte er sie vom Begleitboot aus an: &bdquo;Swim girl, swim!&ldquo; Der Trainer Tom Burgess gab per Megaphon Kommandos und versorgte Trudy mit H&uuml;hnerbr&uuml;he aus der Thermosflasche, einem H&auml;hnchenschlegel, Schokolade, Obst (Ananas) und Zucker. Das Wetter verschlechterte sich, und es wurde auch fr&uuml;h dunkel. Deswegen konnte der Vater zeitweise Trudys rote Badekappe im Wasser nicht mehr sehen. </p>
<p>Nach dem Vorbeischwimmen am Leuchtschiff von South Goodwin war Gertrud Ederle sicher, dass sie ihr Ziel erreichen w&uuml;rde. Am Strand von Dover warteten etwa 10000 Schaulustige auf sie, die durch einen Exklusivbericht in der &bdquo;Daily News&ldquo; von dem Vorhaben erfahren hatten. Doch die Str&ouml;mung trieb Gertrud bis nach Kingsdam ab, wo sie um 20.09 Uhr aus dem Fluten stieg. </p>
<p>Die erste erfolgreiche Durchquerung des &Auml;rmelkanals datiert vom 25. August 1875. An jenem Tag durchschwamm der 27-j&auml;hrige Brite Ernst-Matthew Webb (1848&ndash;1883) in 21:45 Stunden den Kanal. Er trat sp&auml;ter als Dauerschwimmer bei Sechstageschwimmen auf und kam ums Leben, als er die Niagaraf&auml;lle durchschwimmen wollte. </p>
<p>Die k&uuml;rzeste und direkte Strecke zwischen den K&uuml;sten von Frankreich und Gro&szlig;britannien betr&auml;gt 33,8 Kilometer. Jedoch m&uuml;ssen die Schwimmer, weil sie oft durch die gef&uuml;rchtete Nordwest-Str&ouml;mung abgetrieben werden, bis zu 60 Kilometer zur&uuml;cklegen. </p>
<p>Leuchtschriften am Times Square informierten die Menschen in New York &uuml;ber die sensationelle Leistung von Gertrud Ederle. Die &bdquo;Daily News&ldquo; und die &bdquo;Chicago Tribune&ldquo;, die das waghalsige Unternehmen finanziert hatten, sowie andere Zeitungen feierten Trudy als Heldin. Kurz nach ihrem Triumph erlebte Gertrud in Stuttgart einen gro&szlig;en Bahnhof. Bei ihrem zweiten Besuch in Bissingen wurde im Gasthof &bdquo;Lamm&ldquo; ein Festessen serviert. Damals, im August 1926, entstand in Bissingen ein Pressefoto, das die 77-j&auml;hrige &bdquo;Lammwirtin&ldquo; Margaret Ederle mit Kopftuch und Festtagskleid und ihre 19-j&auml;hrige Enkelin Trudy, die ihren Kopf an die Stirn ihrer Oma legt, zeigt. Im Bissinger See demonstrierte Trudy ihr schwimmerisches K&ouml;nnen.</p>
<p>Nach ihrer R&uuml;ckkehr in die USA wurde die Rekordschwimmerin 1926 in New York von Hunderttausenden triumphal mit einer Konfetti-Parade gefeiert und konnte sich im Starruhm sonnen. Sogar US-Pr&auml;sident Calvin Coolidge (1872&ndash;1933) lud sie ein, und der Musikproduzent Irvin Berlin (1888&ndash;1989) komponierte ihr zu Ehren den Schlager &bdquo;Trudy&ldquo;.</p>
<p>F&uuml;r ihre sportliche Gro&szlig;tat musste Gertrud Ederle allerdings einen hohen Preis bezahlen: In den Salzwasserwogen des &Auml;rmelkanals erlitt ihr Geh&ouml;r schweren Schaden und verschlechterte sich in kurzer Zeit merklich. Au&szlig;erdem griff das Salzwasser ihre Stimmb&auml;nder an, weswegen ihre Stimme fortan leicht erm&uuml;dete.</p>
<p>1929 er&ouml;ffnete ein Arzt Gertrud Ederle, dass sie taub sein w&uuml;rde. Daraufhin fuhr sie zum Theater, in dem sie f&uuml;r 6000 Dollar pro Woche als professionelle Schwimmerin eine Varieteenummer vorf&uuml;hrte und schlug mit einer Feueraxt auf das riesige gl&auml;serne Becken ein, in dem sie ihre K&uuml;nste vorgef&uuml;hrt hatte. Das Wasser schoss auf die B&uuml;hne und in den Zuschauerraum. Die Folge dieser Verzweiflungstat war eine Schadenersatzklage.</p>
<p>Eine folgenschwere Wirbels&auml;ulenverletzung, die sie l&auml;hmte, beendete 1933 vorl&auml;ufig die sportliche Karriere von Gertrud Ederle. Wegen der Wirbels&auml;ulenverletzung musste sie f&uuml;nf Jahre lang ein Gipskorsett tragen. Mit derselben Energie, die sie in den Wogen des &Auml;rmelkanals bewiesen hatte, lernte sie wieder gehen. 1939 konnte sie wieder in &bdquo;Billy Rose&rsquo;s Aquacade&ldquo; in &bdquo;New York World&rsquo;s Fair&ldquo; auftreten.</p>
<p>In &bdquo;Readers Digest&ldquo; stand 1958 &uuml;ber Gertrud Ederle zu lesen: &bdquo;Wenn man auf ihre k&ouml;rperlichen Beschwerden zu sprechen kommt, lacht sie nur sp&ouml;ttisch und sagt: &bdquo;Macht euch nur keine Sorgen um die alte Trudy.&ldquo;</p>
<p>In der Sportwelt geriet Gertrud Ederles abenteuerliche Durchquerung des &Auml;rmelkanals nie in Vergessenheit. Sp&auml;ter arbeitete sie als Schwimmlehrerin f&uuml;r taubstumme Kinder, denen stets ihre besondere Liebe galt. 1965 wurde sie in die &bdquo;Internationale Swimming Hall of Fame&ldquo; in Fort Lauderdale (Florida) und 1980 in die &bdquo;National Women&rsquo;s Hall of Fame&ldquo; in Seneca Falls (New York) aufgenommen.</p>
<p>Anl&auml;sslich des damals bevorstehenden 50. Jubil&auml;ums der ersten Durchquerung des &Auml;rmelkanals durch eine Frau berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) im Sommer 1976, Gertrud Ederle habe sich aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden ganz zur&uuml;ckgezogen, ihre Augen machten ihr viel Kummer. </p>
<p>Gertrud Ederle lebte jahrelang in aller Stille in Flushing, ehe sie 2000 in ein Pflegeheim in Wyckoff bei New York City einzog. Ihre Cousine Else Ederle aus Bissingen berichtete nach einem Besuch bei ihrer ber&uuml;hmten Tante in den USA, diese wolle mit ihrer gro&szlig;en Vergangenheit nichts mehr zu tun haben. </p>
<p>Gertrud Ederle starb am 30. November 2003 im Alter von 98 Jahren in ihrem Pflegeheim in Wyckoff. Dort hatte sie ihre letzten Jahre verbracht. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/gertrud-ederle/G/1289.html</link>
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