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		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen J</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben J bei KLIXS.de.</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 21:14:42 GMT</lastBuildDate>
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			<title>KLIXS - Deutschland</title>
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		<item>
			<title>JONGLEUR</title>
			<description><![CDATA[&nbsp; <strong style=""><span style="font-size: 18pt;">Jongleur</span></strong>
<p class="MsoNoSpacing"><strong style=""></strong></p>
<p class="MsoNoSpacing"><strong style="">Erk&auml;rung:<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Ein Jongleur ist eine Person, die diverse Gegenst&auml;nde wie z.B. B&auml;lle, Keulen oder Ringe durch die Luft wirbelt und wieder auff&auml;ngt.</p>
<p class="MsoNoSpacing">&nbsp;</p>
<p class="MsoNoSpacing"><span class="mw-headline"><strong style="">Wortforschung</strong></span><strong style="">:<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Der Ursprung des Wortes &quot;Jongleur&quot; ist bisher nicht eindeutig gekl&auml;rt. Eine beliebte Mutma&szlig;ung ist, dass das lateinische Wort &quot;jaculator&quot; f&uuml;r Werfer aus den lateinischen Worten &quot;joculator&quot; f&uuml;r (Hof)narr und &quot;pilarius&quot; f&uuml;r Ball zusammengesetzt wurde. Im Franz&ouml;sischen wurde daraus zun&auml;chst &quot;joglar&quot; und sp&auml;ter &quot;Jongleur&quot;.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p>&nbsp;</o:p></p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p></o:p><strong style="">Topjongleur:</strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Unter den vielen Jongleuren der Welt erreichen manche mit ihrer Technik Weltklasse. Zu diesen geh&ouml;rt u.a. der K&ouml;nig der Jongleure Anthony Gatto.</p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p>&nbsp;</o:p></p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p>&nbsp;</o:p><strong style="">Der Jongleur Heute:<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Der moderne Jongleur ist entweder <em style="">sportlicher Natur </em>(ein Techniker der Jonglieren als Freizeitgestaltung oder als Sport sieht) oder <em style="">k&uuml;nstlerischer Natur</em> (K&uuml;nstler, Entertainer usw. als Unterhaltungsform).</p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p>&nbsp;</o:p></p>
<p class="MsoNoSpacing"><o:p>&nbsp;</o:p><strong style="">Im Mittelalter:<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNoSpacing">Im Mittelalter fanden Jongleure eher Ablehnung und wurden zu dieser Zeit schlecht angesehen, da einige Priester und Pfarrer ihnen eine lose Moral und manchmal sogar Zauberei unterstellten. Und das auch nicht ganz ohne Grund , da sich auch viele Landstreicher, Trickbetr&uuml;ger und Diebe in der Jonglierkunst &uuml;bten.Die seri&ouml;sen Jongleure des Mittelalters traten hingegen als Hofnarren oder Gaukler zu Festen, oder auf M&auml;rkten auf. Sie reichten am Ende ihre H&uuml;te oder Taschen f&uuml;r Spenden herum. </p>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>JOHANNES-BÜCKLER</title>
			<description><![CDATA[<div><strong>Johannes B&uuml;ckler</strong> (1777-1803), besser bekannt unter dem Namen &bdquo;Schinderhannes&ldquo;, gilt als Deutschlands ber&uuml;hmtester R&auml;uber. Er wurde in Miehlen bei Nast&auml;tten im Hintertaunus geboren, wo noch heute sein Geburtshaus steht, und geriet bereits in seiner Jugend auf eine schiefe Bahn. </div>
<div></div>
<div>Der Name &bdquo;Schinderhannes&ldquo; beruht auf dem Beruf seines Vaters, der als Abdecker arbeitete. Zusammen mit wechselnden Komplizen beging der &bdquo;Schinderhannes&ldquo; vor allem im Hunsr&uuml;ck, Soonwald, Naheland und in der Nordpfalz viele Viehdiebst&auml;hle, Einbr&uuml;che, Erpressungen, Raub&uuml;berf&auml;lle und sogar einige Morde. Mehrfach konnte er aus dem Gef&auml;ngnis ausbrechen. </div>
<div></div>
<div>Einer seiner Lehrmeister und sp&auml;teren Komplizen war der K&ouml;hler Peter Petri alias &bdquo;Schwarzer Peter&ldquo;. Der mitunter als &bdquo;Robin Hood des Hunsr&uuml;ck&ldquo; bezeichnete &bdquo;Schinderhannes&ldquo; f&uuml;hrte in Wirklichkeit weder Krieg gegen Reiche, Juden und Franzosen, noch war er ein Wohlt&auml;ter der Armen. Die bekannteste seiner zahlreichen Geliebten ist Julchen Blasius (auch Bl&auml;sius), die ihm in Gefangenschaft vor dem Prozess in Mainz den Sohn Franz Wilhelm gebar. Der &bdquo;Schinderhannes&ldquo; wurde am 21. November 1803 in Mainz zusammen mit 19 seiner Komplizen unter dem Fallbeil hingerichtet. </div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Literatur:</div>
<div>Peter Bayerlein: Schinderhannes-Chronik<br />
<a href="http://www.amazon.de/Schinderhannes-Chronik-Von-Miehlen-bis-Mainz/dp/3936326312/sr=8-3/qid=1166004651/ref=sr_1_3/303-5685361-1502634?ie=UTF8&amp;s=books">www.amazon.de/Schinderhannes-Chronik-Von-Miehlen-bis-Mainz/dp/3936326312/sr=8-3/qid=1166004651/ref=sr_1_3/303-5685361-1502634?ie=UTF8&amp;s=books</a><br />
</div>
<div>Peter Bayerlein: Schinderhannes-Ortslexikon<br />
<a href="http://www.amazon.de/Schinderhannes-Ortslexikon-Von-Abentheuer-bis-Z%C3%BCsch/dp/3936326320/sr=8-3/qid=1166004783/ref=sr_1_3/303-5685361-1502634?ie=UTF8&amp;s=books">www.amazon.de/Schinderhannes-Ortslexikon-Von-Abentheuer-bis-Z%C3%BCsch/dp/3936326320/sr=8-3/qid=1166004783/ref=sr_1_3/303-5685361-1502634?ie=UTF8&amp;s=books</a><br />
</div>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/johannes-bueckler/J/192.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JOHANNA-MESTORF</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Johanna Mestorf</strong>, geboren am 15. April 1928 in Bramstedt/Holstein, gestorben am 20. Juli 1909 in Kiel. </p>
<p>Die Tochter eines Arztes wurde 1873 Kustodin und 1891 Direktorin des Kieler Museums. Sie war die erste Museumsdirektorin in Deutschland und erhielt als erste Frau zu ihrem 70. Geburtstag den Professorentitel der Universit&auml;t Kiel. </p>
<p><strong>Johanna Mestorf</strong> verfasste viele Arbeiten &uuml;ber die vorgeschichtlichen Altert&uuml;mer&nbsp;von Schleswig-Holstein und pr&auml;gte 1882 den Begriff Einzelgrab-Kultur.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/johanna-mestorf/J/182.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JUDENTUM</title>
			<description><![CDATA[<p>Die Gesamheit von Geschichte, Religion und Kultur ist das <strong>Judentum</strong>.</p>
<p>Die Begriffe Kultur, Geschichte, Religion und Tradition werden in ihrer Gesamtheit als <strong>Judentum</strong>, vom j&uuml;dischen Volk bezeichnet.<br />
<br />
Vom <strong>Judentum</strong> wurden viele &Uuml;berlieferungen durch die Christen und Islamisten &uuml;bernommen, darum bezeichnet man das Judentum auch als Weltreligion.<br />
<br />
Urspr&uuml;nglich sagte man Jud&auml;er, wenn man fr&uuml;her von Juden sprach. Dies ist auf das K&ouml;nigreich Juda zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, welches wiederum vom dort lebenden Stamm der Juda ihren Namen erhielt. Durch den babylonischen Krieg und der daraus resultierenden babylonischen Gefangenschaft wurden alle umliegenden V&ouml;lker als Jud&auml;er bezeichnet, was eine Ausdehnung des Begriffes Juden auf alle israelischen V&ouml;lker zur Folge hatte.<br />
<br />
Die &Uuml;berlieferungen des Judentums gliedern sich in folgende schriftliche und m&uuml;ndliche Arten der &Uuml;berlieferung auf: Tora, Mischna, Talmud und Schulchan Aruch usw. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/judentum/J/18.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JOY-FLEMING</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Fleming.JPG"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Fleming_small.jpg" /></a></p>
<p>Deutschlands ber&uuml;hmteste Bluess&auml;ngerin ist Joy Fleming, geborene Erna Raad. Sie war die erste deutsche Soulinterpretin von Rang und die erste deutsche S&auml;ngerin, der in ihrer Muttersprache Bluest&ouml;ne gelangen. Das Hamburger Nachrichtenmagazin &bdquo;Der Spiegel&ldquo; lobte sie 1975 mit den Worten: &bdquo;Westdeutschland hat in ihr einen Welt-Star, die Welt hatte nur noch keine Gelegenheit, es zu bemerken&ldquo;. Weltstars wie Tom Jones, Shirley Bassey und Ella Fitzgerald (1918&ndash;1996) bewunderten ihre Musikalit&auml;t und ihre sensationelle Stimme. </p>
<p>Joy Fleming kam am 15. November 1944 in Rockenhausen (Pfalz) als Tochter eines Kaufmanns und einer Sekret&auml;rin zur Welt. Noch im Jahr ihrer Geburt wurde sie nach Mannheim evakuiert und wuchs dort auf. Ihre k&uuml;nstlerische Karriere begann im Alter von 14 Jahren, als sie bei einem Nachwuchswettbewerb mit dem Lied &bdquo;Ciao ciao bambino&ldquo; siegte. Bald danach gab sie ihren Beruf als Verk&auml;uferin im Lebensmitteleinzelhandel auf und sang f&uuml;r 600 Mark Monatsgage in Mannheim Jazz-Evergreens und Blues. </p>
<p>Als 19-J&auml;hrige gr&uuml;ndete Joy Fleming 1963 in Mannheim ihre erste eigene Band, die anfangs &bdquo;Joy and the Hitkids&ldquo; und sp&auml;ter &bdquo;Joy unlimited&ldquo; hie&szlig;. Zusammen mit &bdquo;Joy and the Hitkids&ldquo; produzierte sie die Langspielplatte &bdquo;Overground&ldquo; (1969). Ein Fernsehauftritt im &bdquo;Talentschuppen&ldquo; des S&uuml;dwestfunks (SWF) brachte ihr 1968 den Durchbruch. 1972 trennte sich Joy Fleming von ihrer Gruppe, wurde Solistin und landete mit ihrem &bdquo;Neckarbr&uuml;cken-Blues&ldquo; im Mannheimer Dialekt einen Superhit. </p>
<p>Bereits damals r&uuml;hmten Kenner die &bdquo;mit allen Wassern des Soul und Blues gewaschene Drei-Oktaven-Stimme&ldquo; Joy Flemings. Ab 1973 versuchte der M&uuml;nchener Musikverleger Peter Kirsten, die Pf&auml;lzer S&auml;ngerin zweisprachig im Rock- und Schlagerbereich aufzubauen. Auf &bdquo;Mannemer Dreck&ldquo; (1972) folgten die Platten &bdquo;Joy Fleming&ldquo; (1973), &bdquo;Halbblut&ldquo; (1973), &bdquo;Kall, oh Kall&ldquo; (1973), &bdquo;This is my life&ldquo; (1974), &bdquo;Let me be the one&ldquo; (1974), &bdquo;Arbeitslos&ldquo; (1975) und &bdquo;Menschenskind&ldquo; (1975). </p>
<p>1975 siegte Joy Fleming in Cannes mit &bdquo;Ein Lied kann eine Br&uuml;cke sein&ldquo; bei der Vorentscheidung f&uuml;r den &bdquo;Grand Prix d&rsquo;Eurovision&ldquo;, kam aber bei der Endausscheidung in Stockholm nur auf den 17. und somit drittletzten Platz. Kritiker meinten, dieser Schlager habe nicht zu ihr gepasst und schrieben den Misserfolg vor allem der Konzeptionslosigkeit und Ignoranz ihrer damaligen Produzenten zu. </p>
<p>Wenig sp&auml;ter erhielt Joy Fleming als &bdquo;beste Pops&auml;ngerin&ldquo; den &bdquo;Schallplattenpreis der Deutschen Phono-Akademie&ldquo;. Au&szlig;erdem ging sie auf Deutschlandtournee und gewann mit Moritaten ihrer Langspielplatte &bdquo;Menschenskind&ldquo; zwar das Wohlwollen ihrer Fans, nicht jedoch mehr das ihres Produzenten Peter Kirsten zur&uuml;ck. Dieser gab sie sp&auml;ter auf und widmete sich ganz der Karriere der d&auml;nischen Schlagers&auml;ngerin Gitte Haenning.</p>
<p>1976 heiratete Joy Fleming den fr&uuml;heren Verk&auml;ufer Bernd Liebenow, der ihr Manager wurde. Von da ab lebte die S&auml;ngerin auf einem Bauernhof in Sinsheim-Hilsbach zwischen Mannheim und Heilbronn und genoss dort die Ruhe auf dem Land. Trotz weiterer Erfolge &ndash; wie dem Song &bdquo;Ich sing fer&rsquo;s Finanzamt&ldquo; (1977) und der Langspielplatte &bdquo;I only wanna get up and dance&ldquo; (1978), mit der sie als Disco-Queen etabliert werden sollte, &ndash; blieb die gro&szlig;e Karriere, die ihr einst vorhergesagt wurde, in Deutschland aus. </p>
<p>Im Juli 1978 trat Joy Fleming bei der &bdquo;Fiesta del Plata&ldquo; in Argentinien auf. Bei einer Tournee in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik mit dem Jochen-Brauer-Sextett sang sie 1980 in ausverkauften S&auml;len und wurde umjubelt. Ihr 1981 erschienenes Album &bdquo;Vocals and Keyboards&ldquo; gilt als Meisterwerk und als eine der ausgereiftesten Gesangs-LP mit Standards in englischer Sprache, die je in Deutschland produziert worden sind, urteilte &bdquo;das neue rock lexikon&ldquo;. Es folgten die Titel &bdquo;Dance Tonight&ldquo; (1984), &bdquo;Zuviel Gef&uuml;hl&ldquo; (1985) und &bdquo;Don&rsquo;t You Know&ldquo; (1987).</p>
<p>1987 gastierte Joy Fleming in China und in der Sowjetunion. In Skandinavien war sie auf den Hitlisten ganz vorne plaziert. Ihr Titel &bdquo;Fallerie, Fallera&ldquo; &ndash; ihre Version eines deutschen Wanderliedes &ndash; kam sogar in Kanada und Neuseeland gut an. 1988 spielte sie in der Filmpersiflage &bdquo;Geierwally&ldquo; mit und sang in diesem Streifen das Lied &bdquo;The Yodel Queen&ldquo;. Im selben Jahr kamen auch ihre Titel &bdquo;Gypsyland&ldquo; und &bdquo;Butzekrampel&ldquo; heraus. </p>
<p>Anfang der 1990-er Jahre gr&uuml;ndete Joy Fleming die Plattenfirma &bdquo;R&ouml;-Mo Records&ldquo; und den Musikverlag &bdquo;R&ouml;tt&rsquo;l Mouse&ldquo; sowie die Musikgruppe &bdquo;United Wanderers&ldquo;. Mit der neuen Gruppe trat Joy in Lederhosen auf, und ihr Mann wirkte als verkleideter Wikinger mit. 1991 kam ihr Titel &bdquo;Feuer und Flamme&ldquo; auf dem Markt. </p>
<p>Nach dem Erscheinen von Joy Flemings Langspielplatte &bdquo;Sentimental Journey&ldquo; (1993) lobte die &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; ihre Stimme als eine der besten in Deutschland. Danach kamen die Titel &bdquo;How High The Moon&ldquo; (1993), &bdquo;Ber&uuml;hre mich&ldquo; (1994) &ndash; der &bdquo;Deutschen Aids-Hilfe&ldquo; gewidmet &ndash;, &bdquo;Raff dich auf&ldquo; (1994) und die Langspielplatten &bdquo;Viele Gesichter&ldquo; (1994) sowie &bdquo;Gedanken einer Frau&ldquo; (1998) auf den Markt. Ebenfalls 1998 ging f&uuml;r die Blues- und Souls&auml;ngerin ein seit 25 Jahren gehegter musikalischer Wunsch in Erf&uuml;llung: Sie produzierte ihre erste Volksmusik-CD. </p>
<p>Aus der ersten Ehe von Joy Fleming, nach der sie den Familiennamen Strube trug, stammen der Sohn Sven und die Tochter Heidrun. Aus der zweiten Ehe mit Bernd Liebenow gingen die S&ouml;hne Bernd und Rainer hervor. Danach wurde der franz&ouml;sische Komponist, Arrangeur und Musiker Bruno Masselow, den sie bei der Produktion einer CD kennen lernte, Joy Flemings neuer Lebensgef&auml;hrte.</p>
<p>Die erfolgreiche S&auml;ngerin engagiert sich seit vielen Jahren f&uuml;r krebskranke Kinder und hat ein gro&szlig;es Herz f&uuml;r Tiere. Zu Joy Flemings Haushalt geh&ouml;ren drei Hunde, drei Papageien, von denen einer spricht und singt, ein Wellensittich und f&uuml;nf Katzen. Alle Menschen, die je mit ihr zu tun hatten, r&uuml;hmen ihre Zug&auml;nglichkeit, Ehrlichkeit und Freundlichkeit &ndash; alles Eigenschaften, die man den Mannheimern generell nachsagt.</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>JANIS-JOPLIN</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Joplin.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Joplin_small.jpg" /></a></p>
<p>&bdquo;K&ouml;nigin der Rock-Musik&ldquo; &bdquo;war die amerikanische S&auml;ngerin Janis Joplin (1943&ndash;1970). Wenn sie auf der B&uuml;hne Blues oder Rock sang, hielt sie h&auml;ufig in einer Hand das Mikrofon und in der anderen eine Whiskyflasche. Zeitweise trank sie t&auml;glich bis zu einem Liter Whisky. Wie kaum eine andere verk&ouml;rperte sie die Beatnik-Philosophie &bdquo;Live fast, love hard, die young&ldquo; (&bdquo;Lebe intensiv, liebe heftig, stirb jung&ldquo;). </p>
<p>Janis Joplin wurde am 19. Januar 1943 in Port Arthur (Texas) geboren. Ihr Vater Seth Joplin war Direktor der Texaco &Ouml;lgesellschaft. Bereits als 14-J&auml;hrige galt Janis in ihrer Umgebung als &bdquo;leicht verr&uuml;ckt&ldquo;. Mit 17 riss sie von zu Hause aus, kehrte aber zur&uuml;ck und besuchte einen Handelsschulkurs. Dann zog sie nach Los Angeles (Kalifornien) und f&uuml;hrte ein unstetes Leben. </p>
<p>Eine Zeitlang studierte Janis Joplin an der Universit&auml;t von Texas in Austin und an verschiedenen anderen Colleges. In der Folgezeit trampte sie f&uuml;nf Jahre lang quer durch das Land bis nach New York City, w&auml;hlte San Francisco (Kalifornien) als Wohnort und trat in kleinen Bars als S&auml;ngerin auf. 1965 kehrte sie wegen Hunger, Drogen und ungl&uuml;cklicher Liebe zu ihren Eltern zur&uuml;ck und studierte am &bdquo;Lamar State College of Technology&ldquo; in Beaumont. </p>
<p>Als ihr texanischer Freund Travis Rivers die Band &bdquo;Big Brother and the Holding Company&ldquo; gr&uuml;ndete, schloss sich Janis Joplin ihr als S&auml;ngerin an. Mit dieser Band hatte sie im Juni 1966 ihren ersten Auftritt im &bdquo;Avalon Ballroom&ldquo; von San Francisco. Im August 1967 wurde sie durch das &bdquo;Monteroy-Pop-Festival&ldquo;, wo sie das Lied &bdquo;Love is Like a Ball and Chain&ldquo; sang, national ber&uuml;hmt. </p>
<p>Von nun an traten Janis Joplin und die &bdquo;Big Brother&ldquo;-Gruppe in den gr&ouml;&szlig;ten St&auml;dten der USA auf. Janis wurde popul&auml;rste Teenager-S&auml;ngerin des Landes, &bdquo;Hippie-Queen of Show Business&ldquo; und &bdquo;Superstar der Rock-Music&ldquo;. Von 1967 bis zu ihrem fr&uuml;hen Tod galt sie als die bedeutendste wei&szlig;e Bluesinterpretin der Rock-Musik. Sie selbst nannte ihre Musik &bdquo;Blues-Rock&ldquo;. </p>
<p>Im September 1968 l&ouml;ste sich Janis Joplin von &bdquo;Big Brother and the Holding Company&ldquo; und unternahm danach mit der von ihr selbst zusammengestellten Band &bdquo;Full tilt Boogie&ldquo; eine Tour durch Europa. In Deutschland gab sie im Fr&uuml;hjahr 1969 in der &bdquo;Frankfurter Jahrhunderthalle&ldquo; ihr einziges Deutschlandkonzert. Ihren gr&ouml;&szlig;ten Auftritt hatte sie im August 1969 beim legend&auml;ren Freiluft-Rockfestival in Woodstock bei Bethel (New York) mit sch&auml;tzungsweise 300000 bis 500000 Besuchern. </p>
<p>In der Nacht zum Sonntag, 4. Oktober 1970, fand man die 27-j&auml;hrige S&auml;ngerin sch&auml;tzungsweise zw&ouml;lf Stunden nach ihrem Tod in ihrem Motelzimmer in Hollywood auf. Vermutlich ist sie an einer &Uuml;berdosis Heroin gestorben, die sie wahrscheinlich versehentlich einnahm. Zuvor hatte sie im Studio ihren besten postum ver&ouml;ffentlichten Song &bdquo;Me And Bobby McGhee&ldquo; aufgenommen. </p>
<p>Janis Joplin hinterlie&szlig; 2500 US-Dollar in bar, die wunschgem&auml;&szlig; von 200 Freunden bei einer Party in San Anselmo (Kalifornien) vertrunken wurden. Ihre Asche streute man &ndash; wie fr&uuml;her von ihr gew&uuml;nscht &ndash; in den Pazifischen Ozean. Ihr Leben wurde in &bdquo;The Rose&ldquo; mit Bette Midler in der Hauptrolle verfilmt. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/janis-joplin/J/177.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JULCHEN-BLASIUS</title>
			<description><![CDATA[<p><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/SchinderhannesPaar.JPG" /></p>
<p>Die ber&uuml;hmteste deutsche R&auml;uberbraut war zweifellos Juliana Blasius (1781&ndash;1851). Sie lebte drei Jahre lang mit dem legend&auml;ren R&auml;uber &bdquo;Schinderhannes&ldquo; (etwa 1783&ndash;1803), der b&uuml;rgerlich Johannes B&uuml;ckler hie&szlig;, zusammen. Ihr ber&uuml;chtigter Geliebter wurde am 21. November 1803 mit 19 seiner Kumpane in Mainz gek&ouml;pft. In franz&ouml;sischen Dokumenten jener Zeit hie&szlig;en die beiden &bdquo;Julie Blaesius&ldquo; und &bdquo;Jean Buckler&ldquo;.</p>
<p>Juliana Blasius kam am 22. M&auml;rz 1781 als Tochter des Musikanten und Tagel&ouml;hners Johann Nikolaus Blasius (geb. 1751) in Weierbach bei Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) zur Welt und wuchs dort auf. Das &bdquo;Julchen&ldquo; trat zusammen mit dem Vater und der Schwester Margarethe (geb. 1779) auf M&auml;rkten und bei Kirchweihen als B&auml;nkels&auml;ngerin und Geigenspielerin auf.</p>
<p>Das Todesjahr von &bdquo;Julchens&ldquo; Vater und Schwester ist nicht mehr eruierbar. Denn die Kirchenb&uuml;cher von Weierbach aus der Zeit von 1798 bis 1830 liegen nur noch in Bruchst&uuml;cken vor. Daraus geht jedoch &ndash; nach Mitteilung des Pfarrers i. R. Erich Henn aus Idar-Oberstein &ndash; die Schreibweise des Familiennamens Blasius hervor. Als Vorname wird in der Literatur mitunter auch Juliane angegeben, als Familienname manchmal Bl&auml;sius.</p>
<p>Zu Ostern 1800 sah Johannes B&uuml;ckler das 19-j&auml;hrige &bdquo;Julchen&ldquo; zum ersten Mal auf dem Wickenhof bei Kirn, als es dort mit seinem Vater und seiner Schwester zum Tanz aufspielte. Durch einen Komplizen bestellte er das &bdquo;Julchen&ldquo; und Margarethe zwei Wochen sp&auml;ter in den Wald bei Weierbach &ndash; Flurbezeichnung Dollberg &ndash;, wo jemand w&auml;re, der mit ihnen reden wolle. </p>
<p>Nach dem heimlichen Treffen im Wald bei Weierbach zog das &bdquo;Julchen&ldquo; fortan mit dem &bdquo;Schinderhannes&ldquo;, der vor ihm schon acht andere Geliebte hatte, durch das Land. Vier der Geliebten sind namentlich bekannt: Elise Werner, Buzliese-Amie, Katharina Pfeiffer und Margarethe Blasius &ndash; &bdquo;Julchens&ldquo; Schwester Margarethe war sp&auml;ter mit einem Spie&szlig;gesellen des Hannes namens Peter Dalheimer liiert. </p>
<p>Beim Prozess gegen den R&auml;uber erkl&auml;rte das &bdquo;Julchen&ldquo; sp&auml;ter, es sei als 15-J&auml;hrige mit Gewalt entf&uuml;hrt worden. Diese Aussage d&uuml;rfte eine Notl&uuml;ge gewesen sein, denn das &bdquo;Julchen&ldquo; h&auml;tte sp&auml;ter, wenn es in Abwesenheit des &bdquo;Schinderhannes&ldquo; als &bdquo;H&auml;ndlerin Ofenloch&ldquo; unterwegs war, fl&uuml;chten k&ouml;nnen.</p>
<p>Auf dem H&ouml;hepunkt seiner Macht um 1800 hielt sich der &bdquo;Schinderhannes&ldquo; mit dem &bdquo;Julchen&ldquo; und seiner Bande auf der halb verfallenen Schmidtburg im Hahnenbachtal oberhalb von Kirn auf. Die Burg war seit der franz&ouml;sischen Annektion 1795 von ihren Besitzern verlassen worden. Im nahegelegenen Dorf Griebelschied feierte die Bande in einem Gasthof sogar einen &ouml;ffentlichen &bdquo;R&auml;uberball&ldquo;. </p>
<p>Zusammen mit Johannes B&uuml;ckler beteiligte sich &bdquo;Julchen&ldquo; Blasius mehrfach &ndash; teilweise in M&auml;nnerkleidung &ndash; an brutalen &Uuml;berf&auml;llen, bei denen sie es sogar in Kauf nahm, dass die Opfer &ndash; wie der Jude Wolff Wiener in Hottenbach &ndash; gequ&auml;lt wurden. In dem Roman &bdquo;Unter dem Freiheitsbaum&ldquo; (1922) der aus Trier stammenden Schriftstellerin Clara Viebig (1860&ndash;1952) wird die R&auml;uberbraut als mutig, skrupellos, temperamentvoll und attraktiv dargestellt. Zu einem heute nicht mehr genau bekannten Zeitpunkt brachte &bdquo;Julchen&ldquo; Blasius angeblich in Bruchsal (Baden-W&uuml;rttemberg) eine Tochter des &bdquo;Schinderhannes&ldquo; zur Welt, die bald starb. </p>
<p>Im Juni 1802 wurde der &bdquo;Schinderhannes&ldquo; in Limburg an der Lahn festgenommen, nach Frankfurt am Main gebracht und dort eingesperrt. Am 16. Juni 1802 f&uuml;hrte man den &bdquo;Schinderhannes&ldquo;, das &bdquo;Julchen&ldquo; und andere Mitglieder seiner Bande unter Bewachung franz&ouml;sischer Gendarmerie nach Mainz ab.</p>
<p>W&auml;hrend seiner Gefangenschaft im Mainzer Holzturm gebar das &bdquo;Julchen&ldquo; am 1. Oktober 1802 einen Sohn des &bdquo;Schinderhannes&ldquo;, der Franz Wilhelm getauft wurde. Im selben Jahr kam seine Schwester Margarethe wegen Diebstahls und Herumlungerns ins Gef&auml;ngnis nach Kaiserslautern.</p>
<p>Der Mannheimer K&uuml;nstler Karl Mathias Ernst (1758&ndash;1830) portr&auml;tierte das &bdquo;Julchen&ldquo; mit dem S&auml;ugling an der Brust und den &bdquo;Schinderhannes&ldquo; mit Handschellen. Auf dem vermutlich gesch&ouml;nten Bild sind die drei herausgeputzt und auf Biedermeier-Idylle getrimmt dargestellt. Der Junge wurde sp&auml;ter von dem Mainzer Zollw&auml;chter (Steuereinnehmer) Johannes Wei&szlig; adoptiert. Sein sp&auml;teres Schicksal ist nicht bekannt. </p>
<p>&bdquo;Julchen&ldquo; Blasius wurde im Prozess gegen den &bdquo;Schinderhannes&ldquo; und seine Kumpane zu zwei Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt. Die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig milde Strafe beruhte darauf, dass ihr Geliebter sie w&auml;hrend des Verfahrens immer wieder zu entlasten versuchte. Er sagte: &bdquo;Ich habe sie verf&uuml;hrt, sie ist unschuldig.&ldquo; Der Gerichtsort Mainz hie&szlig; damals Mayence und lag im franz&ouml;sischen D&eacute;partement du Mont-Tonnere (Donnersberg), und der &bdquo;Schinderhannes&ldquo; wurde als franz&ouml;sischer Staatsb&uuml;rger &bdquo;Citoyen Jean Buckler&ldquo; angeklagt.&ldquo; </p>
<p>Das Mainzer Gericht verurteilte am 20. November 1803 den &bdquo;Schinderhannes&ldquo; und 19 Komplizen zum Tode. Es hielt im Fall des &bdquo;Schinderhannes&ldquo; drei Morde, 20 Raub&uuml;berf&auml;lle und 30 Diebst&auml;hle f&uuml;r erwiesen. </p>
<p>Nach der Hinrichtung des &bdquo;Schinderhannes&ldquo; verb&uuml;&szlig;te &bdquo;Julchen&ldquo; Blasius ihre Haftstrafe im &bdquo;Korrektionshaus&ldquo; in Gent (Belgien). Nach ihrer Entlassung arbeitete sie zun&auml;chst als Dienstm&auml;dchen beim Pflegevater ihres Sohnes in Mainz. Bald darauf kehrte sie &ndash; vermutlich wegen Nachstellungen der M&auml;nner dieses Hauses &ndash; in ihren Heimatort Weierbach zur&uuml;ck. </p>
<p>In Weierbach ehelichte &bdquo;Julchen&ldquo; Blasius einen Gendarmen namens Uebel, der bald darauf w&auml;hrend der Befreiungskriege starb. Am 2. Juli 1814 heiratete sie im Alter von 33 Jahren in Weierbach ihren verwitweten Vetter, den Viehhirten und Tagel&ouml;hner Peter Blasius. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen allerdings nur zwei das Erwachsenenalter erreichten.</p>
<p>In sp&auml;teren Jahren wurde Juliana Blasius zuweilen von in Weierbach durchreisenden Fremden neugierig bestaunt. Dabei spendierte man ihr manchmal einen Schnaps, worauf sie sich als &bdquo;Frau des Schinderhannes&ldquo; br&uuml;stete. Als dies die Beh&ouml;rden erfuhren, erhielt das &bdquo;Julchen&ldquo; 1844 den Besuch eines Staatsanwalts aus Saarbr&uuml;cken. Er befand, es sei &bdquo;reinlich gekleidet&ldquo; und &bdquo;noch gut konserviert&ldquo;. Bei der Unterredung bezeichnete es die Zeit an der Seite ihres &bdquo;ersten Mannes&ldquo; als die sch&ouml;nste. </p>
<p>Juliana Blasius &uuml;berlebte den &bdquo;Schinderhannes&ldquo; um 47 Jahre. Am 3. Juli 1851 starb sie im Alter von 70 Jahren in ihrem Heimatort an Wassersucht.</p>
<p>In der Literatur wird die &bdquo;bekannteste Weierbacherin&ldquo; unterschiedlich beurteilt. Die erw&auml;hnte Autorin Clara Viebig arbeitete ihre Rolle am deutlichsten heraus, entfernte sich aber auch relativ weit von den gesicherten Fakten weg, indem sie viele Episoden um &bdquo;Julchen&ldquo; in ihren eigenen Geburtsort Trier und ins Moseltal versetzte. Carl Zuckmayer (1896&ndash;1977) hielt sich mehr an die Fakten, machte das &bdquo;Julchen&ldquo; jedoch in dem Schauspiel &bdquo;Schinderhannes&ldquo; mehr zur Randfigur. </p>
<p>W&auml;hrend der 1990-er Jahre wurde in der Naheregion das Theaterst&uuml;ck &bdquo;Julchen oder das zweite Leben&ldquo; von Armin Peter Faust aus Weierbach h&auml;ufig aufgef&uuml;hrt. Damals lebten in Weierbach noch mindestens acht Nachkommen des &bdquo;Julchens&ldquo;.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/julchen-blasius/J/175.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JEMENWARAN</title>
			<description><![CDATA[<p>Der Zoologe Wolfgang B&ouml;hme entdeckte 1984 in einem Naturfilm des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) &uuml;ber den Nordjemen eine zuf&auml;llig von dem M&uuml;nchener Filmproduzenten Wieland Lippoldm&uuml;ller gedrehte Szene mit einem Waran. Diese Tatsache lie&szlig; den am Bonner Museum Koenig t&auml;tigen Wissenschaftler aufhorchen, weil bis dahin von dort kein solches Reptil bekannt war. </p>
<p>B&ouml;hme nahm mit dem Filmproduzenten Kontakt auf und erfuhr, dass der Waran in einem Gebiet gefilmt wurde, in welchem die K&uuml;stenw&uuml;ste (Tihama) des Roten Meeres in die Gebirgstihama &uuml;bergeht. Die Filmleute &uuml;berraschten das Tier in einem Trockenflussbett (Wadi), etwa 10 Kilometer n&ouml;rdlich des Ortes Ass Sokhna entfernt, dabei, als es auf einen kleinem Baum klettern wollte. Das Fundgebiet und das Baumklettern sprachen gegen einen W&uuml;stenwaran wie den aus dem benachbarten Saudi-Arabien bekannten &bdquo;Varanus griseus&ldquo;. </p>
<p>Auf einer Kopie der Filmszene erkannte B&ouml;hme, dass es sich um ein Tier handelte, das dem afrikanischen Steppenwaran (Varanus exanthematicus) &auml;hnelte. Daraufhin plante man, w&auml;hrend einer Forschungsreise vom Januar bis April 1985 f&uuml;r zwei vom Museum Koenig in Bonn zu betreuende Diplomarbeiten &uuml;ber die jemenitische Reptilien- und Amphibienfauna sollten ein oder mehrere Exemplare gefangen und mit nach Deutschland gebracht werden. Doch die Studenten Johannes Peter Fritz und Felix Sch&uuml;tte entdeckten in dem schwer zug&auml;nglichen Fundgebiet keinen einzigen Waran. </p>
<p>In der Folgezeit geriet der mysteri&ouml;se Waran im Museum Koenig nicht in Vergessenheit. Dort zeigte man unter anderem dem amerikanischen Waran-Experten Walter Auffenberg aus Gainsville (Florida) bei einem Arbeitsbesuch die Filmszene mit dem Waran und dieser deutete das Reptil als neue Art. </p>
<p>Im Sp&auml;therbst 1985 sah der Londoner Herpetologe Edwin Nicholas Arnold bei einem Symposium &uuml;ber die Zoologie des Nahen Ostens in Mainz erstmals Bilder des r&auml;tselhaften Warans. Dabei erinnerte er sich an zwei Steppenwaran-Pr&auml;parate des Britischen Museums, die aus Al Khobar bei Aden im S&uuml;djemen stammen sollten. Das wurde jedoch bezweifelt, weil man den f&uuml;r einen Steppenwaran ungew&ouml;hnlichen Fundort als Etikettenverwechslung der im 19. Jahrhundert auch in Somalia t&auml;tigen Sammler deutete. </p>
<p>Auf Wunsch des Museums Koenig suchte Beat Sch&auml;tti vom Zoologischen Museum Z&uuml;rich bei einer Jemenreise, die vor allem Schlangen gewidmet war, das Gebiet von As Sokhna auf, fing dort &uuml;berraschenderweise acht Warane und importierte sie in die Schweiz. Sechs Exemplare kamen in den Z&uuml;richer Zoo in die Obhut von Rene Honegger, zwei ins Bonner Museum Koenig. Nach einem Zeitungsartikel im Bonner &bdquo;General-Anzeiger&ldquo; am 10. Dezember 1986 &uuml;ber die sensationelle Entdeckung teilte der Freiburger Professor Horst Kopp brieflich mit, er habe im Nordjemen, etwa 20 Kilometer &ouml;stlich von Bajil, einen Waran beobachtet und fotografiert. Das seinem Schreiben beigelegte Foto zeigte dieselbe Waranform wie bei As Sokhna. </p>
<p>Drei Jahre nach der Entdeckung des r&auml;tselhaften Warans im Fernsehen kam diese Tierart zu einem wissenschaftlichen Namen: Der Reptilienexperte Wolfgang B&ouml;hme beschrieb sie 1987 als Jemenwaran und bezeichnete sie als &bdquo;Varanus jemenensis&ldquo;.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/jemenwaran/J/174.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JUDO</title>
			<description><![CDATA[<strong>Judo</strong> f&ouml;rdert nicht nur k&ouml;rperliche Fitness, sondern auch geistiges Training.<br />
<br />
<strong>Judo</strong> ist eine japanische Kampfsportart, was &uuml;bersetzt sanfter Weg hei&szlig;t. <br />
<br />
Das Motto dieser Sportart ist &quot;Siegen durch Nachgeben&quot;. <br />
Erfunden hat diese Sportart der Professor Jigoro Kano. <br />
<br />
Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde <strong>Judo</strong> zu einer Wettkampfsportart angepasst. Dazu wurden alle t&ouml;dlichen Techniken entfernt, um aus dieser reinen Selbstverteidigungskunst ein Training f&uuml;r Geist und K&ouml;rper zu machen. Es sind haupts&auml;chlich Wurf-, Hebel-, W&uuml;rge- und Haltetechniken die &uuml;brig bleiben.<br />
<br />
<strong>Judo</strong> ist nicht nur ein Sport zur Verbesserung des K&ouml;rpers. Es ist au&szlig;erdem ein geistiger Weg der Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung.<br />
<br />
<strong>Es gibt 2 philosophische Grundprinzipien: </strong><br />
Das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen. <br />
Der bestm&ouml;gliche Einsatz von K&ouml;rper und Geist.<br />
<br />
Das Ziel im <strong>Judo</strong> ist es, diese Prinzipien in sich zu Tragen und sie auf der Judomatte in jeder Bewegung auszudr&uuml;cken.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/judo/J/45.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JURAVENATOR</title>
			<description><![CDATA[Ein sensationeller Dinosaurier-Fund ist 1998 im rund 150 Millionen Jahre alten Plattenkalk der Fr&auml;nkischen Alb in der Gegend von Solnhofen in Bayern gegl&uuml;ckt. Dabei handelt es sich um einen Raub-Dinosaurier namens <strong>Juravenator </strong>starki aus der Jurazeit.
<p>Die aufsehenerregende Entdeckung gelang den Br&uuml;dern Hans Wei&szlig; und Klaus-Dieter-Wei&szlig; im Steinbruch bei Schamhaupten. Beide unterst&uuml;tzten die wissenschaftliche Ausgrabung des Jura-Museums Eichst&auml;tt als Grabungshelfer.</p>
<p>Die zeitaufw&auml;ndige Pr&auml;paration des Fundes nahm Pino V&ouml;lkl vom Jura-Museum Eichst&auml;tt vor. Die sich anschlie&szlig;ende wissenschaftliche Bearbeitung erfolgte durch die Pal&auml;ontologen Ursula G&ouml;hlich vom Department f&uuml;r Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t in M&uuml;nchen und Luis M. Chiappe vom Natural History Museum of Los Angeles.</p>
<p>Erst im M&auml;rz 2006 wurde die wissenschaftliche Senation publik. Der Gattungsname <strong>Juravenator</strong> hei&szlig;t zu deutsch &quot;Juraj&auml;ger&quot;. Jura steht f&uuml;r die Jurazeit und die Fr&auml;nkische Alb, die man auch Fr&auml;nkischer Jura nennt, lateinisch Venator hei&szlig;t J&auml;ger. Der Artname starki erinnert an die Besitzer des Steinbruches bei Schamhaupten namens Stark. </p>
<p>Das Reptil von der Gr&ouml;sse einer Gans geh&ouml;rt zur Gruppe der so genannten Coelurosaurier. So bezeichnet man Fleisch fressende kleine Saurier, die auf zwei Beinen gingen. </p>
<p>Das Tier lebte einst auf einer Insel im flachen Jurameer, das damals ganz S&uuml;ddeutschland bedeckte. Das aussergew&ouml;hnliche Fossil kam bei einer Grabung des Jura-Museums Eichst&auml;tt bei Schamhaupten im Naturpark Altm&uuml;hltal zum Vorschein. </p>
<p>Das gut erhaltene Skelett des etwa 75 Zentimeter langen, jungen Dinosauriers &auml;hnelt laut Presseberichten sehr stark dem der V&ouml;gel. Diese gelten heute als die n&auml;chsten lebenden Verwandten der Dinosaurier. </p>
<p>Pal&auml;ontologen glauben, der n&auml;chste unmittelbare Verwandte von <strong>Juravenator</strong> sei der gefiederte Dinosaurier Sinosauropteryx aus China gewesen. Sinosauropteryx wurde erstmals 1996 in Nordost-China entdeckt. Das Besondere an ihm sind die &Uuml;berreste seines Federkleides vom Kopf bis zum Schwanz. </p>
<p>Der Fund eines Sinosauropteryx-Weibchens mit zwei Eiern im K&ouml;rper war f&uuml;r die Wissenschaftler besonders interessant. Die Lage der Eier belegt paarige Eileiter wie bei Krokodilen. V&ouml;gel haben heute nur einen Eileiter. </p>
<p>Bei <strong>Juravenator</strong> fand man sogar Reste von Haut an den hinteren Gliedma&szlig;en sowie am Schwanz, aber keinerlei Spuren von Federn. </p>
<p>Die Federn k&ouml;nnten bei <strong>Juravenator</strong> im Laufe der Evolution wieder verlorengegangen sein. Denkbar ist auch, dass Jungtiere generell keine Federn trugen und sich diese erst bei erwachsenen Dinosauriern entwickelten. Eventuell verlor <strong>Juravenator</strong> seine Federn immer zu einer bestimmten Jahreszeit. M&ouml;glich ist jedoch auch, dass die Federn lediglich nicht erhalten blieben, was aber angesichts der gut konservierten Hautspuren eher unwahrscheinlich ist. </p>
<p>Die neu entdeckte Dinosaurierart war ungef&auml;hr so gro&szlig; wie ein heutiges Huhn mit einem relativ gro&szlig;en Kopf, extrem langem Schwanz und kr&auml;ftigen Hinterbeinen. Jede Hand an den Vorderbeinen trug drei krallenbewehrte Finger unterschiedlicher L&auml;nge. </p>
<p><strong>Juravenator </strong>besitzt einen &auml;hnlichen K&ouml;rperbau wie der Urvogel Archaeopteryx und weist gro&szlig;e &Uuml;bereinstimmungen mit dem nahe verwandten Raub-Dinosaurier Compsognathus auf.</p>
<p>Compsognathus kam schon 1858 im Plattenkalk der Fr&auml;nkischen Alb in einem Steinbruch von Jachenhausen bei Riedenburg zum Vorschein. Mit einer L&auml;nge von rund 70 Zentimetern gilt er als der kleinste Dinosaurier der Erde. <strong>Juravenator </strong>ist erst der zweite Dinosaurierfund aus dem Plattenkalk und geologisch etwas &auml;lter als der ber&uuml;hmte Urvogel Archaeopteryx.</p>
<p><strong>Juravenator </strong>starki wird in der Sammlung des Jura-Museums Eichst&auml;tt aufbewahrt.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/juravenator/J/167.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>JURA</title>
			<description><![CDATA[<p>Der <strong>Jura</strong> ist die zweite Periode des Erdaltertums (Mesozoikum). Das Erdaltertum begann vor etwa 245 Millionen Jahren und endete vor etwa 65 Millionen Jahren. <br />
</p>
<p>Der <strong>Jura</strong> w&auml;hrte vor etwa&nbsp;&nbsp;205 bis 130 Millionen Jahren. Er ist benannt nach dem Juragebirge in der Schweiz und in S&uuml;ddeutschland, dessen helle Kalke in der Jurazeit entstanden sind. <br />
</p>
<p>Der Begriff <strong>Jura</strong> f&uuml;r die hellen Kalke von Gebirgsteilen in der Schweiz und in S&uuml;ddeutschland wurde 1795 von dem deutschen Naturforscher und Geographen Alexander von Humboldt eingef&uuml;hrt. Dagegen wurde der Begriff Jura als Altersbezeichung 1829 von dem franz&ouml;sischen Geologen Alexandre Brogniart gepr&auml;gt. <br />
</p>
<p>In Deutschland unterscheidet man den <strong>Schwarzen Jura</strong>, <strong>Braunen Jura</strong> und <strong>Wei&szlig;en Jura</strong>. Aus dem Schwarzen Jura stammen die Meeressaurier von Holzmaden in Baden-W&uuml;rttemberg, aus dem Wei&szlig;en Jura die Urv&ouml;gel (Archaeopteryx), Flugsaurier und Dinosaurier (Compsognathus Juravenator) in Bayern (Solnhofen, Eichst&auml;tt Jachenhausen usw.)<br />
<font size="5" face="Times New Roman"> </font></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/jura/J/19.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/jura/J/19.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>JAHRESABSCHLUSS</title>
			<description><![CDATA[Jahresabschluss - Ein Jahresabschluss setzt sich aus der Handelsbilanz
und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen. Der Jahresabschluss wird jeweils für das vergangene Geschäftsjahr erstellt. Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft wird vom Vorstand erstellt und muss von einem staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfer auf seine Ordnungsmäßigkeit geprüft werden. Die Anforderungen an den Jahresabschluss werden durch verschiedene nationale und internationale Vorschriften bestimmt.


]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/jahresabschluss/J/2.html</link>
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		</item>
	</channel>
</rss>
