<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version="2.0">
	<channel>
		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen K</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben K bei KLIXS.de.</description>
		<link>http://www.KLIXS.de</link>
		<language>de-de</language>
		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 21:04:34 GMT</lastBuildDate>
		<generator>KLIXS - Deutschland</generator>
		<image>
			<url>http://www.KLIXS.de/images/klixs-rss.gif</url>
			<title>KLIXS - Deutschland</title>
			<link>http://www.KLIXS.de</link>
			<width>139</width>
			<height>38</height>
		</image>
		<item>
			<title>KFZ-ANZEIGEN</title>
			<description><![CDATA[Wer ein KFZ kaufen oder verkaufen m&ouml;chte, der kann dies&nbsp; beim Autoh&auml;ndler um die Ecke versuchen oder in seiner Tageszeitung eine Annonce aufgeben. Eine andere, meist g&uuml;nstigere, Alternative bietet das Schalten einer meist kostenlosen KFZ-Anzeige im Internet, was auf vielen Anzeigenportalen im Internet m&ouml;glich ist.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kfz-anzeigen/K/3165.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kfz-anzeigen/K/3165.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KERZEN</title>
			<description><![CDATA[Kerzen bestehen aus verschiedenen Materialen, sie k&ouml;nnen zum Beispiel aus &Ouml;l hergestellt werden, was auch einen sehr gro&szlig;en Anteil auf dem deutschen Markt ausmacht. Oder mann kann sie aus Palm&ouml;l herstellen , was weniger gefragt ist. Eine Kerze kann auch aus mischwachsen bestehen zum Beispiel aus Parafin und Stearin es gibt aber auch noch mehere Mischungsvarianten. Kerzen bringen Beruhigung durch Ihre gleichbleibende Flamme und dem gleichm&auml;&szlig;igem Abbrennen. Man sollte auch bei Kerzen auf Qualit&auml;t achten, daf&uuml;r gibt es extra das RAL-G&uuml;tezeichen. (Gepr&uuml;fte Qualit&auml;t)]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kerzen/K/2228.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kerzen/K/2228.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KREDIT</title>
			<description><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Der Begriff Kredit umschreibt im allgemeinen Sinne die Glaubw&uuml;rdigkeit gegen&uuml;ber Personen. Im engeren, wirtschaftlichen, Verst&auml;ndnis bezeichnet er das zeitweilige &Uuml;berlassen von finanziellen und materiellen Werten an Personen, Unternehmen oder Institutionen mit der Verpflichtung der R&uuml;ckgabe. Kredite sind in aller Regel entgeltlich, das hei&szlig;t, das Gew&auml;hren eines Kredites wird vom Kreditnehmer gegen&uuml;ber dem Kreditgeber verg&uuml;tet. Die gebr&auml;uchlichste Verg&uuml;tungsform sind Zinsen &ndash; prozentuale Aufschl&auml;ge auf den Kreditwert in Abh&auml;ngigkeit der Kreditlaufzeit. Neben Warenkrediten, die vornehmlich im Wirtschaftsleben eine Rolle spielen, k&ouml;nnen Privatpersonen zum Beispiel Konsumentenkredite der Banken zum Erwerb von G&uuml;tern oder Leistungen in Anspruch nehmen oder auch die oftmals bereits angebotenen Ratenzahlungen von Produzenten und H&auml;ndlern nutzen. Einfache und praktische Formen sind auch Dispositionskredite in Verbindung mit Girokonten oder Kreditkarten. Ein typisches Beispiel f&uuml;r die Finanzierung eines gr&ouml;&szlig;eren Vorhabens ist zum Beispiel ein Immobilienkredit. <o:p></o:p></span></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kredit/K/476.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kredit/K/476.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KEWPIE</title>
			<description><![CDATA[<p>ROSE CECIL O`NEILL</p>
<p>War die Sch&ouml;pferin der Kewpies. &Uuml;ber den Namen KEWPIE, gibt es viele Spekulationen, so wird er in Verbindung mit dem Liebesboten &quot;CUPID&quot; in Verbindung gebracht, was aber nicht der Fall zu sein scheint. KEWPIE( KJUPI) entspricht eher einem Fantasie Namen, der jedoch heute bei vielen Sammlern, und Liebhaber dieser wundervollen Figuren seine feste Bedeutung f&uuml;r diese Figuren geworden ist.<br clear="all" />
</p>
<p>Characteristisch sind die kleinen blauen &quot;FL&Uuml;GELANS&Auml;TZE&quot; am Hals jeden ORIGINALEN Kewpie.<br clear="all" />
</p>
<p>VIELE PORZELLAN PRODUZENTEN WOLLTEN AM ERFOLG der Kewpies teilhaben, jedoch OHNE LIZENZ mussten sie die Kewpie &auml;hnlichen Figuren OHNE Fl&uuml;gel schaffen.<br clear="all" />
</p>
<p>Rose O`NEILL kam auf Ihrer Suche nach Produzenten nach Deutschland. Sie wohnte, und arbeitete 3 Jahre in Rudolstadt/ Th&uuml;ringen. In Th&uuml;ringen fand sie die besten Modelleure und Maler der damaligen Zeit.<br clear="all" />
</p>
<p>Im kleinen Ort Schaala, bei Rudolstadt, fand Sie die erste Manufaktur( Hermann Voigt), der die Kewpies herstellte. Gleichzeitig begegnete sie in Ohrdruf dem &quot;PUPPENK&Ouml;NIG&quot; Gottfried Kestner. Bei Kestner wurde auch der erste Kewpie, der DENKER, 1909 produziert.<br clear="all" />
</p>
<p>In Schaala wurden die Reiter produziert. KEWPIES auf Spielzeug Tieren.<br clear="all" />
</p>
<p>1917 wurde w&auml;hrend des ersten Weltkrieges ein Handelsschiff der kaiserlichen Flotte im Mittelmeer von den Engl&auml;ndern versenkt.<br clear="all" />
</p>
<p>An Bord ca.10.000 Reiter Kewpies f&uuml;r Borgfeldt, New York.Sie erreichten daher nie ihr Ziel, und sind heute ABSOLUTE Rarit&auml;ten, die im Antik Handel sehr hoch bewertet werden.<br clear="all" />
</p>
<p>GOEBEL in Oberfranken begann Kewpies mit Attributen zu schaffen, sogenannte ACTION KEWPIES.<br clear="all" />
</p>
<p>ALLE Kewpies wurden als BISQUIT Figuren geschaffen.<br clear="all" />
</p>
<p>Ca.1919, nach dem ersten Weltkrieg, endeten die Handelsbeziehungen mit Deutschland.<br clear="all" />
</p>
<p>Rose traf in Amerika den damals jungen Modelleur Joseph Kallus, der die Rechte &uuml;bernahm, und auch eigene Kewpies schuf, unter dem Namen CAMEO.Nach seinem Tod, bekam die Rechte an den Kewpies, RITA ABRAHAM, die Nichte von Joseph.Sie verkaufte das Copyright und Rechte an James.E Skahill, JESCO Imports, der diese Rechte heute noch besitzt.<br clear="all" />
</p>
<p>Es gibt eine un&uuml;berschaubare Zahl von Kewpies, ABER begehrt, selten und wertvoll sind nur&nbsp;die TH&Uuml;RINGER PORZELLAN KEWPIES.<br clear="all" />
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kewpie/K/2266.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kewpie/K/2266.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KOCHMESSER</title>
			<description><![CDATA[<p>Kochmesser gibt es f&uuml;r viele verschiedene Einsatzzwecke: zum Schneiden von Fleisch, Gem&uuml;se und Fisch gibt es bestimmte Messer, zum Sch&auml;len und Hacken wieder andere. Die Vielfalt bei Kochmessern ist sehr breit gef&auml;chert, ebenso wie die Verarbeitung und die Materialien. Es gibt handgeschmiedete Messer ebenso wie industriell gefertigte, Messer aus Edelstahl, Damaszenerstahl oder sogar Porzellan sind erh&auml;ltlich.</p>
<p>Bekannt f&uuml;r ihre Sch&auml;rfe und Schnitthaltigkeit sind japanische Kochmesser. Santoku etwa nennt man ein japanisches Allzweckmesser, ein Sashimimesser wird zum Filettieren und Zerteilen von Fisch verwendet. Auf eine lange Tradition blickt auch das Solinger Messerhandwerk zur&uuml;ck. Noch bis heute werden in Solinger Manufakturen hochwertige K&uuml;chenmesser gefertigt.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kochmesser/K/80.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kochmesser/K/80.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KOCHEN</title>
			<description><![CDATA[Das Kochen eines Nahrungsmittels hat den Zweck, dieses Nahrungsmittel leichter verdaulich und schmackhafter zu machen. Will man ein Stueck Fleisch kochen, um es als _Hauptspeise_ auf den Tisch zu bringen, so muss man in folgender Weise verfahren: Man bringt das Wasser, in welchem das Fleisch gekocht werden soll, zum Sieden und legt das Fleisch hinein. Durch das kalte Fleisch wird das Wasser abgekuehlt. <br />
<br />
Man l&auml;sst das Wasser stehen, bis es wieder siedet. Jetzt stellt man den Topf bei Seite und laesst abkuehlen, bis das Wasser nur noch lauwarm ist, rueckt den Topf jetzt wieder auf das Feuer und laesst ganz schwach weiterkochen, bis das Fleisch weich genug ist. Warum muss man das Fleisch so und nicht anders kochen? Legt man das Fleisch in das kochende Wasser, so gerinnt das Eiweiss an der Oberflaeche des Fleisches und schliesst den Fleischsaft so voellig ein, das nichts entweichen kann. Wuerde man das Fleisch jetzt weiterkochen, so wuerde mehr und mehr Eiweiss gerinnen und das Fleisch zaehe werden. Deshalb laesst man das Wasser abkuehlen, damit das Innere des Fleischstueckes die Temperatur des umgebenden Wassers annimmt. <br />
<br />
Jetzt stellt man es wieder auf das Feuer. Langsam wird das Wasser und mit ihm der Saft im Fleische heisser, und so kocht das Fleisch in seinem eigenen Safte weich. Das Resultat ist ein gutes Stueck Fleisch, saftig und leicht verdaulich. Will man jedoch eine gute _Suppe_ kochen, so muss man gerade entgegengesetzt verfahren. Der Zweck ist eine Fleischbruehe zu erhalten, welche die loeslichen Bestandteile des Fleisches enthaelt, und dies wird in folgender Weise erreicht: Das Fleisch wird in kleine Stuecke zerschnitten, mit kaltem Wasser aufgesetzt und ganz langsam zum Kochen gebracht. Im Anfange fuegt man kein Salz hinzu, damit die Fleischsalze um so leichter in das Wasser uebergehen. Hat es genuegend gekocht, so gibt man nach Geschmack Salz und Gewuerz hinzu. <br />
<br />
Will man irgend ein Nahrungsmittel auskochen, so muss man nach diesen Grundsaetzen handeln und immer wieder bedenken, dass der wichtigste Bestandteil des Fleisches und der Gemuese, n&auml;mlich das Eiweiss, durch die Hitze gerinnt. Beim Kochen des Fleisches werden diesem stets wichtige Bestandteile entzogen und deshalb ist es unbedingt erforderlich, die Fleischbruehe als Suppe auf den Tisch zu bringen oder das Gemuese in der Fleischbruehe zu kochen.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kochen/K/1822.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kochen/K/1822.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KLATSCHMOHN</title>
			<description><![CDATA[<p><font face="Arial">Der Klatschmohn (Papaver rhoeas), auch Mohnblume genannt, ist eine Bl&uuml;tenpflanze aus der Familie der Mohngew&auml;chs (Papaveraceae). Den Namen Klatschmohn erhielt die Pflanze, da ihre Bl&uuml;ten im Wind aneinander klatschen. Das Wort Mohn kommt vom althochdeutschen mage, das wiederum seinen Ursprung im griechischen Wort mekon f&uuml;r Mohn hat. Ein weiterer Name der Pflanze ist Feuermohn; in der Mundart wurde er auch als Klatschrose, Blutblume, Wilder Mohn, Grindmagen und Paterblume bezeichnet. Der Artname rhoeas stammt von Dioscurides, der eine griechische Mohnart mit &quot;mekon rhoeas&quot; bezeichnete, er leitet rhoeas von rhoia f&uuml;r fliessen ab und bezog sich damit auf den Milchsaft, der bei Verletzung<br />
der Pflanze austritt.</font></p>
<p><font face="Arial">Bl&uuml;ten&ouml;kologisch handelt es sich um eine Pollenblume, die keinen Nektar, daf&uuml;r Pollen im &Uuml;berschuss produziert.&nbsp;Der Pollen ist reich an Eiwei&szlig;, Fett, Kohlenhydraten und Vitaminen und ist somit ein gutes Lock- und Nahrungsmittel&nbsp;f&uuml;r Insekten mit bei&szlig;enden Mundwerkzeugen. Hier sammeln allerdings auch Bienen den Pollen, was sehr verwundert, da Bienen im Rot-Bereich fast blind sind und vom Klatschmohn nicht angelockt werden sollten. In diesem Falle werden sie durch die UV-reflektierenden Pollen im Vergleich zu den kontrastierenden dunklen Saftmalen angelockt.</font></p>
<p><font face="Arial">Der genaue Ursprung des Klatschmohns ist nicht bekannt, jedoch wird Eurasien bzw. Nordafrika angenommen und damit&nbsp;Gebiete, in denen schon lange Ackerbau betrieben wird. Mit dem Ackerbau hat sich auch der Klatschmohn &uuml;ber die ganze Welt verbreitet (Dauerfrostzone bis Subtropen) bevorzugt jedoch die n&ouml;rdliche gem&auml;&szlig;igte Zone. Mit dieser Ausbreitungsstrategie geh&ouml;rt der Klatschmohn zu den so genannten hemerochoren Pflanzen, also den Pflanzen, die durch menschliches Zutun Gebiete besiedeln, in denen sie nicht urspr&uuml;nglich beheimatet sind und die sie ohne die bewusste <br />
oder unbewusste Verbreitung durch den Menschen nicht erreicht h&auml;tten. Typischer Verbreitungsweg f&uuml;r den Klatschmohn ist die Verunreinigung von Getreidesaatgut durch Klatschmohn (so genannte Speirochorie).</font></p>
<p><font face="Arial">Klatschmohn ist eine 30 bis 80 cm hoch werdende, einj&auml;hrige bis zweij&auml;hrige krautige Pflanze mit rauen, fiederschnittigen Bl&auml;ttern. Die St&auml;ngel sind sehr d&uuml;nn, wenig verzweigt und behaart. Am Ende der St&auml;ngel bildet sich eine einzelne Bl&uuml;te. Die 5 bis 10 cm gro&szlig;en, knallroten Bl&uuml;ten erscheinen von Mai bis Juli, wobei die Gr&ouml;&szlig;e erheblich variieren kann. Die Bl&uuml;te selbst besteht aus zwei behaarten Kelchbl&auml;ttern (die nach Bildung der Kronbl&auml;tter abfallen) und 4 roten Bl&uuml;tenkronbl&auml;ttern. Diese sind sehr d&uuml;nn und fragil. Sie &auml;hneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Aus dem Fruchtknoten bildet sich die typische Samenkapsel welche einige hundert sehr kleine (bis 1 mm) dunkle Samenk&ouml;rner (Mohnk&ouml;rner) enth&auml;lt. Die Samen rasseln in der ca. 2 cm gro&szlig;en Kapsel. Die Samen werden aus der Kapsel durch den Wind ausgestreut.</font></p>
<p><font face="Arial">Fr&uuml;her baute man den Klatschmohn auch bewusst zusammen mit dem Korn an, weil an seine Samen als W&uuml;rzmittel f&uuml;r Brot und Kuchen verwendete. Aus dem Same gewann man auch &Ouml;l, das man als Ersatz f&uuml;r Oliven&ouml;l verwendete. Selbst die Bl&uuml;tenbl&auml;tter wurden von Kindern zur Herstellung von Sirup gesammelt. Auch zur Verbesserung des Aussehens von Teemischungen wurden die roten, getrockneten Bl&uuml;tenbl&auml;tter verwendet. </font></p>
<p><font face="Arial">Der Klatschmohn galt fr&uuml;her als bedeutsame Heilpflanze. Die Kronbl&auml;tter wurden zur Herstellung roter Tinte verwendet. Das bulgarische Wort f&uuml;r Braut, &quot;bulka&quot;, bedeutet gleichzeitig Klatschmohn.</font></p>
<p><font face="Arial">Der Klatschmohn bevorzugt warme, sonnige und trockene Pl&auml;tze. Er gedeiht auf n&auml;hrstoff- und kalkreiche Lehmb&ouml;den. In Gebieten mit sandigen B&ouml;den wird der Klatschmohn vom &auml;hnlichen, aber blasser gef&auml;rbten Saatmohn vertreten. Die Pflanze w&auml;chst auf &Auml;ckern und Wegr&auml;ndern. Der Klatschmohn s&auml;ht sich selbst aus und erscheint j&auml;hrlich, solange die Bodenoberfl&auml;che nicht gest&ouml;rt wird.</font></p>
<p><font face="Arial">Prinzipiell enthalten alle Pflanzenteile das schwach giftige Alkaloid Rhoeadin, insbesondere der wei&szlig;e Milchsaft. Die Samen sind ungef&auml;hrlich. Nach Verzehr gr&ouml;&szlig;erer Mengen kann es zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen, Erbrechen, Kr&auml;mpe, Durchfall und Schl&auml;frigkeit kommen. Der lateinische Gattungsname Papaver wird mit dem keltischen Ausdruck &quot;papa&quot; (Brei) in Verbindung gebracht. Den Kindern wurde n&auml;mlich Mohn als Schlafmittel ins Essen gemischt. Die Droge zeigt neben seiner beruhigenden Eigenschaft auch eine hustenstillende Wirkung, denn sie war Bestandteil von Brust- und Hustentees. Die Pflanze findet heutzutage jedoch so gut wie keine medizinische Anwendung mehr. </font></p>
<p><font face="Arial">Das im Schlafmohn enthaltene Morphin ist im Klatschmohn nicht enthalten.</font></p>
<p><font face="Arial">Klatschmohn ist giftig f&uuml;r Pfere, Rinder und K&uuml;he sowie f&uuml;r Schweine. Die Vergiftungssymptome sind nerv&ouml;se Erregungszust&auml;nde, Magen- und Darmbeschwerden; die Tiere werden unruhig und schreckhaft; es kann zu Raserei kommen sowie zu epileptischen Kr&auml;mpfen und Bewu&szlig;tlosigkeit. </font></p>
<p><font face="Arial">Im englischsprachigen Raum ist der Klatschmohn ein Symbol f&uuml;r das Gedenken an gefallene Soldaten. Dies geht zur&uuml;ck auf den Ersten Weltkrieg, in dem auf den frisch aufgesch&uuml;tteten H&uuml;geln der Soldatengr&auml;ber als erstes der Klatschmohn zu bl&uuml;hen begann.</font></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/klatschmohn/K/635.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/klatschmohn/K/635.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KURZSICHTIGKEIT</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Kurzsichtigkeit - Wenn der Augapfel zu lang ist</strong> </p>
<p>Der Brennpunkt liegt vor der Netzhaut. Ursache ist ein zu langer Augapfel. Gegenst&auml;nde werden erst kurz vor dem Auge gut erkannt und Entferntes wird nur unscharf gesehen. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kurzsichtigkeit/K/566.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kurzsichtigkeit/K/566.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KLAUS-GÜNTHER</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Klaus G&uuml;nther</strong>, geboren am 12. Juli 1932 in M&uuml;nchr&ouml;den bei Coburg. Er bearbeitete 1960 in einer Dissertation den altsteinzeitlichen Fundplatz Balver H&ouml;hle im H&ouml;nnetal bei Balve in Nordrhein-Westfalen. </p>
<p>Danach ging er in den arch&auml;ologischen Landesdienst Nordrhein-Westfalens. </p>
<p>1972 wurde er Leiter der Au&szlig;enstelle des Westf&auml;lischen Amtes f&uuml;r Bodendenkmalpflege in Bielefeld. </p>
<p><strong>Klaus G&uuml;nther</strong> f&uuml;hrte 1964 den Begriff Sp&auml;tacheul&eacute;en in die Fachliteratur ein.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/klaus-guenther/K/565.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/klaus-guenther/K/565.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KESSLER-ZWILLINGE</title>
			<description><![CDATA[<p>Das ber&uuml;hmteste deutsche K&uuml;nstlerinnen-Zwillingspaar sind Alice und Ellen Kessler. Die beiden 1,75 Meter gro&szlig;en, blonden und langbeinigen T&auml;nzerinnen eroberten nicht nur in Deutschland die B&uuml;hne, die Leinwand und den Bildschirm. Der Name &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; gilt international als Markenzeichen f&uuml;r brillant-perfekte Tanz- und Gesangskunst im Revuestil. </p>
<p>Alice und Ellen Kessler kamen am 20. August 1936 als eineiige Zwillingst&ouml;chter des Ingenieurs Paul Kessler in Nerchau (Sachsen) zur Welt. Alice war die Erstgeborene, Ellen die Zweitgeborene. Ihr Vater schickte beide als Sechsj&auml;hrige zum Ballettunterricht, damit sie lernen sollten, sich grazi&ouml;s zu bewegen. Doch dabei blieb es nicht. 1947 nahm das Kinderballett der Leipziger Oper die beiden Schwestern auf. 1950 haben sie mit Auszeichnung die Aufnahmepr&uuml;fung der Operntanzschule bestanden. </p>
<p>Die Familie Kessler zog 1952 aus der damaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in die Bundesrepublik Deutschland. Auch hier setzten die Zwillinge ihre Tanzausbildung fort. Beide gaben bald ihre urspr&uuml;nglichen Berufsziele auf. Alice hatte Modezeichnerin und Ellen &Auml;rztin werden wollen. </p>
<p>1952 wurden die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; vom D&uuml;sseldorfer Revuetheater &bdquo;Palladium&ldquo; engagiert. Dort sah sie 1955 der Direktor des Pariser &bdquo;Lido&ldquo;, Pierre Louis Guerin, und verpflichtete sie an sein weltber&uuml;hmtes Variet&eacute; auf den Champs-&Eacute;lys&eacute;es. Alice sagte hierzu: &bdquo;Es war ein unbeschreibliches Gef&uuml;hl, als wir Guerins Angebot erhielten. F&uuml;nf Jahre Lido. Es war f&uuml;r uns so wie die erste Mondlandung f&uuml;r einen Astronauten&ldquo;. Und Ellen meinte: &bdquo;Wir haben geglaubt, die Sterne zu erreichen, als wir am ersten Abend zum ,Arc de Triomphe&lsquo; gingen&ldquo;.</p>
<p>Im &bdquo;Lido&ldquo; tanzte sich das Zwillingspaar innerhalb eines Jahres an die Spitze der britischen Tanzgruppe &bdquo;Blue-Bell-Girls&ldquo;. Nach dem Ablaufen des Vertrages mit dem &bdquo;Lido&ldquo; 1960 gingen die beiden Schwestern nach Italien.</p>
<p>Die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; tanzten und sangen auf s&auml;mtlichen gro&szlig;en Showb&uuml;hnen der Welt. Au&szlig;er im D&uuml;sseldorfer &bdquo;Palladium&ldquo; und im Pariser &bdquo;Lido&ldquo; gastierten sie im &bdquo;Persian Room&ldquo; in New York, im Pariser &bdquo;Olympia&ldquo;, im &bdquo;Palm Beach&ldquo; in Cannes, im Londoner &bdquo;Savoy Hotel&ldquo;, im &bdquo;Sands Hotel&ldquo; und im &bdquo;MGM-Hotel&ldquo; in Las Vegas, im &bdquo;Mandarin Hotel&ldquo; in Hong Kong, im &bdquo;Tamanaco Hotel&ldquo; in Caracas und im &bdquo;South Sydney League Club&ldquo; in Sydney. </p>
<p>Auf dem Bildschirm sah man die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; in Deutschland unter anderem in &bdquo;Zu jung, um blond zu sein&ldquo;, &bdquo;Lieben Sie Show?&ldquo;, &bdquo;Alice and Ellen Kessler Show&ldquo;, &bdquo;Spiegelbilder Kessler Show&ldquo;, &bdquo;Das ist ihr Leben&ldquo;, &bdquo;Alice und Ellen im Gespr&auml;ch&ldquo; und &bdquo;Die sieben Tods&uuml;nden&ldquo;. Au&szlig;erdem traten sie in zahlreichen Fernsehshows in den USA, Frankreich, Italien, England, S&uuml;damerika, Japan, Hong Kong, &Ouml;sterreich, Spanien, Holland und Australien auf. </p>
<p>Zu den deutschen Filmen der &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; geh&ouml;ren &bdquo;Okay Mama&ldquo; (1955), &bdquo;Der Bettelstudent&ldquo; (1956), &bdquo;Scherben bringen Gl&uuml;ck&ldquo; (1957), &bdquo;Die Zwillinge vom Zillertal&ldquo; (1957), &bdquo;Tabarin&ldquo; (1957), &bdquo;Vier M&auml;del aus der Wachau&ldquo; (1957), &bdquo;Mit Rosen f&auml;ngt die Liebe an&ldquo; (1957), &bdquo;Gr&auml;fin Maritza&ldquo; (1957), &bdquo;Der Graf von Luxemburg&ldquo; (1958), &bdquo;Mein M&auml;dchen war ein Postillion&ldquo; (1958), &bdquo;Mein Schatz ist aus Tirol&ldquo; (1958). </p>
<p>Weitere Streifen drehten die Kessler-Zwillinge in Frankreich (&bdquo;La Francaise et l&rsquo;Amour&ldquo;, &bdquo;Les Magiciennes&ldquo;) und Italien (&bdquo;Gli Invasori&ldquo;, &bdquo;Ill Giovedi&ldquo;, &bdquo;Il Complesso&ldquo;).</p>
<p>1961 standen die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; in Italien f&uuml;r ihre erste Fernsehserie vor der Kamera. Sie waren in Italien die ersten Frauen, die auf der Mattscheibe ihre wohlgeformten Beine zeigten. Obwohl dies in dicken und undurchsichtigen Strumpfhosen geschah, st&ouml;hnten viele S&uuml;ditaliener &bdquo;Mama mia&ldquo;. 1962 w&auml;hlten die Kesslers Italien als Wohnsitz.</p>
<p>Mit zunehmendem Alter spezialisierten sich die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; auf anspruchsvollere St&uuml;cke. 1976 beispielsweise traten sie am M&uuml;nchner &bdquo;G&auml;rtnerplatztheater&ldquo; als &bdquo;Anna I&ldquo; und &bdquo;Anna II&ldquo; in dem Ballett &bdquo;Die sieben Tods&uuml;nden der Kleinb&uuml;rger&ldquo; von Bert Brecht (1898&ndash;1956) und Kurt Weill (1900&ndash;1950) auf. Damit hatte man die Grundidee verwirklicht, ein pers&ouml;nlichkeitsgespaltenes M&auml;dchen von Zwillingen darstellen zu lassen. </p>
<p>Die 43-j&auml;hrige Ellen Kessler erkl&auml;rte 1979 in einem Interview mit der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; vor dem Auftritt bei einem Gala-Abend f&uuml;r 1500 Friseure in Travem&uuml;nde (Schleswig-Holstein), sie h&auml;tten schon mit 18 gedacht, &bdquo;mit 30 ist alles vorbei, dann sind wir alt&ldquo;. Doch jetzt seien beide Anfang 40, und es sehe so aus, als ob es noch weitergehe, auch &uuml;ber die Mitte der 1970-er Jahre markierte Grenze hinaus: &bdquo;Wir wollen nicht noch mit 50 mit Netzstr&uuml;mpfen und Grauhaar herumflattern&ldquo;.</p>
<p>Alice Kessler sagte beim selben Interview: &bdquo;Ich find&rsquo; das Altwerden nicht unbedingt was Sch&ouml;nes oder freue mich darauf. Aber Angst vorm Altwerden hab&rsquo; ich nicht &ndash; und man ist ja auch nur so alt, wie man sich f&uuml;hlt&ldquo;.</p>
<p>1987 wurden die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; mit dem &bdquo;Bundesverdienstkreuz am Bande&ldquo; ausgezeichnet. F&uuml;r ihre Verdienste bei der deutsch-italienischen Verst&auml;ndigung erhielten sie den Premio &bdquo;Capo Circe&ldquo;. </p>
<p>Das italienische RAI-Fernsehen engagierte 1988 die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; f&uuml;r eine Quizshow-Serie &bdquo;Die Fabrik der Tr&auml;ume&ldquo;, in der Alice und Ellen getrennt auftraten. 1992 feierte &bdquo;Deutschlands Showexport&ldquo; sein 40-j&auml;hriges B&uuml;hnenjubil&auml;um.</p>
<p>Schallplatten der &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; entstanden in Deutschland, Italien, Frankreich, den USA, Japan und Spanien. Auch als Schriftstellerinnen haben sich die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; bet&auml;tigt. Aus ihrer Feder stammen die B&uuml;cher &bdquo;Fr&ouml;hliche Wege zu einem v&ouml;llig neuen Fitnessgef&uuml;hl&ldquo; (1983) und ihre Autobiographie &bdquo;Eins und Eins ist Eins&ldquo; (1996). </p>
<p>Alice Kessler hatte eine feste Beziehung mit dem franz&ouml;sischen S&auml;nger Marcel Amont, Ellen mit dem italienischen Schauspieler Umberto Orsini. Dass sie nicht geheiratet haben, f&uuml;hren Alice und Ellen nicht auf ihren Beruf oder ihr Zwillingsdasein, sondern auf die Sterne zur&uuml;ck. Eine Astrologin hatte ihnen prophezeit, im Haus der Ehe sei f&uuml;r sie nichts vorgesehen. </p>
<p>Seit 1986 bewohnen die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; ein Doppelhaus in Gr&uuml;nwald bei M&uuml;nchen, in dem der Wohn- und B&uuml;robereich nur mit verschiebbaren Trennw&auml;nden abgeteilt sind. </p>
<p>Charakterlich sind die &bdquo;Kessler-Zwillinge&ldquo; sehr verschieden. Die optimistischere Ellen mit den Gr&uuml;bchen im Kinn erkl&auml;rte in einem Interview mit der Tageszeitung &bdquo;Die Welt&ldquo;, ihre Schwester Alice sei introvertierter, ruhiger, &uuml;berlegter. Die z&ouml;gernde Alice sagte &uuml;ber Ellen, diese sei spontaner, aggressiver und treffe schneller Entscheidungen. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kessler-zwillinge/K/554.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kessler-zwillinge/K/554.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KLEOPATRA</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=350240"><img alt="Kleopatra" hspace="5" vspace="5" src="http://data1.blog.de/media/240/350240_c3a5f7bfdb_s.jpg" /></a></p>
<p>&Auml;gyptens bedeutendste K&ouml;nigin und letzte Herrscherin der Ptolem&auml;er-Dynastie war Kleopatra VII. die Gro&szlig;e (69&ndash;30 v. Chr.). Nach M&uuml;nzportr&auml;ts zu schlie&szlig;en trug sie eine Hakennase und ist keine besonders sch&ouml;ne Frau gewesen. Chronisten zufolge machte sie dieses Manko jedoch durch ungew&ouml;hnlichen Charme und Geist wett. Ihre beiden r&ouml;mischen Geliebten, Caesar und Marcus Antonius, sie selbst und ihr Sohn Caesarion endeten tragisch.</p>
<p>Das Leben von Kleopatra VII. begann Ende des Jahres 69 v. Chr. Ihr Vater Ptolemaios XII. hatte drei T&ouml;chter und zwei S&ouml;hne. Nach dem Tod ihres Vaters bestieg die 18-j&auml;hrige 51 v. Chr. zusammen mit ihrem Bruder und Gemahl Ptolemaios XIII. den &auml;gyptischen Thron. 48 v. Chr. wurde Kleopatra VII. von den Anh&auml;ngern Ptolemaios&rsquo; XIII. vertrieben. </p>
<p>Ebenfalls 48 v. Chr. hielt sich Caesar (100&ndash;44 v. Chr.) bei der Verfolgung des fl&uuml;chtigen Feldherrn Pompejus (106&ndash;48 v. Chr.), den man auf Gehei&szlig; Ptolemaios&rsquo; XIII. erschlug, in Alexandria auf. Zu ihm lie&szlig; sich Kleopatra &ndash; unbemerkt von den Wachen ihres feindlichen Bruders &ndash; in einer Teppichrolle bringen. Die 21-J&auml;hrige wurde die Geliebte des 52-j&auml;hrigen Caesar und schenkte ihm 47 v. Chr. den Sohn Caesarion. </p>
<p>Kleopatra konnte mit Caesars Unterst&uuml;tzung den Thron zur&uuml;ckgewinnen. Caesar hatte zun&auml;chst in dem Streit vermitteln wollen, dann aber Partei f&uuml;r Kleopatra ergriffen. Bei den folgenden K&auml;mpfen ist Ptolemaios XIII. besiegt worden. </p>
<p>Von 47 bis 44 v. Chr. regierte Kleopatra zusammen mit ihrem Bruder Ptolemaios XIV. &uuml;ber &Auml;gypten. Auf Einladung Caesars hielt sich Kleopatra von 46 bis 44 v. Chr. in Rom auf. Dort wohnte sie nicht weit entfernt davon, wo sich Caesar mit seiner Gemahlin Calpurnia aufhielt. Nach Caesars Ermordung am 15. M&auml;rz 44 v. Chr. kehrte Kleopatra nach &Auml;gypten zur&uuml;ck. Noch 44 v. Chr. erhob sie ihren Sohn Caesarion (Ptolemaios XV.) zum Mitregenten, nachdem Ptolemaios XIV. gestorben war.. </p>
<p>Im r&ouml;mischen B&uuml;rgerkrieg 43/42 v. Chr. verhielt sich Kleopatra neutral. Deswegen wurde sie 42 v. Chr. von dem Feldherrn und Staatsmann Marcus Antonius (82&ndash;30 v. Chr.) nach Tarsus vorgeladen. Bei dem Treffen mit dem eher simplen, aber mutigen Antonius pr&auml;sentierte sich Kleopatra fast nackt. Sie trug nur ihren Juwelenschmuck und eine Art Tanga aus Perlen. </p>
<p>Antonius verliebte sich in Kleopatra und f&uuml;hrte fortan mit ihr ein Luxus- und Lotterleben. Bei Festspielen in Alexandria beispielsweise soll ein enger Vertrauter des Antonius nackt als Meeresgott und von Kopf bis Fu&szlig; in gr&uuml;ne Farbe getaucht aufgetreten sein. Kleopatra soll zum Dessert eine der beiden kostbarsten Perlen jener Zeit in Essig geworfen und das Getr&auml;nk geschl&uuml;rft haben.</p>
<p>43 v. Chr. bildeten die r&ouml;mischen Staatsm&auml;nner Octavian (63 v. Chr.&ndash;14 n. Chr.), sp&auml;ter Augustus genannt, Marcus Antonius und Lepidus (um 90&ndash;13/12 v. Chr.) das Triumvirat (Dreim&auml;nnerbund) gegen den r&ouml;mischen Senat und die M&ouml;rder C&auml;sars. Die C&auml;sarm&ouml;rder Brutus und Cassius wurden 42 v. Chr. in der Doppelschlacht bei Philippi von Antonius besiegt und begingen Selbstmord. </p>
<p>40 v. Chr. bereinigten die drei Triumvirn im Vertrag von Brundisium ihre Differenzen und beschlossen eine Art Reichsteilung: Octavian erhielt den Westen des r&ouml;mischen Reiches, Marcus Antonius den Osten und Lepidus Afrika, Italien blieb neutrale Zone. </p>
<p>Seit 37 v. Chr. lebten Kleopatra und Marcus Antonius in Alexandria. Nach dem Sieg von Antonius &uuml;ber Armenien 34 v. Chr. sah sich Kleopatra &ndash; nun &bdquo;K&ouml;nigin der K&ouml;nige&ldquo; genannt &ndash; ihrem Traumziel eines &auml;gyptisch-ostmediterranen Riesenreiches n&auml;her.</p>
<p>32 v. Chr. gab Octavian das &ndash; wom&ouml;glich gef&auml;lschte &ndash; Testament des Marcus Antonius bekannt, wonach dieser sein Land Kleopatra und den gemeinsamen Kindern vermachte. Daraufhin beschloss der r&ouml;mische Senat den Krieg gegen Antonius und Kleopatra. </p>
<p>In dem Streit zwischen Octavian und Marcus Antonius spielte die R&ouml;merin Octavia (um 70&ndash;11 v. Chr.) eine tragische Rolle: Einerseits war sie die Schwester Octavians, andererseits seit 40 v. Chr. die Frau von Marcus Antonius. Aus diesem Grund versuchte sie, zwischen beiden diplomatisch zu vermitteln, was ihr schlecht gelohnt wurde: 32 v. Chr. schickte ihr Marcus Antonius den Scheidebrief. </p>
<p>31 v. Chr. endete die Seeschlacht bei Aktium vor der nordwestgriechischen K&uuml;ste durch die Niederlage von Marcus Antionus und Kleopatra gegen Octavian. Am 1. August 30 v. Chr. eroberte Octavian die &auml;gyptische Hauptstadt Alexandria. Noch am selben Tag st&uuml;rzte sich Marcus Antonius in sein Schwert und starb. </p>
<p>Der Sieger Octavian erlaubte Kleopatra, ein pomp&ouml;ses Begr&auml;bnis f&uuml;r Antonius auszurichten und wollte sie anschlie&szlig;end im Triumphzug in Rom vorf&uuml;hren. Doch dazu kam es nicht. Als eine r&ouml;mische Abordnung Kleopatra abholen wollte, lag diese tot am Grab des Antonius. Zwei kleine Einstiche am Arm lie&szlig;en vermuten, dass Kleopatra Selbstmord durch den Biss einer Giftschlange begangen hatte. </p>
<p>Kleopatras Sohn Caesarion ist nach der Einnahme Alexandrias von Oktavian hingerichtet worden. Durch den Tod von Kleopatra und deren Erben erlosch die Dynastie der Ptolem&auml;er. &Auml;gypten wurde nun r&ouml;mische Provinz.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kleopatra/K/553.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kleopatra/K/553.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KOMODOWARAN</title>
			<description><![CDATA[<p>Steyn van Hensbroek, Gouverneur der Insel Flores (damals Niederl&auml;ndisch-Ostindien, heute Indonesien), entdeckte 1910 auf der Insel Komodo den <strong>Komodowaran</strong>. Im Jahr zuvor hatte ihn der Direktor des Zoologischen Museums und Botanischen Gartens in Buitenzorg (Java), Peter A. Ouwens, gebeten, bei seiner n&auml;chsten Inspektionsreise nach Komodo Einzelheiten &uuml;ber die dortigen &bdquo;Landkrokodile&ldquo; in Erfahrung zu bringen. </p>
<p>Van Hensbroek besuchte 1910 die Insel Komodo, wo ihm an der K&uuml;ste zwei niederl&auml;ndische Perlenfischer namens Aldegon und Kock &uuml;ber bis zu 7 Meter lange &bdquo;Monsterechsen&ldquo; berichteten, auf die sie bereits Jagd gemacht hatten. Der Gouverneur lie&szlig; sich von Aldegon genau die Pl&auml;tze beschreiben, auf denen solche Tiere vorkommen sollten, schoss ein etwa 2,20 Meter langes Exemplar, fotografierte es und schickte die abgezogene Haut und das Foto an Ouwens.</p>
<p>Peter A. Ouwens erkannte sofort, dass es sich um eine neue Art der Warane handelte und schickte einen professionellen malaiischen Tierf&auml;nger aus dem Buitenzorger Institut nach Komodo. Der Malaie fing mit Hilfe eingeborener J&auml;ger vier Komodowarane in Schlingen und schickte sie nach Boitenzorg. Zwei der gefangenen Komodowarane waren Jungtiere, die beiden anderen erwachsen sowie zwischen 2,25 Meter und 3 Meter lang. Damit war der Komodowaran zwar keine 7 Meter lange &bdquo;Monsterechse&ldquo;, aber immerhin die gr&ouml;&szlig;te Eidechse der Erde. </p>
<p>Peter A. Ouwens bezeichnete 1912 die neue Tierart als &bdquo;Varanus komodoensis&ldquo;. Damit war endlich die Existenz der legend&auml;ren &bdquo;Landkrokodile&ldquo; und &bdquo;Drachen&ldquo;, von denen Einheimische schon l&auml;nger berichteten, bewiesen. Malaien aus Sumbawa und Flores hatten von einem r&auml;tselhaften Tier namens &bdquo;Boeaja-darat&ldquo; erz&auml;hlt, das sich von Hirschen und Wildschweinen ern&auml;hrte. Dieses Gesch&ouml;pf wurde 1840 auch in Berichten und Protokollen des Radschas von Bima auf Sumbawa erw&auml;hnt. </p>
<p>Erwachsene Komodowarane erreichen eine L&auml;nge bis zu 3 Metern und ein Gewicht von etwa 100 Kilogramm. Die bereits seit 1878 bekannten, schlankeren und besonders langschw&auml;nzigen Papuawarane (Varanus salvadorii) auf Neuguinea werden in seltenen F&auml;llen sogar fast 4 Meter lang. </p>
<p>Warane sind in tropischen und subtropischen Gebieten von Afrika, Asien und Australien beheimatet. Die Jungtiere halten sich im Gegensatz zu den am Boden lebenden Alttieren meistens im Ge&auml;st von B&auml;umen auf, wo sie sich tags&uuml;ber vor allem von Insekten wie K&auml;fern und Heuschrecken sowie von kleinen Echsen ern&auml;hren. Nachts verkriechen sie sich unter abbl&auml;tternder Rinde oder in H&ouml;hlungen von &Auml;sten und St&auml;mmen. Mit zunehmendem Alter verlieren die Jungtiere ihre Gewandtheit beim Klettern in den Baumkronen. Sobald sie eine L&auml;nge von etwa 1,50 Metern erreicht haben, leben sie nur noch auf dem Boden und ziehen sich nachts in meistens selbst gegrabene Erdh&ouml;hlen zur&uuml;ck. </p>
<p>Erwachsene Komodowarane fressen Schlangen, Meeresschildkr&ouml;ten, Jungtiere der eigenen Art, H&uuml;hner und deren Gelege, Ratten, Affen, Schleichkatzen, Hunde sowie vor allem Wildschweine und M&auml;hnenhirsche. In seltenen F&auml;llen greifen sie auch Pferde, Wasserb&uuml;ffel und Menschen an, t&ouml;ten und fressen sie. Die Beute wird von den Komodowaranen meistens in wenigen Minuten verzehrt. Ausgewachsene Tiere k&ouml;nnen junge M&auml;hnenhirsche oder Wildschweine ganz verschlingen. </p>
<p>Komodowarane werden bis zu 50 Jahre alt. Ihr Gesamtbestand wird auf etwa 5000 Exemplare gesch&auml;tzt, von denen etwa ein Drittel Weibchen sind. Diese Tierart steht seit 1915 unter Schutz. Im indo-australischen Raum hat man in den 1950-er Jahren weitere gro&szlig;e Warane entdeckt: 1951 die Arten &bdquo;Varanus karlschmidti&ldquo; und &bdquo;Varanus mertensi&ldquo; sowie 1957 die Spezies &bdquo;Varanus rosenbergi&ldquo;. </p>
<div></div>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/komodowaran/K/67.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/komodowaran/K/67.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KARKADAM</title>
			<description><![CDATA[<p>Karg oder <strong>Karkadam</strong> wurde ein wolfs&auml;hnliches Raubtier mit einem Horn in Persien genannt. Es verf&uuml;gte &uuml;ber gewaltige Kr&auml;fte und vermochte sogar Elefanten erfolgreich anzugreifen. </p>
<p>Wie das europ&auml;ische Einhorn konnte auch das Karg oder <strong>Karkadam </strong>in Gegenwart junger Frauen bezwungen werden. Die sanfte Stimme einer Ringeltaube versetzte es in eine harmonische Stimmung, in der es stundenlang unter W&uuml;stenb&auml;umen, in denen der Vogel gurrte, v&ouml;llig hingerissen von dem Gesang lag. </p>
<p>Messergriffe, die man aus dem Horn des Karg oder <strong>Karkadam</strong> anfertigte, sollten eine s&uuml;&szlig;e Substanz ausscheiden, die bei Vorkommen von Gift in der N&auml;he heftig zu zittern begann.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/karkadam/K/541.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/karkadam/K/541.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KYKLOPEN</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Kyklopen</strong> nannte man die S&ouml;hne des Uranos und der Erdg&ouml;ttin Gaia.</p>
<p>Dabei handelte es sich um Lebewesen mit einem kreisrunden Auge auf der Stirn, die f&uuml;r den G&ouml;ttervater Zeus die Blitze schmiedeten. Sie wurden wegen ihres &Uuml;bermutes in den Tartaros, den finstersten Winkel der Unterwelt, geworfen, verhalfen Kronos zur Herrschaft, doch Zeus befreite sie sp&auml;ter. </p>
<p>Apollon t&ouml;tete die <strong>Kyklopen</strong>, weil sie f&uuml;r Zeus den Donnerkeil angefertigt hatten, mit dem dieser seinen Sohn Asklepios erschlug. Mitunter hei&szlig;t es auch, die <strong>Kyklopen</strong> seien sitten- und gesetzlose S&ouml;hne des Meeresgottes Poseidon gewesen und h&auml;tten sich nur von der Viehzucht ern&auml;hrt. </p>
<p>Den <strong>Kyklopen</strong> wird auch der Bau der so genannten kyklopischen Mauern zugeschrieben.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kyklopen/K/540.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kyklopen/K/540.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>KRONOS</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Kronos</strong>, der j&uuml;ngste Sohn des Uranos und der Gaia, war ein Titan der griechischen Mythologie. Er entmannte und entthronte seinen Vater. </p>
<p>Weil ihm seine Mutter prophezeite, einer seiner S&ouml;hne werde ihn besiegen, verschlang er seine Kinder Hestia, Demeter, Hera, Pluton und Poseidon gleich nach der Geburt. </p>
<p>Nur Zeus entkam diesem Schicksal, weil Rhea dem <strong>Kronos</strong> statt des Kindes einen in Windeln gewickelten Stein zum Verschlingen gab. Zeus zwang sp&auml;ter seinen Vater, die verschlungenen Kinder&nbsp;herauszugeben und k&auml;mpfte zusammen mit seinen Br&uuml;dern gegen <strong>Kronos</strong> und die anderen Titanen, die unterlagen und in den Tartaros geworfen wurden. </p>
<p><strong>Kronos</strong> wurde sp&auml;ter zum Herrscher &uuml;ber die &bdquo;Insel der Seligen.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/kronos/K/539.html</link>
			<guid isPermaLink="true">http://www.KLIXS.de/kronos/K/539.html</guid>
		</item>
	</channel>
</rss>
