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		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen M</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben M bei KLIXS.de.</description>
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			<title>KLIXS - Deutschland</title>
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			<title>MOTORRAD-NEWS</title>
			<description><![CDATA[Motoradportale berichten unter anderem &uuml;ber die aktuellsten Motorrad News aus der Motorradszene. Daneben gibt es die M&ouml;glichkeit News und andere relevanten Motorrad-Theman in einer Gemeinschaft zu diskutieren, Testberichte anzusehen oder selbst welche zu ver&ouml;ffentlichen, Weblinks zu Terminen von Motorradtreffen und vieles mehr rund um das Thema Motorrad.]]></description>
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			<title>MOTORRAD-TUNING</title>
			<description><![CDATA[Als Motorrad Tuning bezeichnet man individuelle Ver&auml;nderungen an Motorr&auml;dern, die den Zweck der Leistungs- bwz. der Steigerung der Fahreigenschaften sowie der Verbesserung der Optik dienen. Darunter fallen also nicht nur optische Ver&auml;nderungen&nbsp; sondern auch Ver&auml;nderungen am&nbsp; Motor wie z.B. &uuml;ber Chiptuning, oder das Aufbohren des Zylinders ect. Tuning-Zubeh&ouml;r f&uuml;r Motorr&auml;der findet sich auf vielen Seiten im Internet. Genauso wie beim Auto gilt auch f&uuml;r Motorr&auml;der, dass viele Ver&auml;nderungen einer amtlichen Genehmigung bed&uuml;rfen.]]></description>
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			<title>MUHKALB</title>
			<description><![CDATA[<strong>Das Muhkalb von Lorch (Sage)</strong><br />
<br />
In Lorch spukte schon seit undenklichen Zeite ein Ungeheuer, das Muhkalb. Es hatte gl&uuml;hende Augen, so gro&szlig; wie Teller, zwei H&ouml;rner auf dem Kopf und eine richtige Teufelsfratze. So wird es wenigstens von den damaligen ,,Augenzeugen'' geschildert. Es war ein ausgesprochenes Nachttier, denn noch niemand hatte es bei Tag erblickt. Es schlief n&auml;mlich tags&uuml;ber und kam nur nachts zu Vorschein.<br />
Leute, ohne Unterschied des Standes, die etwas schlimmes auf dem Kerbholz hatten, schlechte Ehem&auml;nner, Geizkragen, Wucherer, Rauf- und Trunkenbilde, oder sonst schlimme Gesellen, auch b&ouml;se Buben, hatten es besonderst zu f&uuml;rchten. Insbesonderen aber auch Fremde, die sich in Lorch irgendwie mausig gemacht hatten oder sonst mi&szlig;liebig waren.<br />
Seit Erbauung des Hilchenhauses hauste das Muhkalb st&auml;ndig in dem dunklen Toreingang des Hilchenhauses und wohl in dem Heutigen Hilchenkeller. Aus diesem Dunklen Schlund kam es mit furchtbarem Gebr&uuml;ll heraus und st&uuml;rzte sich auf sein Opfer. Oft versetzte es dieses nur in Angst und Schrecken. In der Regel aber hagelte es Hiebe, die sich soweit in Ihrer Wirkung steigerten konnten, da&szlig; das Opfer am Morgen halbtot aufgefunden wurde. In besonderen schlimmen F&auml;llen sollen die Opfer sogar erschhlagen oder erw&uuml;rgt aufgefunden worden sein. Doch dies scheint zu den Seltenheiten geh&ouml;rt zu haben.<br />
Offenbar handelte das Muhkalb nicht wahrlos, sondern nach einem gewissen System, oder als Tier - wohl besser gesagt - instinktm&auml;&szlig;ig. Ein Kr&auml;mer, der z.B. eine Ware zu teuer verkauft,und wenn es nur einen Albus bei einem lumpigen Herings war, kam mit einem Schrecken und einigen snaften Hiben davon, w&auml;rend z.B. ein fremder Weinh&auml;ndler, der ein schimpfliches Gobot tat und den guten Lorcher Wein vermachte, sich darauf verlassen konnte, das er nichtvon Lorch wegkam, ohne da&szlig; ihm das Muhkalbeinen t&uuml;chtigen Denkzettel mit auf den Weg gab. In dieser hinsicht wirkte das Muhkalb sozusagen auch auch preisrgulierend.<br />
Ein  Geldmann, der zu hohe ,,Prozenetchen'' nahm, verfiel rettungslos dem Muhkalb.<br />
Es war der Feind und R&auml;cher alles B&ouml;sen, Polizei, Staatsanwalt, Richter und Nachtw&auml;chter zugleich. <br />
Heute scheint das damals schon altersschwache Muhkalb gestorben zu sein, denn man h&ouml;rt nichts mehr davon. Nur wenn die Alten zusammenkommen, erinnern sie sich noch einmal der sch&ouml;nen Zeiten, in denen Lorch noch sein Muhkalb hatte.
<p class="klein2">(Die ist nur ein Textauszug, die ganze Sage finden Sie in der Chronik der Stadt Lorch)</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/muhkalb/M/3970.html</link>
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		</item>
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			<title>MEGANTEREON</title>
			<description><![CDATA[<p>Megantereon hei&szlig;t eine Gattung der ausgestorbenen Dolchzahnkatzen. Diese Gattung wurde 1828 von dem franz&ouml;sischen Pfarrer und Amateur-Pal&auml;ontologen Jean-Baptiste Croizet aus Neschers und dessen Freund Antoine Claude Gabriel Jobert (genannt der &Auml;ltere) erstmals beschrieben. Megantereon erreichte eine Schulterh&ouml;he von etwa 70 Zentimetern und eine Kopfrumpfl&auml;nge bis zu rund 1,20 Meter. Der Schwanz war sch&auml;tzungsweise 20 Zentimeter lang. Diese Dolchzahnkatze behauptete sich in Afrika, Europa, Asien und Nordamerika vom Plioz&auml;n vor etwa 3 Millionen Jahren bis zum Eiszeitalter vor rund 500.000 Jahren. Megantereon ist auch aus Deutschland nachgewiesen.</p>
<p>*</p>
<p>Literatur:<br />
Ernst Probst: S&auml;belzahnkatzen. Von Machairodus bis zu Smilodon. GRIN, M&uuml;nchen 2009</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/megantereon/M/3941.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>MÜLLER</title>
			<description><![CDATA[Prof.h.c. Erich Ed. M&uuml;ller, Ms.D. ist Astrobiographie&copy; Profiler - Parapsychologe,  Zert. Trauminterpret, Dozent, Autor, Forscher sowie Gr&uuml;nder und Pr&auml;sident des IPSIM Institut f&uuml;r Psi und Metaphysik* (Verein). Arbeitsgebiete: Astrobiographie&copy;**. Astrobiographische Trauminterpretation, Studien &uuml;ber Spiritualit&auml;t und Spirituelle Entwicklung durch Astrobiographie&copy; und Farbmeditation und deren Bedeutung f&uuml;r die Gestaltung des pers&ouml;nlichen Lebensmusters und der Spiritualit&auml;t im Alltag. Er wurde 1951 in Z&uuml;rich (Schweiz) geboren. Nach einer Lehre als Handelskaufmann arbeitete er zun&auml;chst als freier Journalist f&uuml;r diverse Zeitungen in der Schweiz. Sp&auml;ter absolvierte er ein USA - Fernstudium am renommierten Neotarian College of Philosophy N.C.P., Kansas, Missouri in Spiritueller Psychologie, Spiritueller Philosophie sowie in Mystischer Bibelinterpretation (Doctor of Metaphysics Ms.D. 1979, Doctor of Divinity D.D. 1981.) Ab 1976 studierte Prof. M&uuml;ller zudem Parapsychologie im Fachbereich Astrologie am Institut f&uuml;r Parapsychologie IPP (H&ouml;ferlin Institut), Weil am Rhein, Deutschland (Zertifikat 1979). Ebenfalls ab 1979 absolvierte er den Studienkurs Metaphysische Bibelinterpretation am College of Divine Metaphysics, Indianapolis, Indiana, USA. Am Institut f&uuml;r Traumanalysen, Kreuzlingen, Schweiz, schloss er 2002 den Studienlehrgang Traum und Traumdeutung mit dem Zertifikat ab. Prof.h.c. Erich Ed. M&uuml;ller entwickelte die traditionelle Astrologie zur Astrobiographie&copy; weiter. Er ist Begr&uuml;nder der Astrobiographischen Trauminterpretation (Traumprofil). In den achziger Jahren forschte Prof. M&uuml;ller &uuml;ber Pyron*** und publizierte zahlreiche Beitr&auml;ge dar&uuml;ber in Fachzeitschriften und ver&ouml;ffentlichte 1984 das Skript &quot;Pyron - Energie aus dem Kosmos&quot;. Prof. M&uuml;ller entwickelte das Konzept des Teletransfers und des Imprintings (Psionik)**** im IPSIM Psioniklabor. Ferner entwickelte er das Konzept der dreistufigen Spiritualit&auml;t. Ferner entwickelte er 1998 das Astrobiographische Familienmodell&copy;. Er wies 2003 mit dem Parallelit&auml;tsprinzip und Fibonacci - Zahlen metaphysisch die Reinkarnation nach! Im Jahr 1999 entdeckte Prof. M&uuml;ller den Astro Fraktal Code&copy;, die individuelle kosmische Zahl, mit der die pers&ouml;nlichen Fraktale exakt nach den individuellen kosmischen Konstellationen berechnet werden. Die Struktur dieser Astrofraktale vermitteln Informationen &uuml;ber den Stand der spirituellen Entwicklung einer Person. Ferner entdeckte er 2007 die Astro Matrix&copy; im Astrogramm. Von 1983 - 1987 lebte und arbeitete er in Castelnuovo Val di Cecina (Pisa), Italien, wo er 1984 von der Nobile Accademia de' Caspi, Bergamo / Italien, in Anerkennung seiner kulturellen Verdienste zum Professor honoris causa und Accademico Onorario f&uuml;r Kultur ernannt wurde. Er erhielt Ehrendoktorgrade in Religion und Parapsychologie. Seit 1982 ist Prof. M&uuml;ller regul&auml;res Mitglied der renommierten OARCA - Akademie e.V., M&uuml;nchen, Deutschland, die ihn 1987 aufgrund seiner Verdienste zum korrespondierenden Mitglied w&auml;hlte. In Biel / Schweiz, nahm er im Jahr 2000 an einem Seminar &quot;Edelsteinmeditation&quot; teil und belegte 2003 in Z&uuml;rich das Seminar &quot;J&uuml;dische Spiritualit&auml;t&quot; mit dem Chassidischen Rabbi Jehosua Witt, Jerusalem, Israel, einem Sch&uuml;ler des ber&uuml;hmten Chassidischen Rabbi Shlomo Carlebach. 2004 besuchte Prof. M&uuml;ller ein Seminar beim bekannten deutschen Philosophen Peter Sloterdijk und 2005 ein Seminar &uuml;ber Martin Buber am Institut f&uuml;r Philosophie und Ethik IPE in Z&uuml;rich. 2006 folgte eine Vorlesung beim bekannten Deutschen Theologen, Philosophen und Psychotherapeuten Eugen Drewermann am IPE, Z&uuml;rich.<br />
<br />
1980 gr&uuml;ndete er das IPSIM Institut f&uuml;r Psi und Metaphysik (Verein), in Uster, Schweiz.<br />
Gleichzeitig ist er seit 1998 Mitglied des IPSIM auf Lebenszeit!<br />
2005 wurde Prof. M&uuml;ller vom Vorstand zum Pr&auml;sidenten des IPSIM auf Lebenszeit gew&auml;hlt.<br />
<br />
Seit 1989 ist er ferner Dozent f&uuml;r Spirituelle Psychologie, Spirituelle Philosophie und Astrobiographie&copy; am IPSIM. Von 1993 - 2003 arbeitete er ferner als Kursleiter f&uuml;r Astrologie an der Klubschule Migros, der gr&ouml;ssten privaten Erwachsenenbildungseinrichtung der Schweiz. Ebenfalls von ihm entwickelt wurde das &ldquo;Free Learning&rdquo; System!<br />
<br />
1984 erschien sein Skript &quot;Pyron - Energie aus dem Kosmos&quot;, EMU Verlag, Castelnuovo Val di Cecina (Pisa), Italien und 1985 das Buch &quot;Mensch und Schwingung&quot;, Verlag 2000, G&ouml;ttingen, Deutschland (zwischenzeitlich vergriffen). 1998 ver&ouml;ffentlichte er die Typoskripte &quot;Wendepunkte des Denkens&quot;,  &raquo;Grundlagen der Astrobiographie sowie &quot;Regelwerk der Astrobiographie&quot; 2007, alle IPSIM Press Uster. Dar&uuml;berhinaus publizierte er eine grosse Zahl von Fachartikeln in Printmedien und im Internet. Ebenfalls erstellte er seit 1980 weit &uuml;ber 1000 schriftliche astrologische Analysen und  astrobiographische Profile!<br />
Als verantwortlicher Redakteur und Webmaster betreut er &uuml;berdies die Website: www.ipsim.eu.tt. Er zeichnet ferner als Redaktor f&uuml;r den Inhalt des monatlichen Newsletter &quot;IPSIM Notizen&quot; verantwortlich! Von 1990 bis zu ihrer Einstellung im Mai 2007 schrieb er die w&ouml;chentliche Astro Kolumne in einer gr&ouml;sseren regionalen Wochenzeitung.<br />
<br />
<br />
*   Metaphysik = Psionik und Spirituelle Philosophie.<br />
<br />
**  Astrobiographie = Weiterentwicklung der klassischen, traditionellen Astrologie. Ziel: Durch die Beschreibung der seelischen, emotionalen und geistigen Eigenschaften, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Handeln im Alltag zu erm&ouml;glichen zu unterst&uuml;tzen und zu f&ouml;rdern! Ferner die Entwicklung und F&ouml;rderung des Spirituellen Bewusstseins.<br />
<br />
***     Pyron = Pyramidenenergie (Teilgebiet der Psionik).<br />
<br />
****     Psionik (neuer Begriff f&uuml;r Parapsychologie)&nbsp;<br />
<br />]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/mueller/M/3940.html</link>
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		</item>
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			<title>MIKRO-BLOGGING</title>
			<description><![CDATA[Was ist Mikroblogging oder um was geht es bei microblogging? Mikro-Blogging, auch micro-blogging ist eine verk&uuml;rzte Art des Bloggens. Der micro-Blogger sendet kurze sms &auml;hnliche News und Infos mit ca. 130 - 200 Zeichen an sein pers&ouml;nliches mikroblog, z.B. bei Fiepen.de - Diese Mikro Postings, auch microposts kann der Micro Blogger entweder zuhause von seinem Computer, oder unterwegs &uuml;ber sein mobiles Internet oder Handy erstellen und auf seinem Mikro-Blog ver&ouml;ffentlichen. Die so generierten Micro Blogging Eintr&auml;ge k&ouml;nnen sofern sie als &ouml;ffentlich freigegeben sind, von Allen zuhause auf dem Desktop oder unterwegs &uuml;ber das mobile Internet ihres Notebook gelesen werden, oder nicht&ouml;ffentlich einem privaten Kreis wie Familie, Freunde, Bekannte oder dem Business Nutzerkreis wie Kollegen und Mitarbeiter vorbehalten sein.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/mikro-blogging/M/3935.html</link>
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		</item>
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			<title>METAPHYSIK</title>
			<description><![CDATA[<p align="justify">Metaphysik stammt aus dem Griechischen <em>meta - ta - physika</em> und bedeutet: Jenseits oder ausserhalb des Materiellen. Die Metaphysik besch&auml;ftigt sich demzufolge mit dem &Uuml;bersinnlichen und der Transzendenz. Metaphysik ist die Urwissenschaft des Menschen. Ferner ist Metaphysik ein anderer Begriff f&uuml;r Spirituelle Psychologie. Ihre Grundfragen sind:</p>
<p align="justify"><em>Woher kommen wir?<br />
Wohin gehen wir?<br />
Was ist unsere Stellung im Kosmos?</em><br />
</p>
<p align="justify">Deshalb ist Metaphysik keine Esoterik. Sie versucht mit Hilfe der Astrobiographie diese Grundfragen zu beantworten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/metaphysik/M/126.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>METAVERSEN</title>
			<description><![CDATA[Metaversen sind virtuelle Umgebungen, die auch als MUVE (Multi User Virtual Environment) oder Virtuelle Welten bezeichnet werden. Das bekannteste Beispiel ist Second Life. Kennzeichen von Metaversen sind eine der Realit&auml;t vergleichbaren virtuellen Umgebung, die auf einem Server liegt und von einem Client (kleines Dienstprogramm) aus gestartet werden kann. <br />
Bedingung f&uuml;r die Begriffszugeh&ouml;rigkeit ist des Weiteren, dass kein Spielziel vorliegt wie beispielsweise bei einem MMORPG (Mass Multiplayer Online Roleplaying Games). Oft werden solche Spiele verglichen mit MUVEs, denn ihre Grundstruktur und Komplexit&auml;t ist &auml;hnlich ausgebaut. <br />
Hunderte Virtuelle Welten gibt es bereits. Die gr&ouml;&szlig;eren bauen auf einem User Generated Content auf, also von den Nutzern erstellte &quot;kleine Welten&quot;. Zunehmend wird die Tendenz beobachtet, die Metaversen global zug&auml;nglich zu machen, also von mehreren Clients aus auf die einzelnen SIMs (Simulatoren) zugreifen zu k&ouml;nnen. In der Praxis bedeutet dies, auf ein und dieselbe SIM von verschiedenen Clients aus teleportieren zu k&ouml;nnen. <br />
Tonangebend sind Anfang 2009 OpenSimulator (www.opensimulator.org) und Second Life (www.secondlife.com). <br />
Zunehmend werden Virtuelle Umgebungen beobachtet, die spezialisiert thematisiert sind, mit einem konkreten Spiel- oder Public Relation Ziel oder zum Zweck der Kommunikation in einem geschlossenen Virtuellen Team erstellt werden. Diese sind keine MUVE im Sinne der Definition, jedoch durchaus Metaversen. <br />
Verwandte Begriffe: Serious Games, MUVE, MMORPG, MMOG, Virtuelle Welt, SIM]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/metaversen/M/3920.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>MACHAIRODUS</title>
			<description><![CDATA[<p>Machairodus hei&szlig;t eine Gattung der S&auml;belzahnkatzen, die man auch S&auml;belzahntiger nennt. Die S&auml;belzahnkatze Machairodus lebte vor etwa zehn Millionen Jahren unter anderem auch am Ur-Rhein in Hessen. Ein ber&uuml;hmter Fundort von Machairodus ist Eppelsheim im rheinland-pf&auml;lzischen Landkreis Alzey-Worms. Von dort hat 1832 der Darmst&auml;dter Pal&auml;oontologe Johann Jakob Kaup (1803-1873) den S&auml;belzahntiger Machairodus aphanistus beschrieben. Die Originalfunde von Machairdus aus Eppelsheim werden im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aufbewahrt. Machairodus aphanistus erreichte eine Schulterh&ouml;he von etwa einem Meter. Manche Arten von Machairodus hatten ein Gewicht von ca. 220 Kilogramm. Zeitgenossen von Machairodus am Ur-Rhein waren unter anderem Rheinelefanten, Nash&ouml;rner, Tapire, Ur-Pferde, krallenf&uuml;&szlig;ige &quot;Huftiere&quot;, B&auml;renhunde, Katzenb&auml;ren, Hy&auml;nen und Menschenaffen.</p>
<p>Literatur:<br />
Ernst Probst: Der Ur-Rhein. Rheinhessen vor zehn Millionen Jahren, M&uuml;nchen 2009</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/machairodus/M/3900.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>MOSBACHER-SANDE</title>
			<description><![CDATA[<p>Als Mosbach-Sande oder Mosbacher Sande werden Ablagerungen des Rheins, Mains und von Taunusb&auml;chen bezeichnet, die nach dem kleinen Ort Mosbach benannt sind, der 1929 in Wiesbaden eingemeindet wurde. Die Mosbacher Sande enthalten Reste von Tieren aus dem Eiszeitalter vor etwa 600000 Jahren. Dazu geh&ouml;ren Geier, R&uuml;sseltiere, Nash&ouml;rner, Flusspferde, Wildpferde, Wisente, B&auml;ren, W&ouml;lfe, Hy&auml;nen, riesige L&ouml;wen, Jaguare, Geparden, S&auml;belzahnkatzen und Affen. </p>
<p>Literatur:<br />
Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit, M&uuml;nchen 1986<br />
Ernst Probst: Rekorde der Urzeit, M&uuml;nchen 2008</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/Mosbacher-Sande/M/3848.html</link>
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		</item>
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			<title>MUSICCHANNEL</title>
			<description><![CDATA[Der Musicchannel ist ein Musikmagazin welches im Internet erscheint. Es widmet sich vor allem dem katalogisieren von kostenlosen Mp3s, welche von Bands im Netz ver&ouml;ffentlicht werden. Dieser Katalog wird durch Hintergrundinformationen und Newsartikel vervollst&auml;ndigt.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/musicchannel/M/599.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>MISTKÄFER</title>
			<description><![CDATA[<p>Die Mistk&auml;fer (Geotrupidae) sind eine eigene Familie unter der Ordnung der K&auml;fer. Auch der Gemeine Mistk&auml;fer oder Rossk&auml;fer (Geotrupes stercorarius) geh&ouml;rt dazu. Sie werden teilweise auch zur &Uuml;berfamilie der Blatthork&auml;fer gez&auml;hlt. </p>
<p>Mistk&auml;fer tragen ihren Namen zu Recht. Sie sind darauf spezialisiert, die immer noch gehaltvollen Hinterlassenschaften anderer vollends zu verwerten. Vom Geruch frischer Exkremente werden sie magisch angezogen. </p>
<p>Die K&auml;fer ern&auml;hren sich vom Kot pflanzenfressender Tiere. Abends kann man beobachten, wie die Tiere dicht &uuml;ber dem Boden umherfliegen. Sie sind in der Lage mit ihren Hinterh&uuml;ften zirpende Ger&auml;usche zu erzeugen. Im Fr&uuml;hling graben immer zwei K&auml;fer (M&auml;nnchen und Weibchen) unter einem Kothaufen einen Gang in den Boden, der bis zu f&uuml;nfzig Zentimeter lang sein kann. In diesem Gang gr&auml;bt das Weibchen mehrere Seinteng&auml;nge. In jede dieser Brutkammern wird eine Pille aus Kot gebracht und auf jede Pille wird ein Ei gelegt. Danach werden die Kammern mit Kot verschlossen. Die Engerlinge, die aus den Eiern schl&uuml;pfen ern&auml;hren sich im Boden von dem angelegten Kotvorrat, bis sie sich nach einem Jahr verpuppen. Aus den Puppen schl&uuml;pfen die fertigen K&auml;fer, der aber erst nach der &Uuml;berwinterung geschlechtsreif werden. Mistk&auml;fer werden oft von kleinen, orangefarbenen Milben als &quot;Taxi&quot; benutzt. Auch sie entwickeln sich im Mist, k&ouml;nnen aber aus eigener Kraft keine frischen Standorte erreichen. </p>
<p>Die Mistk&auml;fer werden bis zu 2,5 Zentimeter lang. Der gesamte K&auml;fer ist schwach gl&auml;nzend und schwarz gef&auml;rbt, manchmal mit bl&auml;ulichem Schimmer. Der K&ouml;rperbau ist sehr gedrungen und nach oben hin gew&ouml;lbt. Auf jeder Fl&uuml;geldecke kann an sehr schwach sieben L&auml;ngsreihen von Punkten erkennen. Der Kopf steht deutlich hervor und ist schaufelf&ouml;rmig gebaut. Die F&uuml;hler sind kurz und am Ende zu F&auml;chern verdickt. An jedem Bein befindet sich eine Vielzahl von Dornen. </p>
<p>Es gibt etwa 500 Arten, davon in Mitteleuropa nur zehn bis elf, auf den Britischen Inseln acht.</p>
<p>Die K&auml;fer sind in Europa weit verbreitet. Inzwischen nimmt der Bestand der Gemeinen Mistk&auml;fer aber deutlich ab. Man findet sie &uuml;berall, wo es Viehmist gibt. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/mistkaefer/M/588.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>MARIA-SIBYLLA-MERIAN</title>
			<description><![CDATA[<p><a href="http://www.blog.de/srv/media/media_item.php?item_ID=721280"><img title="MariaSybillaMerian" alt="MariaSybillaMerian" hspace="5" vspace="5" src="http://data2.blog.de/media/280/721280_8d6499e0c8_s.jpg" /></a></p>
<p>Als f&uuml;hrende Insektenforscherin und zeichnende Naturkundlerin des 17. und 18. Jahrhunderts gilt die Malerin und Kupferstecherin Maria Sibylla Merian (1647&ndash;1717). Ihr zeichnerisches Talent erbte sie offenbar &ndash; ebenso wie ihr &auml;lterer Halbbruder Matth&auml;us Merian der J&uuml;ngere (1621&ndash;1687) &ndash; von ihrem ber&uuml;hmten Vater, dem exzellenten Zeichner, brillanten Kupferstecher, gesch&auml;ftst&uuml;chtigen Verleger und religi&ouml;sen Denker, Matth&auml;us Merian der &Auml;ltere (1593&ndash;1650).</p>
<p>Matth&auml;us Merian der &Auml;ltere erblickte in Basel das Licht der Welt und lernte in der Schweiz und in Frankreich sein Handwerk. Nach seiner Lehre wechselte er nach Frankfurt am Main, wo er f&uuml;r den Buchdrucker und Verleger Theodor de Bry (1528&ndash;1598) arbeitete. Er heiratete dessen Tochter Maria Magdalena und f&uuml;hrte nach dem Tod des Schwiegervaters das Gesch&auml;ft. </p>
<p>Ab 1642 gab Matth&auml;us Merian der &Auml;ltere in Frankfurt am Main sein 30-b&auml;ndiges Werk &bdquo;Topographia&ldquo; heraus. Darin zeigte er mehr als 2000 Stadtansichten und Karten aus Europa, die teilweise nach &auml;lteren Vorlagen entstanden. Aus seiner ersten Ehe stammen sechs Kinder. Nach dem Ableben der ersten Gattin 1645 und einem Trauerjahr heiratete Matth&auml;us Merian 1646 Johanna Sibylla Heimy, die Tochter eines Finanzbeamten.</p>
<p>Maria Sibylla Merian ging am Sonntag, dem 2. April 1647, als erstes Kind aus der zweiten Ehe ihres Vaters hervor und wurde lutherisch getauft. Der stolze Vater bildete ihre Vornamen aus den Namen seiner beiden Frauen. Matth&auml;us Merian der &Auml;ltere starb bereits, als Maria Sibylla erst drei Jahre alt war. Sie kannte ihren Vater kaum, doch wurde ihr weiteres Leben durch die k&uuml;nstlerischen und handwerklichen Traditionen ihrer Familie bestimmt.</p>
<p>Nach dem Tod des Vaters &uuml;bernahmen Maria Sibyllas Halbbr&uuml;der Matth&auml;us und Caspar den Verlag. Die Mutter heiratete im Sommer 1651 den Stilleben- und Blumenmaler sowie Bilderh&auml;ndler Jacob Marrel (1613/1614&ndash;1681). Von der Mutter lernten Maria Sibylla und ihre Schwester das Sticken, von ihrem Stiefvater zusammen mit anderen Sch&uuml;lern das Handwerk des Malens und Kupferstechens. Im Gegensatz zu ihren Br&uuml;dern, die ihre Ausbildung durch Reisen und Arbeit in verschiedenen europ&auml;ischen K&uuml;nstlerwerkst&auml;tten erhielten, musste sie daheim bleiben, wie es sich f&uuml;r T&ouml;chter geh&ouml;rte. Durch das geschaffene Werk ihres verstorbenen Vaters und die k&uuml;nstlerische Ausbildung durch ihren Stiefvater Jacob Marrel sowie den Miniaturmaler Abraham Mignon (1640&ndash;1679) erwarb sie im elterlichen Zuhause eine solide Ausbildung. Sie lernte ihre vielseitigen Interessen eigenst&auml;ndig zu verfolgen. Als erwachsene Frau sollte sie sogar den Schritt wagen, eine ungew&ouml;hnliche und gef&auml;hrliche Reise nach Surinam zu wagen.</p>
<p>Schon als 13-J&auml;hrige interessierte sich die junge K&uuml;nstlerin f&uuml;r das Leben der Insekten. Als erstes Studienobjekt w&auml;hlte sie die Metamorphose der Seidenraupe. Vermutlich wurde sie hierzu durch die Seidenraupenzucht niederl&auml;ndischer Immigranten in Frankfurt am Main angeregt.</p>
<p>Am 16. Mai 1665 heiratete Maria Sibylla Merian einen Sch&uuml;ler ihres Stiefvaters, den Architekturmaler Johann Andreas Graff (1637&ndash;1701) aus N&uuml;rnberg. Zusammen mit der Anfang 1668 geborenen Tochter Johanna Helena bezog das Ehepaar 1670 ein B&uuml;rgerhaus am &bdquo;Milchmarkt&ldquo; in N&uuml;rnberg, dem heutigen &bdquo;Albrecht-D&uuml;rer-Platz&ldquo;. </p>
<p>Graff malte N&uuml;rnberger Stra&szlig;enszenen, konnte aber seine Familie damit nur leidlich ern&auml;hren. Deshalb verdiente Maria Sibylla mit einer Stick- und Malschule sowie dem Verkauf von Malfarben und k&uuml;nstlerischen Stoffmalereien ihren Lebensunterhalt.</p>
<p>Von der &bdquo;Jungfern-Company&ldquo;, dem Handarbeitszirkel f&uuml;r reiche B&uuml;rgerfrauen, wurde Maria Sibylla Graff zur Ver&ouml;ffentlichung einer Zeichen- und Stickvorlage angeregt. Von 1675 bis 1680 erschienen drei Lieferungen ihres &bdquo;Blumenbuches&ldquo; mit je zw&ouml;lf Tafeln. Dar&uuml;ber &auml;u&szlig;erte sich der Dichter Johann Wolfgang von Goethe (1710&ndash;1782) voll des Lobes: &bdquo;Es befriedigt die Sinne vollkommen; Bl&uuml;ten und Knospen sprechen zum Auge, und Fr&uuml;chte zum Gaumen&ldquo;. </p>
<p>Im Gras des Stadtgrabens von Altdorf unweit von N&uuml;rnberg entdeckte Maria Sibylla Graff 1677 zahlreiche goldgelb-schwarze Raupen. Sie sammelte etliche von ihnen, f&uuml;tterte sie zu Hause mit Pflanzen, beschrieb sie und zeichnete ihre Entwicklung bis hin zum fertigen Schmetterling. im Februar 1678 brachte sie ihre zweite Tochter Dorothea Maria zur Welt. </p>
<p>1679 erschien Maria Sibylla Graffs Werk &bdquo;Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumennahrung&ldquo; in N&uuml;rnberg. Daf&uuml;r hatte sie in 50 Kupferplatten den Lebenszyklus zahlreicher Insekten eingraviert. Die Bildkomposition von Nahrungspflanze und Insektenentwicklung gilt als Erfindung von ihr. Des Weiteren folgten ihre Insektendarstellungen nicht den dekorativen Absichten in Blumenstilleben wie etwa bei ihrem Stiefvater, sondern die &bdquo;naturgetreuen&ldquo; und lebensechten Abbildungen waren &bdquo;um ihrer selbst willen da&ldquo;. </p>
<p>Maria Sibylla bildete genau das ab, was ein Insektenkundler von einem Insekt wissen musste. Ihre Darstellungen halfen, den wenig erforschten Prozess der Verwandlung (Metamorphose) der Schmetterlinge &uuml;ber Ei, Raupe, Puppe zum Falter f&uuml;r das Auge des Betrachters sichtbar zu machen. Sie legte ein Stundenbuch an, in dem sie jedes beobachtete Detail in filigranen Zeichnungen und Aquarellen festhielt. </p>
<p>Nach dem Tod ihres Stiefvaters zog Maria Sibylla Graff 1682 mit ihren zwei T&ouml;chtern nach Frankfurt am Main, wo ein Jahr sp&auml;ter &ndash; 1683 &ndash; der zweite Teil von &bdquo;Der Raupen wunderbare Verwandlung&ldquo; erschien. Ihre Ehe war bereits damals zerr&uuml;ttet. Johann Andreas Graff reiste zwar seiner Frau nach, doch im Sommer 1685 trennte sich das ungleiche Paar endg&uuml;ltig. Die offizielle Scheidung erfolgte erst 1692.</p>
<p>Fortan trug die K&uuml;nstlerin und Naturforscherin wieder ihren M&auml;dchennamen Maria Sibylla Merian. Zusammen mit ihren Kindern und ihrer Mutter schloss sie sich 1685 der freien Religionsgemeinschaft der Labadisten auf Schloss Waltha bei Wieuwerd (Friesland) an, in der ihr Halbbruder Caspar (1627&ndash;1686) seit 1677 lebte. Diese Gemeinschaft ist nach Jean de Labadie (1610&ndash;1674) benannt, der die Kirche nach dem Vorbild des Urchristentums wiederherstellen wollte. </p>
<p>1691 zog Maria Sibylla Merian mit ihren T&ouml;chtern in die niederl&auml;ndische Hafenstadt Amsterdam, wo sie sich durch den Handel mit gef&auml;rbten Stoffen und von ihr hergestellten Malfarben ern&auml;hrte. Sie bewunderte Insektensammlungen aus Surinam (Niederl&auml;ndisch-Guayana) n&ouml;rdlich von Brasilien und beschloss, dorthin zu reisen. Ihre Tochter Johanna Helena heiratete 1692 den Kaufmann Jacob Hendrik Herolt, der in Surinam zu einem unbekannten Zeitpunkt starb.</p>
<p>Nach dem Verkauf ihrer gro&szlig;en Sammlung von Bildern und pr&auml;parierten Insekten sowie Hinterlegung ihres Testaments stach die 52-j&auml;hrige Maria Sibylla Merian mit ihrer 21 Jahre alten Tochter Dorothea Maria 1699 in See. Zwei Jahre lang beobachtete Maria Sibylla Merian in Surinam tropische Pflanzen sowie die darauf lebenden Raupen und Insekten, fertigte gro&szlig;formatige Pinselzeichnungen auf Pergament an und sammelte exotische Pflanzen sowie in Branntwein konservierte Tiere.</p>
<p>Im Juni 1701 trat die Naturforscherin und Malerin, nachdem sie im Fr&uuml;hjahr jenes Jahres an Malaria erkrankt war, fr&uuml;her als geplant die R&uuml;ckreise an. In Amsterdam begann sie mit der Arbeit an dem mit eigenen Kupferstichen versehenen Werk &bdquo;Metamorphosis insectorum surinamensium&ldquo;, das 1705 erschien. Darin stellte sie mit 60 handkolorierten Kupferstichen die ganze Pracht und Sch&ouml;nheit tropischer Insekten und der Pflanzen, auf denen sich ihr jeweiliger Lebenszyklus vollzieht, detailliert dar.</p>
<p>Zu Maria Sibylla Merians zahlreichen Bewunderern geh&ouml;rte der russische Zar Peter der Gro&szlig;e (1672&ndash;1725), in dessen Studierzimmer ihr Portr&auml;t hing. Der Zar lie&szlig; 1716/1717 w&auml;hrend seiner Westeuropa-Reise f&uuml;r 3000 niederl&auml;ndische Gulden ihren Folioband, das so genannte &bdquo;Leningrader Studienbuch&ldquo;, mit 254 Darstellungen von Blumen, Schmetterlingen und anderen Tieren kaufen.</p>
<p>Maria Sibylla Merian starb am 13. Januar 1717 unverm&ouml;gend im Alter von 69 Jahren in Amsterdam. Unter Regie ihrer j&uuml;ngeren Tochter erschien im Herbst jenes Jahres der dritte Teil des Raupenbuches in niederl&auml;ndischer Sprache. </p>
<p>Bald darauf folgte die Tochter Dorothea Maria ihrem Mann, dem Maler Georg Gsell (1673&ndash;1740), nach Sankt Petersburg. Gsell arbeitete ab 1719 als Hofmaler von Zar Peter der Gro&szlig;e und verwaltete die Gem&auml;ldegalerie, seine Gattin brachte die H&auml;lfte des Nachlasses ihrer Mutter mit nach Sankt Petersburg. Die heutige umfangreiche gro&szlig;e Meriansammlung in Sankt Petersburg geht auf Dorothea Maria und die Sammelleidenschaft Peters des Gro&szlig;en zur&uuml;ck.</p>
<p>Nach Maria Sibylla Merian sind sechs Pflanzen, neun Schmetterlinge und zwei K&auml;fer benannt worden. Im Herbst 1989 zierten ihr Portr&auml;t sowie die Ansicht der Burg und der Stadt N&uuml;rnberg die Vorderseite des neuen 500-Mark-Geldscheins der deutschen Bundesbank. </p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; bei von Ernst Probst<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928">www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&amp;n=301928</a></p>]]></description>
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			<title>MANDARINE</title>
			<description><![CDATA[<p>Mandarinen stammen aus dem s&uuml;dlichen China und d&uuml;rften die weltweit &auml;ltesten bekannten Zitrusfr&uuml;chte sein. Im alten China waren sie eine hochgesch&auml;tzte Frucht, die nur dem Kaiser und den h&ouml;chsten Beamten (den Mandarinen) vorbehalten war. </p>
<p>Wegen ihrer schlechten Lager- und Transportf&auml;hrigkeit sind Mandarinen erst sehr sp&auml;t nach Europa gekommen. Im mediterranen Raum werden Mandarinen erst seit dem 19. Jahrhundert angebaut. Von den ersten europ&auml;ischen Plantagen wird um etwa 1850 aus der Umgebung von Genua, Nizza und Parma berichtet. Durch schnellere Transportwege und bessere K&uuml;hlanlagen konnte die neue Delikatesse besser aus China importiert werden und d&uuml;rften zu dieser Zeit auch die USA erreicht haben. </p>
<p>Aus dem mediterranen Raum werden Mandarinen von Ende November bis Mitte Januar vorwiegend aus Italien und Spanien angeboten. Die Haupternte ist eigentlich auf wenige Wochen um Weihnachten beschr&auml;nkt. Von August bis September gibt es auch Angebote aus S&uuml;damerika, vor allem aus Argentinien und Chile. Hauptanbaul&auml;nder sind Marokko, Japan, China, USA und S&uuml;damerika. Aber auch im Libanon, Israel und Algerien werden diese Fr&uuml;chte angebaut. </p>
<p>Die Mittelmeermandarine wird Ende November bis Anfang Januar geerntet, eine klassische Mandarine zur Weihnachtszeit. St&auml;rker in den Vordergrund haben sich dagegen die Satsumas und die nahezu kernlosen Clementinen geschoben. Wichtigste Mandarinenart ist die Tardivo, die von Kennern sehr beliebt und in der o. a. Saison qualitativ hochwertig ist. </p>
<p>Satsuma ist eine Mandarinensorte mit Ursprung in Japan, der Hauptproduzent f&uuml;r Europa ist Spanien. Sie ist gelblicher gef&auml;rbt, in der Schale d&uuml;nner, enth&auml;lt wenige Kerne. Das Fruchtfleisch ist orangefarben, im Geschmack ist die Satsuma ein wenig s&auml;uerlicher. Sie sind die fr&uuml;hesten Mandarinen auf dem Markt (Mitte September die Sorten &quot;Okitsu&quot; und &quot;Clausellina&quot;, Mitte Oktober &quot;Owari&quot; bis zum Saisonende Ende Januar). Wie auch bei den Orangen bleibt die Schale in Regionen mit geringeren Tag-Nacht-Temperaturschwankungen und weniger tiefen Nachttemperaturen nahezu gr&uuml;n. </p>
<p>Mandarinen sind die zweitwichtigsten Fr&uuml;chte auf dem Citrus-Weltmarkt nach Apfelsinen. Mandarinen sind f&uuml;r China und Japan die wichtigsten Citrusfr&uuml;chte im Anbau. Mandarinen sind fast ausschlie&szlig;lich f&uuml;r den&nbsp;Frischverzehr geeignet und m&uuml;ssen wegen ihrer schlechten Lagerung aus den Anbaul&auml;ndern zum Teil eingeflogen werden, um die Fr&uuml;chte marktf&auml;hig an den Endabnehmer zu bringen. Sie sind allerdings auch eine beliebte Frucht f&uuml;r diverse Obstsalate und sind als Garnierung auf manchen S&uuml;&szlig;speisen zu finden. </p>
<p>Mandarinen geh&ouml;ren&nbsp;zur Familie der Rautengew&auml;chse (Rutaceae). Die 2 - 5&nbsp;m hohen baumartigen Str&auml;ucher tragen auf ihren meist mit Dornen besetzten Zweigen kleine wei&szlig;e bis cremfarbene Bl&uuml;ten aus denen sich die runden, oben und unten meist abgeflachten, 5 - 10 cm gro&szlig;en Fr&uuml;chte entwickeln. </p>
<p>In der Fachsprache nennt sich die Mandarinenfrucht &quot;Easy Peeler&quot;, d. h. das Abl&ouml;sen der Schale vom Frucht leicht. Von allen Zitrusfr&uuml;chten haben sie den s&uuml;&szlig;esten Geschmack. Sie sind klein bis mittelgro&szlig;, gelb bis orangefarben. In der Form sind sie etwas abgeplattet, um den Stielansatz stark gefaltet. </p>
<p>Die Clementine ist heute im Mittelmeerraum die popu&auml;rste Mandarine. Sie sind h&auml;ufig mit einem kleinen H&ouml;cker am Stielansatz versehen, die Schale ist etwas dicker als bei der Mandarine. Das Fruchtfleisch, und das ist das attraktive, enth&auml;lt keine bzw. nur sehr wenige Kerne. Mandarinen k&ouml;nnen dagegen 15- 20 Kerne enthalten. Clementinen enthalten mehr Zucker und weniger S&auml;ure. Sie halten sich bis zu 2 Monate. </p>
<p>Mandarinen sind f&uuml;r ihren hohen Vitamin C Gehalt bekannt. Schon einige wenige dieser wohlscheckenden, stark zuckerhaltigen Fr&uuml;chte decken den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen ab. Hervorzuheben sind die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor, die B-Vitamine und Vitamin C (30mg/100g).</p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/mandarine/M/451.html</link>
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			<title>MARY-WIGMAN</title>
			<description><![CDATA[<p>Eine der bedeutendsten Vertreterinnen des modernen Ausdruckstanzes war die deutsche T&auml;nzerin und Choreographin Mary Wigman (1886&ndash;1973), geborene Marie Wiegmann. Sie wurde in den USA enthusiastisch als Sch&ouml;pferin des &bdquo;New German Dance&ldquo; gefeiert. In ihrer Tanzschule in Dresden und den Zweigschulen, unter anderem in Berlin, vervollkommneten talentierte T&auml;nzer und T&auml;nzerinnen ihre Kunst. </p>
<p>Marie Wiegmann erblickte am 13. November 1886 als Tochter eines Kaufmanns in Hannover das Licht der Welt. Von ihrem Geburtsnamen leitete sie sp&auml;ter das Pseudonym &bdquo;Mary Wigman&ldquo; ab. Nach dem Besuch einer h&ouml;heren T&ouml;chterschule in Hannover absolvierte Marie als 14-J&auml;hrige zun&auml;chst Sprachkurse in einem englischen M&auml;dchenpensionat und sp&auml;ter in Lausanne (Schweiz). Sie bet&auml;tigte sich schriftstellerisch und verfasste Sagen, M&auml;rchen, Geschichten und Theaterst&uuml;cke.</p>
<p>Ihre ersten Tanzeindr&uuml;cke verdankt Mary Wigman dem schweizerischen Musikp&auml;dagogen und Theorielehrer &Eacute;mile Jaques-Dalcroze (1865&ndash;1950) sowie der &ouml;sterreichischen T&auml;nzerin und Choreographin Grete Wiesenthal (1885&ndash;1970). Letztere entwickelte zusammen mit ihren Schwestern Elsa und Bertha einen unklassischen, durch eine besondere Schwungtechnik gekennzeichneten Tanzstil, mit dem sie ab 1907 alleine auftrat.</p>
<p>Gegen den Willen ihrer Eltern nahm Mary Wigman 1911 bei &Eacute;mile Jaques-Dalcroze an der &bdquo;Schule f&uuml;r Rhythmische Gymnastik&ldquo; in Hellerau bei Dresden Unterricht. Dort machte sie der Maler Emil Nolde (1867&ndash;1956) auf den Tanzp&auml;dagogen und -theoretiker Rudolf von Laban (1879&ndash;1958) aufmerksam, der damals mit seinen Sch&uuml;lern in Ascona im schweizerischen Kanton Tessin lebte. 1913 trat sie in Labans &bdquo;Schule f&uuml;r Kunst&ldquo; ein, ihn bezeichnete sie sp&auml;ter als ihren wichtigsten Lehrer. </p>
<p>Mary verbrachte die Sommer 1913 und 1914 bei Laban und anderen deutschen Sch&uuml;lern auf dem ber&uuml;hmten Monte Verita bei Ascona. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im August 1914 blieben Rudolf von Laban und Mary Wigman in der Schweiz. Mary unterrichtete als Assistentin Labans abwechselnd in Z&uuml;rich und Ascona.</p>
<p>Bereits bei ihrem ersten Auftreten als Solistin (1914) pr&auml;gte Mary Wigman einen v&ouml;llig neuen Stil, den sie selbst als &bdquo;absoluten Tanz&ldquo; bezeichnete. 1920 gr&uuml;ndete sie in der Bautzner Stra&szlig;e 107 in Dresden eine eigene Tanzschule, die sich zu einem Zentrum des modernen Ausdruckstanzes entwickelte. Zeitweise kamen in Dresden mehrere hundert Sch&uuml;ler zu ihr. Mit ihren Gastspielreisen als Solot&auml;nzerin und mit ihrer Truppe durch Deutschland, Europa und Amerika verhalf sie der modernen Tanzkunst zum Durchbruch.</p>
<p>Zu Mary Wigmans Tanzschule in Dresden gesellten sich weitere unter anderem in M&uuml;nchen und Berlin. In ihrer Schule verfeinerten Harald Kreutzberg (1902&ndash;1968), Gret Palucca (1902&ndash;1993), Yvonne Georgi (1903&ndash;1975) und Dore Hoyer (1911&ndash;1967) ihre Tanzk&uuml;nste.</p>
<p>Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 hatte Mary Wigman als Vertreterin &bdquo;artfremder Kunst&ldquo; ab 1934 berufliche Schwierigkeiten. Nur ihre Beziehung zu Hanns Benkert (1899&ndash;1948), der in einem f&uuml;r die R&uuml;stung wichtigen Industriebetrieb eine leitende Position hatte, sch&uuml;tzte sie vor noch gravierenderen Repressionen. Als ihr Geliebter sie verlie&szlig;, wurde ab 1941 verst&auml;rkt politischer und psychologischer Druck auf sie ausge&uuml;bt. Ihr Widerstandsgeist erlahmte und sie verkaufte ihre Tanzschule an die Stadt Dresden. </p>
<p>Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges konnte Mary Wigman in Leipzig wieder eine Tanzschule f&uuml;hren. Auf dem Spielplan der Leipziger Oper f&uuml;r 1946/1947 stand als besonderes Ereignis die Auff&uuml;hrung der Oper &bdquo;Orpheus und Eurydike&ldquo; des deutschen Komponisten Christoph Willibald Gluck (1714&ndash;1787) in einer Inszenierung von Mary Wigman. Fortan trat sie wiederholt als Gastregisseurin an bedeutenden B&uuml;hnen hervor. </p>
<p>1949 wechselte Mary Wigman nach West-Berlin, wo sie Ende Juli jenes Jahres zusammen mit Marianne Vogelsang (1912&ndash;1973) im Stadtteil Dahlem das &bdquo;Tanzstudio Mary Wigman&ldquo; er&ouml;ffnete, dem ein tanzp&auml;dagogisches Seminar angegliedert war. 1957 zeichnete man Mary Wigman mit dem &bdquo;Gro&szlig;en Bundesverdienstkreuz&ldquo; aus. </p>
<p>Publikum und Presse waren von Mary Wigmans Inszenierungen im &bdquo;Mannheimer Nationaltheater&ldquo; (1954), bei den &bdquo;Berliner Festwochen&ldquo; (1957), bei der &bdquo;Frankfurter Tanzwoche&ldquo; (1961) und bei den &bdquo;Ruhrfestspielen&ldquo; in Recklinghausen (Anfang der 1960-er Jahre) hellauf begeistert. Auch in Amerika hatte sie gro&szlig;en Erfolg. In New York entstand 1931 unter der Leitung von Hanya Holm (1893&ndash;1962) eine Wigman-Schule, von der starke Impulse auf den amerikanischen Kunsttanz ausgingen. </p>
<p>Unter Mary Wigmans eigenen Tanzsch&ouml;pfungen gelten die Solowerke &bdquo;Hexentanz&ldquo;, &bdquo;Schwingende Landschaft&ldquo;, &bdquo;Herbstliche T&auml;nze&ldquo; und &bdquo;Opfer&ldquo; als die bekanntesten. Zu ihren wichtigsten Gruppentanzwerken geh&ouml;ren &bdquo;Totentanz&ldquo;, &bdquo;Die Feier&ldquo;, &bdquo;Frauent&auml;nze&ldquo;, &bdquo;Chorische Studien&ldquo;, &bdquo;Sieben T&auml;nze des Lebens&ldquo; (Sehnsucht, Liebe, Lust, Leid, D&auml;mon, Tod, Leben) und &bdquo;Tanzm&auml;rchen&ldquo;. Im Jahre 1963 erschien ihr Buch &bdquo;Sprache des Tanzes&ldquo;.</p>
<p>Nach ihrem 80. Geburtstag im Jahre 1966 gab Mary Wigmann wegen zunehmender Gebrechlichkeit ihre Tanzschule in Berlin-Dahlem auf. Am 18. September 1973 starb sie im Alter von 86 Jahren in West-Berlin. An die ber&uuml;hmte T&auml;nzerin und Choreographin erinnern eine B&uuml;ste im &bdquo;Kleinen Haus&ldquo; und eine Gedenktafel am Haus Bautzner Stra&szlig;e 107 in Dresden sowie die &bdquo;Mary-Wigmann-Gesellschaft e. V.&ldquo; in K&ouml;ln. </p>
<p>Literatur:&nbsp;&quot;Superfrauen: 14 B&uuml;cher auf einer CD-ROM&quot; bei:<br />
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