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		<title>KLIXS.de | Neue Definitionen P</title>
		<description>Die neusten Begriffsdefinitionen zum Buchstaben P bei KLIXS.de.</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 21:14:07 GMT</lastBuildDate>
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			<title>KLIXS - Deutschland</title>
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		<item>
			<title>PANTHERA-LEO-SPELAEA</title>
			<description><![CDATA[<p>Panthera leo spelaea ist der wissenschaftliche Name f&uuml;r den Europ&auml;ischen H&ouml;hlenl&ouml;wen. Dieser L&ouml;we aus dem Eiszeitalter existierte vor etwa 300.000 bis 11.700 Jahren. Er ist vor&nbsp;ca. 300.000 Jahren aus dem riesigen Mosbacher L&ouml;wen (Panthera leo fossilis) hervorgegangen, der nach dem Fundort Mosbach im Stadtkreis von Wiesbaden benannt ist und bis zu 3,60 Meter Gesamtl&auml;nge erreichte. Mosbach war fr&uuml;her ein Dorf zwischen Wiesbaden und Biebrich. Die Gr&ouml;&szlig;enangaben f&uuml;r den H&ouml;hlenl&ouml;wen differieren stark. Als maximale Gesamtl&auml;nge werden in der Literatur 3,20 Meter angegeben, worin der rund einen Meter lange Schwanz enthalten ist. Die Schulterh&ouml;he soll&nbsp;bis&nbsp;zu&nbsp;1,50 Meter betragen haben. Andere Autoren erw&auml;hnen eine Schulterh&ouml;he&nbsp;ab ungef&auml;hr&nbsp;einem Meter, was realistischer sein d&uuml;rfte. </p>
<p>*</p>
<p>Literatur:<br />
Ernst Probst: H&ouml;hlenl&ouml;wen. Raubkatzen im Eiszeitalter, M&uuml;nchen 2009</p>]]></description>
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		</item>
		<item>
			<title>PISTAZIE</title>
			<description><![CDATA[<p><font face="Arial">Die Pistazie (Pistacia vera, &quot;Gr&uuml;ne Mandel&quot;), zur Unterseidung von den anderen Arten auch Echte Pistazie genannt, ist die Steinfrucht des zweih&auml;usigen Pistazienbaumes aus der Familie der Sumachgew&auml;chse (Anacardiaceae). Die Laubb&auml;ume werden bis zu 12 m hoch und bis zu 300 Jahre alt. Die Wurzeln der B&auml;ume k&ouml;nnen sich bis in eine Tiefe von 15 m erstrecken. </font></p>
<p><font face="Arial">Die Fr&uuml;chte bilden sich zu Trauben von 10 bis 25 eng aneinanderliegenden Fr&uuml;chte. Der Aufbau der einzelnen Frucht gleicht der einer Mandel, nur wesentlich kleiner. Im September f&auml;rbt sich die Haut des Fruchtfleisches rot und der Kern spaltet den vorderen Teil der Schale. Ab diesem Zeitpunkt sind die Pistazien erntereif. </font></p>
<p><font face="Arial">Im September/Oktober beginnt die Erntezeit, je nach Anbauregion. Doch die Erntezeit dauert nur 3 Wochen und man muss sorgf&auml;ltig vorgehen, damit nicht zu fr&uuml;h oder zu sp&auml;t geerntet wird und die Pistazien von selbst zu Boden fallen. Das soll wegen einer aufwendigen Reinigung verhindert werden, da sich die Schale bei Ernte von selbst &ouml;ffnet und den gr&uuml;nen Kern feilegt. Im&nbsp;Unterschied spaltet sich bei anderen N&uuml;ssen lediglich die fleischige H&uuml;lle und die N&uuml;sse m&uuml;ssen noch geknackt werden. </font></p>
<p><font face="Arial">Aus den USA erreichen uns meist Pistazien aus maschineller Produktion, d.h. die B&auml;ume in den modernen Plantagen werden gesch&uuml;ttelt, gesammelt, gewaschen und hei&szlig; getrocknet, ger&ouml;stet und gesalzen gelangen sie zu uns. Im Orient hingegen wird noch von Hand gepfl&uuml;ckt und die N&uuml;sse werden an der Sonne getrocknet. K&uuml;hl und trocken gelagert sind sie mehrere Monate lang haltbar, verlieren aber schneller als andere N&uuml;sse an Qualit&auml;t, da sie schneller ranzig werden. </font></p>
<p><font face="Arial">Pistazien k&ouml;nnen wie alle Nussfr&uuml;chte mit Schimmelpilzen belastet sein, die in den N&uuml;ssen giftige Afatoxine produzieren, welche krebserregend wirken. In der Vergangenheit kam es auf Grund der Belastung von Pistazien mit diesem Gift immer wieder zu Warnungen vor bestimmten Produkten und Einfuhrverboten. </font></p>
<p><font face="Arial">Wildwachsend sind Pistazienb&auml;ume von Syrien bis Irak, vom Nordost-Iran bis Nord-Afghanistan anzutreffen. Heutzutage werden sie daneben in der T&uuml;rkei, anderen Mittelmeerstaaten, China&nbsp; und in Kalifornien kultiviert. Der Iran produziert mehr als 50 % der Welt, danach rangieren die T&uuml;rkei, China, Syrien, Griechenland, Italien (Catania auf Sizilien), Afghanistan und Tunesien. Anbaugebiet in Griechenland ist die Insel &Auml;gina.</font></p>
<p><font face="Arial">Wie bei keiner anderen Nu? ist die Pistazie zum gr&ouml;&szlig;ten Teil mit der Schale erh&auml;ltlich. Das nicht ohne Grund: die reife, getrocknete Pistazie &ouml;ffnet bei Reife leicht ihre Schale, wodurch der gr&uuml;ne Kern sichtbar wird. Mit nicht zu ungeschickten Fingern&auml;geln oder einer leeren<br />
Pistazienschale bricht man die Schale in zwei H&auml;lften und legt den genie&szlig;baren Teil frei.</font></p>
<p><font face="Arial">Die Pistazie l&auml;dt f&ouml;rmlich zum Verzehr ein! Falls noch einige Pistazien aus der T&uuml;te geschlossen sind, kann man dies mit einem gew&ouml;hnlichen Nu&szlig;knacker &ouml;ffnen. Im Orient und in S&uuml;deuropa werden<br />
Pistazien roh geessen, d.h. weder gesalzen noch ger&ouml;stet. Im Gegensatz zu anderen Nu&szlig;arten ist sie praktisch das ganze Jahr hindurch erh&auml;ltlich. Der Geschmack von Pistazien ist s&uuml;&szlig;lich, mandelartig, gleichzeitig kr&auml;ftig w&uuml;rzig. Weitere Verwendung finden sie in der S&uuml;&szlig;warenproduktion (Mozartkugeln, Pralinen), f&uuml;r Speiseeis und in der Wursterzeugung (z. B. Mortadella).</font></p>
<p><font face="Arial">Im Handel werden rundliche und l&auml;ngliche Sorten unterschieden. Eine wichtige, aus dem Iran stammende Sorte, ist die &quot;Kerman&quot;. Die besten und teuersten Sorten stammen aus Italien: &quot;Femminella&quot;<br />
und &quot;Minnulara&quot;, die f&uuml;r Wurstwaren, Kuchen und Eiscreme verwendet werden.</font></p>
<p><font face="Arial">Die Pistazie wurde schon vor mehreren tausend Jahren so sehr gesch&auml;tzt, dass sich z. B. die K&ouml;nigin von Saba die gesamte Ernte Assyriens f&uuml;r sich und ihren Hof reservieren lie&szlig;.</font></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/pistazie/P/647.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>POLYGAMIE</title>
			<description><![CDATA[<p>Definition: vom griechischen &quot;pollys&quot; (= viel) und &quot;gamos&quot; (= Ehe) - bezeichnet eine Form der <strong>Vielehe</strong>&nbsp;und der Duldung von gleichzeitigen ehe&auml;hnlichen Beziehungen. </p>
<p><u>Als Beispiel Polygamie im Islam</u> </p>
<p>Zwischen jenen islamischen Staaten, in denen Polygamie zu finden ist, bestehen einige grunds&auml;tzliche &Uuml;bereinstimmungen. Gem&auml;&szlig; dem islamischen Recht darf <strong>ein Mann bis zu vier Frauen </strong>ehelichen. Dar&uuml;ber hinaus darf er eine beliebige Zahl an Konkubinen haben, wobei dies heutzutage sehr selten ist, weil die Konkubine eine Sklavin sein muss, d.h. keine freie Frau sein kann. Jeder hat er einen eigenen Haushalt und eigenes Verm&ouml;gen einzurichten sowie eine Mitgift zu geben. &Uuml;blicherweise pflegen die Frauen keinen Kontakt untereinander, sondern f&uuml;hren ihr Leben getrennt in je eigenen H&auml;usern, manchmal auch in verschiedenen Orten. Damit ist die Mehrehe auf wohlhabende M&auml;nner beschr&auml;nkt; zuweilen untersagen gesetzliche Regelungen jenen M&auml;nnern, die nicht jeder Frau einen eigenen Hausstand einrichten k&ouml;nnen, die Polgamie.</p>
<p><u>Die Beschr&auml;nkung der Mehrehe auf vier Frauen fu&szlig;t auf dem Koran, Sure 4,3:</u></p>
<p>&quot;Heiratet, was euch an Frauen gut ansteht, zwei, drei oder vier; und wenn ihr f&uuml;rchte, nicht billig zu sein, [heiratet] eine.... So k&ouml;nnt ihr am ehesten Ungerechtigkeit vermeiden&quot;</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/polygamie/P/354.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PARTNERAGENTUR</title>
			<description><![CDATA[<span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Eine Partnervermittlung &ndash; teilweise auch Partneragentur genannt &ndash; hilft M&auml;nnern oder Frauen gegen Honorar bei der Suche nach einer geeigneten Partnerin oder einem Partner. Fr&uuml;her wurde eine Partnervermittlung als Heiratsvermittlung bezeichnet. Die Suchenden hoffen, auf diese Weise eine Liebesbeziehung entwickeln zu k&ouml;nnen, die im Idealfall bis zu einer Heirat f&uuml;hrt. Nach der Einf&uuml;hrung des Internets entstanden immer mehr Online-Partneragenturen, deren Zahl in Deutschland auf rund 2.000 gesch&auml;tzt wird. Die Zahl der Nutzer&nbsp;soll in Deutschland mehr als&nbsp;6 Millionen Menschen betragen. </span>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/partneragentur/P/626.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PARTNERVERMITTLUNG</title>
			<description><![CDATA[<span style="FONT-SIZE: 12pt; FONT-FAMILY: 'Times New Roman'; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-ansi-language: DE; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA">Eine Partnervermittlung &ndash; teilweise auch Partneragentur genannt &ndash; hilft M&auml;nnern oder Frauen gegen Honorar bei der Suche nach einer geeigneten Partnerin oder einem Partner. Fr&uuml;her wurde eine Partnervermittlung als Heiratsvermittlung bezeichnet. Die Suchenden hoffen, auf diese Weise eine Liebesbeziehung entwickeln zu k&ouml;nnen, die im Idealfall bis zu einer Heirat f&uuml;hrt. Nach der Einf&uuml;hrung des Internets entstanden immer mehr Online-Partneragenturen, deren Zahl in Deutschland auf rund 2.000 gesch&auml;tzt wird. Die Zahl der Nutzer&nbsp;soll in Deutschland mehr als&nbsp;6 Millionen Menschen betragen. </span>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/partnervermittlung/P/625.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PINGUIN</title>
			<description><![CDATA[<p>Wenn von der antarktischen Tierwelt die Rede ist, fallen wohl den meisten Leuten die Pinguine ein - aber nicht alle Pinguinarten sind Bewohner der Antarktis.</p>
<p>Die Pinguine sind - abgesehen vom Zoo - nur auf der s&uuml;dlichen Halbkugel der Erde anzutreffen. Nach dem heutigem Wissen wird zwischen 18 Arten von Pinguinen unterschieden wobei 2 jeweils 3 Unterarten zu verzeichenen haben. Die Gemeinsamkeiten aller Pinguine sind neben dem anatomischen Bau, die Fortbewegung zu Lande und im Wasser und die Riesenansammlung zur Brutzeit. Sie sind in der Regel auch gute Kletterer in den vereisten H&auml;ngen. </p>
<p>Pinguine erkennt man an ihrem &quot;Frack&quot;, dem schwarzen R&uuml;cken und der wei&szlig;en Bauchseite. Damit tarnen sich die Pinguine: f&uuml;r ihre nat&uuml;rlichen Feinde ist ihr wei&szlig;er Bauch im Meer von unten kaum sichtbar und der schwarze R&uuml;cken hebt sich von oben gesehen kaum vom dunklen Meeresboden ab. </p>
<p>Die bis 120 cm gro&szlig;en Pinguine sind flugunf&auml;hig und ausgezeichnet an das Leben im Wasser angepasst. Ihre Fl&uuml;gel sind zu Flossen umgebildet, die f&uuml;r den Antrieb beim Schwimmen und Tauchen sorgen. Mit ihrem stromlinienf&ouml;rmigen K&ouml;rper und ihren Fl&uuml;gelpaddeln &quot;fliegen&quot; sie buchst&auml;blich durch das Wasser! Au&szlig;erdem sind sie hervorragende Taucher: Es ist nachgewiesen, dass Kaiserpinguine bis zu 535 Meter tief tauchen k&ouml;nnen, der Rekord in der Meeresvogel-Welt. Die gr&ouml;&szlig;eren Arten k&ouml;nnen unter Wasser kurzzeitig Geschwindigkeiten von &uuml;ber 50 km/h erreichen.</p>
<p>An Land watscheln die Pinguine &uuml;ber den eisigen Untergrund. Der Kaiserpinguin lebt auf dem Packeisg&uuml;rtel der Antarktis. Er ist mit 30.000 Federn der Pinguin mit den meisten Federn. </p>
<p>Bei den Kaiserpinguinen legt das Weibchen ein einzelnes Ei und &uuml;bergibt es direkt an das M&auml;nnchen. Dieser legt das Ei vorsichtig auf seine F&uuml;&szlig;e und deckt es mit einer Hutfalte ab, die vom Bauch herunterh&auml;ngt. So wird das Ei gew&auml;rmt und vor K&auml;lte gesch&uuml;tzt. Die Weibchen kehren ins Meer zur&uuml;ck und jagen Beute. </p>
<p>Nach zwei Monaten schl&uuml;pft das Pinguink&uuml;ken und wird von der Mutter versorgt. Das M&auml;nnchen hat in der Brutzeit ungef&auml;hr die H&auml;lfte seines K&ouml;rpergewichts verloren und beginnt nun wieder mit dem Jagen. Bei vielen Pinguinarten verlassen die Jungtiere schon nach zwei bis drei Wochen die Nester, um sich in Gruppen, die &quot;Krippen&quot; genannt werden, zusammenzufinden. Sie werden dann zwar noch von ihren Eltern gef&uuml;ttert, aber nicht mehr stark bewacht. Nach 5 Monaten ann der Jungpinguin f&uuml;r sich allein sorgen und beginnt ohne seine Eltern im Meer zu jagen. </p>
<p>Der <strong>gr&ouml;&szlig;te</strong> Pinguin ist der Kaiserpinguin und kann bis zu 120 cm gro&szlig; werden und 30 - 50 kg wiegen. </p>
<p>Der <strong>kleinste</strong> Pinguin ist der Zwergpinguin und kann bis zu 30 cm gro&szlig; werden und bis zu 1 kg wiegen. </p>
<p><strong><u>Nahrung:</u></strong> Fische, Krill, Schnee, salzhaltiges Meerwasser.</p>
<p>Pinguine sind monogame V&ouml;gel: Sie finden sich zum Br&uuml;ten immer wieder mit dem gleichen Partner zusammen, den sie durch Rufen wiederfinden. </p>
<p>Die meisten Arten legen nur ein Ei, einige Arten legen zwei Eier, aber meist &uuml;berlebt nur ein K&uuml;ken und wird aufgezogen. </p>
<p>Viele Pinguinarten bauen Nester aus Steinen (Adeliepinguin), Moos Gras und Federn (Eselpinguine) oder nisten in H&ouml;hlen, die sie in den Vogelmist (Guano) ihrer Vorfahren graben (Magellanpinguin, Humboldtpinguin).</p>
<p>Die Lebenserwartung in der Natur betr&auml;gt bis zu 20 Jahren.</p>
<p>Freilebende Pinguine gibt es nur auf der s&uuml;dlichen Halbkugel. Das Verbreitungsgebiet ist: S&uuml;damerika, Neuseeland, Falkland Inseln, Australien, Galapagosinseln, Antarktis</p>
<p>Die nat&uuml;rlichen Feinde des Pinguins sind: Seel&ouml;wen, Seeleoparden, Haie, Schwertwale; bei Jungtieren insbesondere Riesensturmv&ouml;geln und Raubm&ouml;wen.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/pinguin/P/244.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PETER-BAYERLEIN</title>
			<description><![CDATA[<p>Peter Bayerlein, geboren am 1. Mai 1944 in N&uuml;rnberg, ist ein deutscher Arch&auml;ologe, Historiker und Buchautor. Er f&uuml;hrte 1980 in seiner Dissertation den Begriff Oberlauterbacher Gruppe (etwa 4900-4500 v. Chr.) f&uuml;r eine Kultur der Jungsteinzeit (Neolithikum) ein f&uuml;r Funde, die bis dahin verschiedenen Gruppen zugeschrieben wurden. Diesen Namen w&auml;hlte er in Anlehnung an den 1936 von dem M&uuml;nchner Pr&auml;historiker Ferdinand Birkner&nbsp;(1868-1944) verwendeten Begriff Oberlauterbacher Gruppe. In Oberlauterbach (Kreis Landshut) in Niederbayern hatten 1913 und 1914&nbsp;die Pr&auml;historiker Ferdinand Birkner und Gero von Merhart&nbsp;(1866-1959) aus M&uuml;nchen Grabungen vorgenommen, nachdem man beim Hopfenanbau auf urgeschichtliche Gruben gesto&szlig;en war. <br />
<br />
1980/1981 arbeitete Peter Bayerlein am Museum Wiesbaden, von 1981 bis 1986 beim Deutschen Arch&auml;ologischen Dienst in Kairo und ab&nbsp;1986 als Buchautor und freier Journalist. 2003 ver&ouml;ffentlichte er&nbsp;zwei B&uuml;cher &uuml;ber Johannes B&uuml;ckler (1777-1803), genannt &quot;Schinderhannes&quot;, Deutschlands ber&uuml;hmtesten R&auml;uber: Schinderhannes-Chronik und Schinderhannes-Ortslexikon.<br />
<br />
B&uuml;cher von Peter Bayerlein bei Amazon:<br />
<font face="Arial">http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-5685361-1502634?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=Peter+Bayerlein&amp;Go.x=15&amp;Go.y=8</font></p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/peter-bayerlein/P/619.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PFIRSICH</title>
			<description><![CDATA[<p>Der Pfirsich-Baum wird in China bereis seit &uuml;ber 4.000 Jahren kultiviert. Von dort aus gelangten die Pfirsiche &uuml;ber Persien nach Rom. Rasch hatte er sich im Mittelmeerraum verbreitet und gelangte schie&szlig;lich auch nach Amerika, wo der Pfirsich heute in gro&szlig;en Mengen angebaut wird. Als &quot;Pfirsichgarten Europas&quot; gilt Italien, weiterer Anbau erfolgt in Frankreich, Spanien, Griechenland, Australien und S&uuml;dafrika. Die Einfuhrsaison beginnt Mitte Mai mit spanischen Pfirsichen, von Juni bis September wird die bescheidene inl&auml;ndische Produktion tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzt von Einfuhren aus Italien und Griechenland. Im Winter bis M&auml;rz beliefern uns S&uuml;dafrika, Argentinien und Chile.</p>
<p>Pfirsiche werden unterschieden in Fr&uuml;chte mit samtartiger, flaumiger Behaarung mit entweder leichter oder schwerer Steinl&ouml;slichkeit, wobei erstere meist die wei&szlig;fleischigen fr&uuml;hen und mittelfr&uuml;hen, letztere die sp&auml;teren, gelbfleischigen Sorten stellen. Fr&uuml;chte mit glatter Haut sind Nektarien. Die Pfirsichfrucht ist rundlich mit einer deutlichen L&auml;ngsfurche, die seidig behaarte Schale ist von gelber bis roter F&auml;rbung. Das saftig s&uuml;&szlig;e und h&ouml;chst aromatische Fruchtfleisch, das einen harten Kern einschlie&szlig;t, macht den Pfirsich zu so einer beliebten Frucht.</p>
<p>Die gro&szlig;e Beliebtheit des Pfirsichs beruht auf seiner F&uuml;lle an Saft und Aromastoffen bei gleichzeitig niedrigem Gehalt an Faserstoffen. Daneben spendet die Frucht Calcium, Phosphor, Kalium und Eisen und ist sehr reich an Provitamin A (Carotin) sowie den Vitaminen B1, B2 und Niacin - Vitamin C ein wenig. Das Fruchtfleisch ist erfrischend. Der Pfirsich wirkt harntreibend und leicht abf&uuml;hrend. </p>
<p>Pfirsiche sind gegen Sto&szlig; und Druck empfindliche Fr&uuml;chte. Ein Gro&szlig;teil der Ware wird leider hart und gr&uuml;nreif geerntet, damit sie maschinell sortiert und geb&uuml;rstet werden kann und den Transport &uuml;bersteht. Solche Ware reift nicht v&ouml;llig nach, erreicht auch nicht ihr volles Aroma; das Fruchtfleisch bleibt gummiartig trocken. Bevorzugen sollte man daher beinahe vollreif geerntete Fr&uuml;chte; nur sie schmecken wirklich gut, sind saftig-s&uuml;&szlig; und haben den sortentypischen Geschmack. </p>
<p>Die Steinl&ouml;slichkeit kann sortenbedingt gut oder schlecht sein - das liegt nicht allein an der Reife. Pfirsiche k&ouml;nnen wei&szlig;-, gelb- oder (selten) rotfleischig sein. Vorsichtig transportieren! Reife Pfirsiche k&ouml;nnen im K&uuml;hlschrank ein bis zwei Tage aufbewahrt werden, sollten aber zuvor auf Druckstellen kontrolliert werden, da die Frucht an dieser Stelle schnell verdirbt. Am besten ist aber der baldige Genuss, da Pfirsiche bei K&uuml;hlschranktemperaturen mehlig werden k&ouml;nnen. </p>
<p>Pfirsiche werden haupts&auml;chlich roh verzehrt. Ihre Verwndung in Obstsalaten, Kompotten, Marmeladen, Desserts, Kuchen, Torten, Eis, Sorbet, Konfit&uuml;ren, Bowlen oder f&uuml;r Rumtopf garantieren eine fruchtige K&ouml;stlichkeit. Als &quot;Kullerpfirsich&quot; ist der, rundherum eingestochene,&nbsp; mit Sekt aufgef&uuml;llte, im&nbsp;Glas schwimmende Pfirsich eine Bekanntheit. </p>
<p>Zum H&auml;uten werden Pfirsiche kurz in kochendes Wasser getaucht und wieder herausgehoben, anschlie&szlig;end l&auml;sst sich die Haut mit Hilfe eines Messers abheben.</p>
<p>Oder als &quot;Bellini&quot;: Frischer Saft/frisches P&uuml;ree von (wei&szlig;en) Pfirsichen im Verh&auml;ltnis 1:3 mit Prosecco aufgegossen.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/pfirsich/P/584.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PAPRIKA</title>
			<description><![CDATA[<p>Die <strong>Paprika </strong>geh&ouml;rt zu der Familie der Nachtschattengew&auml;chse. Sie hat in Deutschland erst nach dem zweiten Weltkrieg an Popularit&auml;t gewonnen. Vor allem durch die in Deutschland lebenden Italiener Spanier, Griechen, T&uuml;rke und Ungarn wurde sie bei uns bekannt und eingef&uuml;hrt. </p>
<p>Unendlich reich ist die Vielfalt an Formen und Farben in der gro&szlig;en Gruppe der <strong>Paprika</strong>. Die &Uuml;berg&auml;nge zwischen Nutz- und Zierformen sind flie&szlig;end. Urspr&uuml;nglich stammt die Paprika aus den Tropen S&uuml;d- und Mittelamerikas. Spanische Eroberer brachten sie von dort im 16. Jahrhundert nach Europa, wo sie zun&auml;chst allein als Zierpflanze angebaut und erst sp&auml;ter als Gem&uuml;se entdeckt wurde. Heute gibt es unz&auml;hlige Formen, Farben und Geschmacksrichtungen, wobei die Farbe keinen Hinweis auf die Sch&auml;rfe gibt. Egal ob rot, gelb, gr&uuml;n, violett oder orange - es gibt immer milde und sehr scharfe Typen. </p>
<p>Gr&uuml;ne <strong>Paprika</strong> weden fr&uuml;h geerntet und schmecken bitters&uuml;&szlig; bis w&uuml;rzig. Mit zunehmender Reife werden die gr&uuml;nen Schoten rot oder gelb und schmecken angenehm s&uuml;&szlig;lich. Paprika ist reich an den antioxidativen Vitaminen A, C und E. Rote Paprika enth&auml;lt doppelt so viel Vitamin A und C wie gr&uuml;ne Paprika. </p>
<p><strong>Paprika</strong> liegen voll im Trend. Immer mehr Leute kommen auf den Geschmack des frischen, pikanten und &auml;u&szlig;erst gesunden Gem&uuml;ses. Die Sortenvielfalt ist dementsprechend sehr gro&szlig;. Zu den sch&auml;rfsten Sorten z&auml;hlt Rosenpaprika. Er ist so scharf, dass man w&auml;hrend und nach der Ernte aufpassen muss, nicht mit den Fingern an die Augen zu geraten. Etwas milder ist dagegen die Sorte &quot;Lombardo&quot;. Besonders f&uuml;r die Topfkultur auf Balkon und Terrasse eignet sich der ungaische Tomaten-Paprika &quot;Tommy&quot; mit runden, tomatenf&ouml;rmigen Fr&uuml;chten in dunklem Rot. Sorten wie &quot;Topepo rosso&quot;, s&uuml;&szlig; und angenehm im Geschmack, tomaten&auml;hnlich in der Form sind besonders beliebt. Oder die spitzkegligen Fr&uuml;chte von &quot;Feher&quot;, seiner Sorte, die schon im zeitigen Fr&uuml;hjahr ausges&auml;t werden kann und im Sommer rasch Fr&uuml;chte bringt. </p>
<p>Viele der kleinen Zierschoten sind nicht nur sch&ouml;n anzusehen, sondern auch genie&szlig;bar. Vorsicht! Beim Verzehr der kleinen Zierformen sind deutliche Unterschiede bemerkbar. Sind sie vom Aussehen her noch sehr &auml;hnlich, wird mancher, der unvorsichtig ein St&uuml;ckchen nascht, b&ouml;se &uuml;berrascht sein. Ein Teil der Zierpaprika eignet sich wunderbar zum Herstellen von feurig scharfem Tabasco, aber nicht zum pur Genie&szlig;en. </p>
<p>Den brennend, scharfen Geschmack im Mund kann man mildern, wenn etwas Joghurt, Brot oder gekochter Reis dazu gegessen wird. Wasser hilft nicht, denn das Capsaicin ist &ouml;l- aber nicht wasserl&ouml;slich.</p>
<p><strong>Paprika</strong> ist bei er Zubereitung ein sehr vielf&auml;ltiges Lebensmittel. Sehr lecker aber etwas arbeitsaufwendig ist eine mit Reis gef&uuml;llte Paprika, in Tomatensauce geschmort. Oder als Sauce zu Pasta und Reisgerichten. Beliebt sind auch Rohkostsalate mit Paprikastreifen. </p>
<p>Beim Kochen von <strong>Paprika</strong> zu Saucen und Suppen ist es wichtig, keine s&auml;urehaltigen Zus&auml;tze wie Wein oder Zitrone zu verwenden, da sonst die leuchtenden Farben ins br&auml;unliche umschlagen. Die Paprika (von einer Farbe) werden hiezu klein geschnitten und mit etwa Wasser zusammen weigekocht. Jetzt braucht man die Paprika nur zu p&uuml;rieren und durch ein Sieb passieren. Die gew&uuml;nschten zus&auml;tzlichen Zutaten erst kurz vor dem Servieren dazgeben. Roh, als Salat ist Paprika besonders zu empfehlen, weil der Gehalt an Vitamin C nicht durch Hitzeeinwirkung vermindert wurde. </p>
<p>Die Schale des Paprikas ist nur schwer zu verdauen. Man kann sie abziehen, indem man die ganze Frucht im Backofen bei 200 - 220 Grad Celcius legt und solange wartet, bis sich die Haut als Blasen vom Fruchtfleisch l&ouml;st und leicht gebr&auml;unt ist. Danach schreckt man die Paprika in Eiswasser ab und zieht die Haut vom Stiel zur Spitze hin ab. Jetzt wie gewohnt weiterverarbeiten. </p>
<p>Das Paprikapulver wird aus speziellen Paprikasorten gewonnen. Die Sch&auml;rfe variiert je nach Sorte und ob die Kerne und das Innere entfernt wurden. Der Rosenpaprika erh&auml;lt seine Sch&auml;rfe dadurch, dass die ganze Paprikaschote samt Kernen gemahlen wird. Guter Paprika hat eine rote Farbe, ist der Paprika braun, ist er meist alt und schmeckt schal.</p>
<p><strong>Paprika</strong> wirkt gegen rheumatische Erkrankungen, Durchfall, Bl&auml;hungen und Verdauungsst&ouml;rungen. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/paprika/P/448.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PANDABÄR</title>
			<description><![CDATA[<p>Der eigentliche Name des Pandab&auml;ren ist Gro&szlig;er Panda. Er wird aber auch Riesenpanda oder Bambusb&auml;r genannt. Der Pandab&auml;r geh&ouml;rt zu der Familie der Katzenb&auml;ren und z&auml;hlt somit nicht wie Braun- oder Schwarzb&auml;ren zur Familie der Gro&szlig;b&auml;ren. </p>
<p>Der Gro&szlig;e Panda z&auml;hlt, trotz Artenschutz, zu den am meisten vom aussterben bedrohten Tierarten. Neueste Z&auml;hlungen haben ergeben, das in freier Wildbahn ca. 1590 Pandas leben und ungef&auml;hr 180 in Gefangenschaft. Aber wenigstens haben ein paar Menschen die Gelegenheit, einen Panda in einem Zoo erleben zu d&uuml;rfe, denn der&nbsp;Gro&szlig;e Pandab&auml;r&nbsp;geh&ouml;rt zweifellos zu den bekanntesten Tierarten unseres Planeten. &nbsp;Dies liegt sicherlich an seiner auff&auml;lligen schwarzwei&szlig;en Zeichnung. </p>
<p>Zudem hat der WWF den Gro&szlig;en Panda zu seinem &quot;Wappentier&quot; erkoren und damit weltweit zum Symbol f&uuml;r die vom Aussterben bedrohte Tierwelt gemacht. In einer Internetumfrage suchte der WWF das sehenswerteste Tier und die sch&ouml;nste Landschaft. Beim Tier konnte sich der Panda vor dem Delfin und dem Tiger durchsetzen, bei der Landschaft gewann der Regenwald am Amazonas.</p>
<p>Der <strong>Pandab&auml;r </strong>geh&ouml;rt zur Ordnung der Raubiere. Trotzdem ern&auml;hrt er sich haupts&auml;chlich vegetarisch. Er beschr&auml;nkt sich sogar auf einen einzige Pflanzenfamilie: den Bambus. Da Bambus jedoch sehr n&auml;hrstoffarm und schwer verdaulich ist, muss der Gro&szlig;e Panda gro&szlig;e Mengen davon zu sich zu nehmen, um seinen Tagesbedarf an Nahrung zu decken: 10 bis 30 kg Bambus frisst er t&auml;glich und nimmt sich daf&uuml;r ca. 14 Stunden Zeit. Manchmal frisst er auch ein paar Kr&auml;uter oder etwas Fleisch. </p>
<p>Damit der <strong>Pandab&auml;r </strong>den Bambus leichter essen kann, hat sich bei seiner Hand ein kleiner &quot;sechster Finger&quot; gebildet. Somit ist f&uuml;r ihn das Halten und Sch&auml;len des Bambus leichter. Mit seinen kr&auml;ftigen Z&auml;hnen spaltet und zermalmt er den Bambus. </p>
<p>Der Pandab&auml;r wiegt, wenn er ausgewachsen ist, rund 100 Kilo. Bei der Geburt ist er jedoch nur 100 Gramm schwer. Ein Pandab&auml;r wird 1,50 bis 1,90 Meter gro&szlig;. Seine Beine sind sehr kurz und kr&auml;ftig. Da er abr von der Familie der B&auml;ren abstammt, ist das nicht ungew&ouml;hnlich. Er hat eine Kopfrumpfl&auml;nge von 1,20 - 1,80 Meter und einen kleinen, etwa 15 cm langen Schwanz.</p>
<p>Der <strong>Pandab&auml;r</strong> hat ein sehr dichtes Fell, und darunter befindet sich eine Fettschicht, die ihn vor der K&auml;lte sch&uuml;tzt. Das schwarz - wei&szlig;e Fell ist f&uuml;r den Pandab&auml;ren eine sehr gute Tarnung. </p>
<p>Der <strong>Pandab&auml;r </strong>bevorzugt gro&szlig;e, neblige, feuchte Bergw&auml;lder mit Bergh&auml;ngen und kommt ausschlie&szlig;lich in China vor. Er bevorzugt W&auml;lder die oberhalb von 1500 Meter und unterhalb von 4000 Metern liegen. Der Pandab&auml;r ist ein Einzelg&auml;nger und lebt in einem Gebiet von ungef&auml;hr 5 - 8 Quadratkilometern. Er ist das ganze Jahr &uuml;ber aktiv und h&auml;lt keine Winterruhe. </p>
<p>Pandas sind Bodenbewohner, die allerdings gut klettern und schwimmen k&ouml;nnen. Sie sind nachtaktive Tiere und schlafen am Tage in Astgabeln oder H&ouml;hlen. Auch klettern sie auf B&auml;ume, wenn sie sich bedroht f&uuml;hlen und Schutz vor Feinden suchen m&uuml;ssen. </p>
<p>Die Lebenserwartung eines Pandas in freier Wildbahn betr&auml;gt etwa 25 Jahre. </p>
<p>Erstmals ist in China ein in Gefangenschaft gez&uuml;chteter Riesenpanda in die freie Wildbahn entlassen worden. Wissenschaftler brachten den vier Jahre alten Xiang Xiang in eine entlegene Bergregion in der Provinz Sichuan in S&uuml;dwestchina, wie Mitarbeiter des Forschungs- und Schutzzentrums im renommierten Wolong Reservat berichteten. Auf gro&szlig;en Tatze in die Freiheit. Das 80 Kilogramm schwere B&auml;renm&auml;nnchen tr&auml;gt einen Sender f&uuml;r seine mit dem Satellitennavigationssystem GPS bestimmte Position, damit seine Streifz&uuml;ge verfolgt werden k&ouml;nnen. Er gilt als &quot;Pionier&quot; f&uuml;r seine bedrohte Art, da Wissenschaftler lernen wollen, wie sich in Gefangenschaft aufgezogene Pandas in der Wildnis anpassen. </p>
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			<link>http://www.KLIXS.de/pandabaer/P/241.html</link>
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		</item>
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			<title>PHYSALIS</title>
			<description><![CDATA[<p>Die <strong>Physalis</strong> sind den meisten wohl bekannt aus dem Supermarkt, als Dekoration an Desserts oder Buffets. Sie wird oft in fertig konfektionierten, luftigen Sch&auml;lchen verkauft. Im Fruchtfleisch sind unz&auml;hlige Samenk&ouml;rner enthalten, die man normalerweise miti&szlig;t. Sie geh&ouml;ren zu den Solanaceen und sind somit mit Kartoffeln, Tomaten und Paprika verwandt, aber auch mit dem Bitters&uuml;&szlig;en Nachtschatten (Solanum dulcamara). Doch nur die Gattung Physalis bildet den namensgebenden blasenartigen, die Frucht umgebenen Kelch (gr. physa = Blase).</p>
<p>Die wohl bekanteste Art ist Physalis peruviana, auch Kapstachelbeere oder Andenkirsche genannt, wegen dem angenehm s&uuml;&szlig;-s&auml;uerlichen Aroma, das an Stachelbeeren erinnert. Die Fr&uuml;chte k&ouml;nnen roh gegessen werden, sind aber auch hervorragend als Kompott und als Garnierung von Torten und Desserts geeignet. </p>
<p>Heimisch sind Physalis auf dem amerikanischen Kontinent, wo sie mit ca. 110 Arten vertreten sind. In Europa w&auml;chst nur Physalis alkekengi wild, deren Beeren allerding nicht essbar sind. </p>
<p>Physalis peruviana stammt aus den Anden Perus und Chiles und gelangt durch den Menschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach S&uuml;dafrika (daher der deutsche Name &quot;Kapstachelbeere&quot;) und schlie&szlig;lich nach Australien. Heute wird sie sowohl in oben genannten Gebieten als auch in Neuseeland, USA, Indien und S&uuml;dfrankreich angebaut und in die ganze Welt exportiert. </p>
<p>Physalis sind in der Regel krautige Pflanzen, meist einj&auml;hrig, aber auch als Staude vorkommend. Sie werden 1 bis 1,5 Meter hoch. Die Bl&auml;tter und St&auml;ngel sind weich behaart. Die Bl&uuml;ten sind blattachselst&auml;ndig, radi&auml;rsymmetrisch und bl&uuml;hen wei&szlig;, gelb oder violett. </p>
<p>Die Physalis-Frucht ist eine 1 bis 1,5 cm gro&szlig;e Beere und ist zur Reifezeit gelb bis rot und vom vergr&ouml;&szlig;erten Kelch lampionartig umgeben. Erst gr&uuml;n, wird er bei Physalis alkekengi leuchtend orange-rot, bei anderen Arten pergamentartig und br&auml;unlich beim Vertrocknen. Diese Besonderheit und evolution&auml;re Neuentwicklung innerhalb der Solanaceae wird auch chinesische Laterne genannt. Wie alle Solanaceen enthalten auch Physalis giftige Stoffe in Bl&uuml;te und vegetativen Pflanzenteilen, die allergische Reaktionen hervorrufen k&ouml;nnen.</p>
<p>Die chinesische Laterne ist ein seltsam anmutendes Gebilde und entsteht, wenn nach der Befruchtung die Kelchbl&auml;tter wieder zu wachsen beginnen und schlie&szlig;lich die reife Frucht umh&uuml;llt. Ein Transkriptionsfaktor, der normalerweise nur in vegetativen Geweben der Pflanze aktiv ist und dort das Wachstum reguliert wird bei Physalis auch in floralem Gewebe exprimiert und bewirkt&nbsp;das Wachstum der Sepalen.</p>
<p>Die Beeren&nbsp;der Physalis enthalten au&szlig;ergew&ouml;hnlich&nbsp;viel N&auml;hrstoffe. Neben Vitamin C und B1, Provitamin A auch Eisen, Karotin und Kalzium. Wegen ihres hohen Vitamin C-Gehaltes wurde die Kapstachelbeere von Seefahrern gegen Skorbut verwendet. Die Beeren werden in der Regel roh verzehrt, aber auch&nbsp;getrocknet oder zu Marmelade weiterverarbeitet . In Afrika werden die Bl&auml;tter gekocht und gegessen oder als Pflaster auf entz&uuml;ndete Wunden gelegt. Wegen ihrer harntreibenden und reinigenden Wirkung werden Physalis zudem in der Naturheilkunde bei Hanrwegserkrankungen, Gicht, Nieren- und Blasensteinen verwendet. &nbsp;Auch werden Physalis als Gartenzierpflanzen angepflanzt, insbesondere Physalis alkekengi findet mit ihrem orange leuchtenden Lampion f&uuml;r Trockengestecke Verwendung. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/physalis/P/537.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>POPCORN</title>
			<description><![CDATA[<p><strong>Popcorn</strong> ist keine Erfindung der Neuzeit - im Gegenteil. Popcorn gibt es schon sehr, sehr lange. Popcorn stammt vom amerikanischen Doppelkontinent. Bereits die Azteken, Mayas und Inkas kannten die Vielseitigkeit der K&ouml;rner. Wann zum ersten Mal Popcorn zubereitet wurde, ist jedoch nicht genau bekannt. Neben dem Verzehr fertigten sie daraus ihren Haarschmuck oder gaben es Verstorbenen mit auf die letzte Reise. Medizinm&auml;nner nutzten Popcorn, um daraus die Zukunft zu deuten. Bei Ausgrabungen wurden au&szlig;erdem mindestens 4000 Jahre alte Puffmaisk&ouml;rner gefunden, es ist also davon auszugehen, dass Popcorn schon weitaus fr&uuml;her Bestandteil des indianischen Speiseplans war. </p>
<p>Zur Herstellung von <strong>Popcorn</strong> ist nur eine spezielle Maissorte geeignet, n&auml;mlich Puffmais. Mit normalem Mais, der eigentlich zur Gewinnung von St&auml;rke oder Viehfutter angebaut wird, ist es nur sehr schlecht oder eher gar nicht m&ouml;glich, Popcorn herzustellen. Puffmais hat allerdings eine zwar sehr d&uuml;nne aber harte, etwas glasige Schale. Nach der Herstellung von Popcorn bleiben oft Teile dieser Schale an dem Endprodukt haften. </p>
<p>Das im Mais enthaltene Endosperm (st&auml;rkehaltiges Speichergewebe) besitzt eine nach au&szlig;en hin feste und nach innen hin weiche Konsistenz. In ihm ist Fl&uuml;ssigkeit gebunden. Wird der Mais nun auf ca. 250 Grad Celcius erhitzt, &auml;ndert das Wasser seinen Aggregatzustand von fl&uuml;ssig zu gasf&ouml;rmig (Wasserdampf). Als Dampf nimmt Wasser ein sehr viel gr&ouml;&szlig;eres Volumen in: aus 18 Milliliter Fl&uuml;ssigkeit entstehen 22.4 Liter Dampf (bei Normalbedingungen). Wasser siedet normalerweise bereits bei 100 Grad Celcius; unter Druck bleibt es aber trotz weiter steigender Temperatur fl&uuml;ssig. Bei ca. 250 Grad Celcius kann die dichte H&uuml;lle des Maiskorns aber dem Druck des im Maiskorn enthaltenen Wassers nicht mehr standhalten. Sie platzt auf und die durch die Hitze und den Druck aufgeweichte St&auml;rke dehnt sich in der schaumigen Struktur des Endospermgewebes rapide aus, k&uuml;hlt jedoch augenblicklich ab und erstarrt. </p>
<p>Fr&uuml;her wurde Popcorn h&auml;ufig mit hei&szlig;em &Ouml;l in einer Pfanne oder einem Topf zubereitet. Heutzutage findet man aber auch oft die mikrowellen-geeignete Variante. Beutel einlegen, platzen lassen, fertig. Bei h&auml;ufigerer Zubereitung lohnt sich m&ouml;glicherweise die Anschaffung einer Popcornmaschine. Darin wird das Popcorn meist unter Hei&szlig;luft und fettfrei zubereitet. </p>
<p>Popcorn wird gezuckert, karamellisiert oder gesalzen. In den USA wird es oft mit geschmolzener Butter &uuml;bergossen. </p>
<p>Popcorn ist ballaststoffreich und enth&auml;lt Vitamin B1 und B2 sowie Kalium, und ist ausnahmsweise (noch) nicht krebseregend. </p>
<p>In den USA ist Popcorn als Snack seit etwa 1880 sehr beliebt. Damals schon zogen Stra&szlig;enh&auml;ndler mit dampf- oder gasbetriebenen Popcorn-Apparaten zu Volksfesten. Der Popcornverbrauch stieg in den folgenden Jahrzehnten st&auml;ndig an - bis das Fernsehen sich durchsetzte, die Besucherzahlen im Kino zur&uuml;ckgingen und damit der Verzehr des klassischen Kinosnacks. </p>
<p>Seit einiger Zeit wird versucht, fettfreies Popcorn anstelle von Schaustoff-Flocken als F&uuml;llmaterial f&uuml;r Pakete zu benutzen, um die zu versendende Ware beim Transport vor Besch&auml;digung zu sch&uuml;tzen. Nach der Warenzustellung l&auml;sst sich dieses Popcorn dann als Vieh- oder Vogelfutter wiederverwenden oder kompostieren. Theoretisch k&ouml;nnte man es auch selbst essen, aber es schmeckt eher fade. </p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/popcorn/P/515.html</link>
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		</item>
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			<title>PETER-MICHAEL-BAYERLEIN</title>
			<description><![CDATA[<strong>Peter Michael Bayerlein</strong>, geboren am 1. Mai 1944 in N&uuml;rnberg, studierte in Heidelberg. Ab 1981 war er beim Deutschen Arch&auml;ologischen Institut in Kairo besch&auml;ftigt. Er schlug 1980 in seiner Dissertation den Begriff&nbsp;Oberlauterbacher Gruppe vor f&uuml;r Funde, die bis dahin verschiedenen&nbsp;Kulturen zugeschrieben wurden. Den Namen w&auml;hlte er in Anlehnung an den l936 von dem M&uuml;nchner Pr&auml;historiker Ferdinand Birkner verwendeten Begriff Oberlauterbacher Keramik.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/peter-michael-bayerlein/P/575.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>PAGANISMUS</title>
			<description><![CDATA[Der Begriff <strong>Paganismus</strong> wurde vom Begriff Heidentum abgewandelt, man spricht hier auch vom Neuheidentum, was wiederum als eine Wiederbelebung vorchristlicher Religionen gesehen wird.<br />
<br />
Die Praktizierenden leben meist in westlichen Industriel&auml;ndern. Die meisten &bdquo;Neuheiden&bdquo; lehnen sich an bestimmte Richtungen des Heidentums an zum Beispiel Keltische und Germanische Religionen.<br />
<br />
Zu der Zeit von Nazi-Deutschland wurden Anh&auml;nger des Neopaganismus und einfach Heidentums glorifiziert und antisemitisch verfolgt.<br />
<br />
Wenn man heutzutage von einer anderen Glaubensrichtung (indigene Religion, Animismus usw.) spricht oder schreibt, dann ist Neopaganismus die aktuell umgangsprachlichste Bezeichnung f&uuml;r Weltreligionen dieser Art.]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/paganismus/P/569.html</link>
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		</item>
		<item>
			<title>POMPADOUR</title>
			<description><![CDATA[<p><a title="" target="_blank" href="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Pompadour.jpg"><img alt="" border="0" src="http://data1.blog.de/blog/b/biografien-news/img/Pompadour_small.jpg" /></a></p>
<p>Eine der einflussreichsten M&auml;tressen des franz&ouml;sischen K&ouml;nigs Ludwig XV. (1710&ndash;1774) ist die Marquise de Pompadour (1721&ndash;1764), geborene Jeanne Antoinette Poisson, gewesen. Anders als ihre um 22 Jahre j&uuml;ngere Nachfolgerin Gr&auml;fin Dubarry (1743&ndash;1793) interessierte sich Madame de Pompadour f&uuml;r politische Fragen. Sie ernannte und st&uuml;rzte Minister und verschaffte ihren Verwandten die besten Posten bei Hofe.</p>
<p>Jeanne Antoinette Poisson kam am 29. Dezember 1721 in Paris zur Welt. Ihr Vater Fran&ccedil;ois war Getreideh&auml;ndler, ihre Mutter Louise Madeleine eine geborene de la Motte. Der Vater beging bei Lebensmittellieferungen f&uuml;r den Staat Unterschlagungen, musste deswegen fliehen und lie&szlig; seine Familie schutzlos zur&uuml;ck. Die Mutter dressierte ihre Tochter bereits als Kind fr&uuml;hzeitig als &bdquo;Bissen f&uuml;r den K&ouml;nig&ldquo;. Eine Wahrsagerin prophezeite Antoinette schon als Neunj&auml;hriger, sie werde die M&auml;tresse des K&ouml;nigs.</p>
<p>Um die Kleine k&uuml;mmerte sich danach der Liebhaber der Mutter, Monsieur Lenormand de Tournehem. Er sorgte f&uuml;r die sorgf&auml;ltige Erziehung des auffallend klugen M&auml;dchens und gab 1741 die mittlerweile 19-J&auml;hrige seinem Neffen, dem Unterfinanzp&auml;chter Charles Guillaume Le Normant, Seigneur d&rsquo;&Eacute;tioles (gest. 1790), zur Frau. Die Heirat mit einem Adligen verschaffte ihr den Zugang zum K&ouml;nigshof.</p>
<p>Madame d&rsquo;&Eacute;tioles tr&auml;umte davon, die Geliebte K&ouml;nig Ludwigs XV. zu werden. Der Weg f&uuml;r sie in das Bett des Herrschers wurde frei, nachdem am 8. Dezember 1744 Marie-Anne de Mailly-Nesle, Herzogin von Chateauroux (1717&ndash;1744), an Bauchfellentz&uuml;ndung starb, die seit 1742 offizielle M&auml;tresse des genusss&uuml;chtigen K&ouml;nigs von Frankreich war. Vor dieser Geliebten hatten ihre Schwestern Louise-Julie (1710&ndash;1751) &ndash; M&auml;tresse von 1737 bis 1739) &ndash; und Pauline-F&eacute;licit&eacute; (1712&ndash;1741) &ndash; M&auml;tresse von 1739 bis 1741) den K&ouml;nig verw&ouml;hnt.</p>
<p>Jeanne Antoinette d&rsquo;&Eacute;tioles fuhr bei Jagden des K&ouml;nigs wie ein Phantom in himmelblauer Kleidung im rosafarbenen Wagen oder in rosafarbener Garderobe im himmelblauen Wagen vor&uuml;ber. Auf einem Maskenfest im Februar 1745 erregte sie durch grazi&ouml;ses Tanzen und ihre biegsame Gestalt die Aufmerksamkeit des Herrschers. Als sie ihr Taschentuch fallen lie&szlig;, ein wenig die Maske hob und entfloh, folgte ihr der K&ouml;nig und warf ihr das Tuch zu. </p>
<p>Erste Zusammenk&uuml;nfte mit Ludwig XV. fanden noch geheim statt. Doch bald konnte die Favoritin durchsetzen, dass ihr der K&ouml;nig eine Wohnung im Schloss Versailles einrichten lie&szlig;. Die Pompadour war die erste b&uuml;rgerliche Geliebte von Ludwig XV., was ihr der Adel und das Volk vorwarfen. Doch sie verstand es, im Laufe der Zeit ihren Einfluss zu mehren und sich zur ungekr&ouml;nten K&ouml;nigin Frankreichs, Patronin des Luxus, der Kunst, der Wissenschaft und der Literatur zu entwickeln.</p>
<p>Als Palastdame der K&ouml;nigin Maria Lesczynska (1703&ndash;1768), deren Vater Stanislaus I. Leszcynski (1677&ndash;1766) von 1704 bis 1709 und von 1733 bis 1736 K&ouml;nig von Polen war, gewann die Pompadour deren Freundschaft und gab ihr sogar Ratschl&auml;ge, wie sie den K&ouml;nig in unbelauschten Stunden zu behandeln habe. Dagegen hatte sich die vorherige Geliebte Ludwigs XV., die Herzogin von Chateauroux, gegen&uuml;ber der Gemahlin des K&ouml;nigs ungemein b&ouml;sartig verhalten.</p>
<p>Im Juni 1754 trennte sich Jeanne Antoinette d&rsquo;Etioles offiziell von ihrem ersten Mann Charles Guillaume Le Normant, Seigneur d&rsquo;Etioles. Aus der Ehe mit ihm war die von ihr sehr geliebte Tochter Alexandrine d&rsquo;&Eacute;tioles (gest. 1754) hervorgegangen. Noch 1745 erhielt die M&auml;tresse den Titel &bdquo;Marquise de Pompadour&ldquo;. </p>
<p>Um den K&ouml;nig zu unterhalten, musste die Pompadour sich t&auml;glich etwas Neues einfallen lassen und ihn in Bewegung halten. Sie fuhr mit ihm von einem Schloss zum anderen, sorgte f&uuml;r seine Zerstreuung und erz&auml;hlte ihm bei Schlaflosigkeit spannende Geschichten. Als ihre Kr&auml;fte erlahmten, f&uuml;hrte sie den K&ouml;nig in den &bdquo;Hirschpark&ldquo; zu versteckten D&eacute;pendancen, wo junge M&auml;dchen ihn als angeblich reichen Polen erwarteten. </p>
<p>Die Pompadour lie&szlig; w&auml;hrend ihrer fast 20 Jahre dauernden Liaison mit dem K&ouml;nig Staats&auml;mter nach M&ouml;glichkeit durch ihre Angeh&ouml;rigen besetzen. Au&szlig;erdem f&ouml;rderte sie K&uuml;nstler wie den Dramatiker Prosper Jolyot de Cr&eacute;billon der &Auml;ltere (1674&ndash;1762), Literaten wie Voltaire (1694&ndash;1778) sowie Wissenschaftler wie den Naturforscher Georges Louis Leclerc Graf von Buffon (1707&ndash;1788) und den Mathematiker Pierre Louis Moreau Maupertius (1698&ndash;1759).</p>
<p>In der Bibliothek der Pompadour standen Werke &uuml;ber die Regierungskunst, Geschichte, Philosophie, Naturwissenschaften und das &ouml;ffentliche Recht. Sie lernte das Radieren und Steinschneiden, er&ouml;ffnete Gem&auml;ldeausstellungen, f&uuml;hrte einen umfangreichen Briefwechsel und druckte eigenh&auml;ndig eine Trag&ouml;die des Dramatikers Pierre Corneille (1606&ndash;1684). Unter ihrer &Auml;gide bl&uuml;hte das Kunsthandwerk, wobei sie zugleich Muse und M&auml;zenin war und einen sicheren Geschmack besa&szlig;.</p>
<p>Auf die Initiative der Pompadour gehen die Errichtung von Bauwerken durch Ludwig XV., die Einrichtung einer k&ouml;niglichen Porzellanmanufaktur in S&egrave;vres bei Paris und die Erfindung des verf&uuml;hrerischen N&eacute;glig&eacute; zur&uuml;ck. Ein von ihr zum Kleid entworfener passender Stoffbeutel wurde als &bdquo;Pompadour&ldquo; bezeichnet. Vorher hatten die in schwere R&ouml;cke eingen&auml;hten Taschen Schmuck- und Tabaksdosen, Taschent&uuml;cher und Spiegel aufnehmen m&uuml;ssen.</p>
<p>Die Gespr&auml;che der Marquise de Pompadour mit der &ouml;sterreichischen Herrscherin Maria Theresia (1717&ndash;1780) f&uuml;hrten 1756 zum Wechsel der B&uuml;ndnisse. Frankreich, traditionell mit Preu&szlig;en verb&uuml;ndet, schloss sich &Ouml;sterreich an. Im anschlie&szlig;enden &bdquo;Siebenj&auml;hrigen Krieg&ldquo; von 1756&ndash;1763 hatte die Pompadour Einfluss auf die Ernennung von franz&ouml;sischen Heerf&uuml;hrern. </p>
<p>Wegen ihrer Verschwendung und der ihr angelasteten Misserfolge im Siebenj&auml;hrigen Krieg, der Frankreich viele Menschenleben, Unsummen und den Verlust der Weltmacht an England kostete, war die Marquise de Pompadour im Volk unbeliebt. Wegen des verlorenen Kriegs hasste sie den Preu&szlig;enk&ouml;nig Friedrich II. den Gro&szlig;en (1712&ndash;1786) mit der Inbrunst einer beleidigten Frau. Maria Theresia schickte ihr ein kostbares, von Edelsteinen umrahmtes Bildnis und korrespondierte mit ihr.</p>
<p>Die gro&szlig;e, schlanke und gazellenhafte M&auml;tresse mit dem zarten Teint und den ausdrucksvollen Augen wurde allm&auml;hlich durch die unaufh&ouml;rlichen Bem&uuml;hungen zur Unterhaltung des K&ouml;nigs krankhaft mager, was den &bdquo;Vielgeliebten&ldquo; abstie&szlig;. Er wagte es aber nicht, sie endg&uuml;ltig fallen zu lassen, weil er in diesem Fall ihren Selbstmord bef&uuml;rchtete, sondern behandelte sie wie eine gute Freundin und lie&szlig; sie an allen Staatsgesch&auml;ften entscheidend teilnehmen. </p>
<p>Am 15. April 1764 starb die Marquise de Pompadour im Alter von nur 42 Jahren in Versailles an einer Bauchfellentz&uuml;ndung. Bevor sie ihr Leben aushauchte, sagte sie dem sich verabschiedenden Pfarrer, er m&ouml;ge noch ein wenig warten, sie k&ouml;nnten zusammen fortgehen. Weil im Schloss von Versailles ein Leichnam nicht einmal eine Stunde aufbewahrt werden durfte, legte man die nackte Verstorbene auf eine Totenbahre und h&uuml;llte sie in ein Tuch ein. Anschlie&szlig;end trug man sie w&auml;hrend eines starken Regensturms durch die Stra&szlig;en von Versailles. </p>
<p>K&ouml;nig Ludwig XV. nahm die Nachricht vom Tod der Pompadour kalt und gelassen hin. Er sah vom Balkon aus zu, wie ihr Leichnam weggeschafft wurde. Die Pompadour wurde in der Gruft der Kapuzinerinnen in Paris bestattet. Die K&ouml;nigin beklagte in einem Brief: &bdquo;Im &uuml;brigen fragt man jetzt hier ebenso wenig nach ihr, die nicht mehr ist, als ob sie niemals existiert h&auml;tte. So ist die Welt; es lohnt sich wahrhaftig nicht, sie zu lieben&ldquo;.</p>]]></description>
			<link>http://www.KLIXS.de/pompadour/P/540.html</link>
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